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Stimmen für Palästina

Archiv -  Professor Israel Shahak

In memoriam Professor Israel Shahak
* 28. April 1933 Warschau; † 2. Juli 2001 in Israel

Nachwort von Edward W. Said >>>

Prof. Helmut Spehl, hat mir, soweit elektronisch erfasst
sein Israel Shahak Archiv zur Veröffentlichung  überlassen.
Er ist am Sonntag den 16. Januar 2011 verstorben.


Zum Israel Shahak Archiv von Prof. Dr. Helmut Spehl - Die Texte (...) wurden anläßlich der altersbedingten Auslagerung meines Nahost-Archivs gespeichert.(...)  Israel Shahaks beinahe wöchentliche Zusendungen aus Jerusalem haben es im Lauf von 30 Jahren zu einer hebräischen Schatztruhe gemacht, die es wahrhaft wert ist, späteren Generationen öffentlich zugänglich zu machen. (...)

 Nicht das Archiv an sich soll hier vermittelt werden, sondern sein geistiger Vater. Ich hoffe mit den wenigen ( hier veröffentlichten ) Kopien aus dem “hebräischen” Teil meines Nahost-Archivs wenigstens einen blassen Eindruck vermitteln zu können von der geradezu Voltaire‘schen Überzeugungskraft von Professor Israel Shahak, dem Chairman der Israelischen Liga für Bürger- und Menschenrechte. Wer sich von seiner außergewöhnlichen Kenntnis der hebräisch-sprachigen Publizistik und seinem phänomenalen Gedächtnis leiten läßt und, sagen wir mal, hundert seiner mit Anmerkungen versehenen Übersetzungen aus der hebräischen Presse aufmerksam gelesen hat, wird wohl nie mehr auf israelische Propagandakünste und Täuschungsmanöver hereinfallen. Gore Vidal nannte ihn, im Vorwort zu Jewish History, Jewish Religion. The Weight of Three Thousand Years, “The latest - if not the last - of the great prophets”. Genau so habe ich Israel Shahak kennengelernt. Und genau so wird er eines Tages, wenn alles zerfallen ist was für wahr gehalten wurde, in die Geschichtsschreibung des weltweiten Problems Palästina eingehen. Denn die Zeit frißt die Kinder des Zeitgeistes, und die Totgeschwiegenen leben am längsten. Freiburg, Anfang Oktober 2007   

© Prof. Dr. Helmut Spehl

Das vollständige Archiv ist in der Bibliothek der Universität Freiburg  gelagert (etwa 18 m Materialien)  - Bis etwa 2010 ist das Archiv wen überhaupt nur erschwert zugänglich, die Bibliothek wird umgebaut.

 

Vita von Israel Shahak

Geboren am 28. April 1933 in Warschau, Polen.

Von Ende 1939 bis April 1943 im Warschauer Ghetto.

Von April 1943 bis Ende Juni 1943 Konzentrationslager Poniatowo (Polen) und Versteck in Warschau.

Von Ende Juni 1943 bis April 1945 Konzentrationslager Bergen-Belsen (in Deutschland).

8. September 1945: Ankunft in Palästina

1945 - 1947: Internat Kefar Hanoar Hadati (in der Nähe von Haifa).

1947 - 1951: Gymnasium Herzliya, Tel Aviv.

1951 - 1953: Dienst in der israelischen Armee.

1953 - 1961: Studium an der Hebräischen Universität Jerusalem, Abschluß als Ph.D. [Dr.rer.nat.] in Organischer Chemie.

1961 - 1963: Studium der Organischen Chemie nach dem Doktorexamen an der University of Stanford, Kalifornien, USA.

1963 - 1971: Hebräische Universität in Jerusalem, Dozent, Senior Lecturer und Außerordentlicher Professor der Anorganischen Chemie.

1968: Beginn des Engagement bei der Verteidigung der Menschenrechte sowohl in Israel als auch in den besetzten Gebieten. Gewählt als Vorsitzender der Israelischen Liga für Menschen- und Bürgerrechte im Jahre 1970. Mehrere Male wiedergewählt bis in die 90er Jahre hinein. Veröffentlichte seit jener Zeit viele Artikel und Berichte über die Menschenrechte und die israelische Politik im allgemeinen und auch in der hebräischen Presse. Viele davon handeln von der jüdischen Religion.

1971 - 1972: Sabbatjahr im Imperial College, London.

1972 - 1986: Tätig an der Hebräischen Universität in Jerusalem, Ruhestand im Jahre 1986.

1994: Veröffentlichung des Buches "Jewish History, Jewish Religion; the weight of three thousand years", Pluto Press, London.

 

 


Helmut Spehl über sich selbst >>>
 

Audio Datei. Eine kleiner Ausschnitt (ca. 9 Minuten 92mb - wave) aus einer Sendung in Kol Israel, dem israelischen Rundfunk, mit Israel Shahak als Gast >>>

Videoclip (ca. 2 Minuten - 20MB - mpg). Es handelt sich um auf Video überspielte Schmalfilmaufnahmen von Dr. Lion Wagenaar (dem Mitautor der Briefe vom Anderen Israel) und von Professor Israel Shahak. Die Aufnahmen von Lion Wagenaar und seiner Gattin entstanden 1970 in Ost-Jerusalem >>>

 

 

Jüdischer Fundamentalismus in Israel - Dr. Lduwig Watzal - In jüngster Zeit hat die israelische Tageszeitung „Ha´aretz“ Artikel zum jüdischen Fundamentalismus in Israel veröffentlicht. Er stellt eine ernsthafte Gefahr für den Bestand Israels als einer jüdisch-demokratischen Gesellschaft dar. Die diversen israelischen Regierung haben den öffentlichen Kredit, den das Land im Allgemeinen noch im westeuropäisch-US-amerikanischen Ausland genießt, durch ihre stillschweigende Duldung dieses extremistischen Phänomens fasst völlig aufgebraucht, dies trifft insbesondere auf die im Augenblick regierende rechtsnationalistische Regierung unter Ministerpräsident Benyamin Netanyahu zu, die sich einen Außenminister leistet, der von einigen israelischen Analysten als „faschistisch“ bezeichnet wird. >>>

 

Israels Zukunft: „Entzionisierung“ und die „Beseitigung von Apartheid“? Interview mit Israel Shahak - Die Fragen wurden gestellt von Dr. Ludwig Watzal - pdf >>> Journalist, Bonn >>>

 

Ludwig Watzal (pdf) - In memoriam Israel Shahak - Israel Shahak passed away on July 2, 2001 at the age of 68. Born in Warsaw on April 28, 1933 he survived the Nazi atrocities in the Warsaw ghetto and Bergen-Belsen concentration camp. In 1945 he emigrated to Palestine at the time of the British Mandate (now Israel). He was a humanist, a live-long human rights activist. For many years he was chairman of the Israeli Human Rights League andconsistently criticized Zionism, Israel`s policy >>>                    Auch hier >>>

Israel Shahak, Open Secrets. Israeli Nuclear and Foreign Policies, Pluto Press, London-Chicago 1997, 193 p., $ 38. - Dr. Ludwig Watzal - (pdf)  The neocons and the Fawning Corporate Media (FCM) in the United States of America are on a war spree again; this time against Iran. This Muslim country and its leadership are demonised by neocons and some public interest groups as the embodiment of the ultimate evil. Like in the case of Iraq, the Americans have a distorted picture of reality due to a selectiveinformation policy by the FCM. According to opinion pool made by CNN 71 percent believe that Iran possesses nuclear weapons. One would have expected that after the Iraq fiasco, Americans would become a little smarter.  >>>

 
Jewish Fundamentalism in Israel by Israel Shahak and Norton Mezvinsky (pdf)
 
Archiv englischer Texte - Material by Israel Shahak  - There are dozens of Shahak's published articles on the invaluable University of Cork Palestine Solidarity Campaign site >>>

Horst Lummert: Aus einem Brief an Prof. Israel Shahak
 
Die Diskriminierung Israels gegen die Araber ...
Der j
üdische israelische Autor Israel Shahak, ein liberaler Wissenschafter und radikaler Kritiker Israels, schreibt Folgendes: «Der Staat Israel diskriminiert offiziell die Nichtjuden zum Vorteil der Juden in manchen Bereichen, insbesondere in den Rechten auf Niederlassung, auf Arbeit und auf Gleichheit vor dem Gesetz.  >>>

"Arafat ist ein Diktator". Interview mit Israel Shahak, in: International. Zeitschrift für Internationale Politik, (1997) - Dr. Ludwig Watzal
Der Antizionist. Der Kampf gegen die Diskriminierung. - Ludwig Watzal -  Interview mit Israel Shahak, in: Frankfurter Rundschau vom 29. 4. 1998.
Israel Shahak/Norton Mezvinsky, Jewish Fundamentalism in Israel; Israel Shahak, Jüdische Geschichte, Jüdische Religion. Der Einfluss von 3000 Jahren; Haim Gordon (ed.), Looking Back at the June 1967 War, in: Internationale Politik und Geschichte (IPG), (2000) 4, S. 438-441.

Israel Shahak/Norton Mezvinsky, Jewish Fundamentalism in Israel, Pluto Press, London, 176 Seiten, L 11 - Dr. Ludwig Watzal

 

 

Bücher von Israel Shahak

"Der jüdische israelische Autor Israel Shahak, ein liberaler Wissenschafter und radikaler Kritiker Israels, schreibt Folgendes: «Der Staat Israel diskriminiert offiziell die Nichtjuden zum Vorteil der Juden in manchen Bereichen, insbesondere in den Rechten auf Niederlassung, auf Arbeit und auf Gleichheit vor dem Gesetz. Die Diskriminierung in der Niederlassung stützt sich auf den Umstand, dass 92 Prozent des israelischen Bodens dem Staat gehören; er wird durch die Israel Land Authority nach den Regeln des Jüdischen Nationalfonds (JNF) verwaltet, eines Zweigs der Zionistischen Weltorganisation. Gemäss diesen Regeln verweigert der JNF allen Nichtjuden das Recht auf Niederlassung, ein Geschäft zu eröffnen und oft auch auf Arbeit, aus dem einzigen Grund, weil sie nicht Juden sind. Juden hingegen werden an der Niederlassung oder Geschäftstätigkeit irgendwo in Israel nicht behindert. Wenn solches in einem anderen Staat gegen Juden durchgesetzt würde, so gälte das sofort und zu Recht als Antisemitismus» (Israel Shahak, «Jewish History, Jewish Religion», 1994, Seite 5) Quelle

 




JÜDISCHE GESCHICHTE JÜDISCHE RELIGION

Das Buch bietet drei Grundtheorien [eine] davon ist, dass das Erbe des Jüdischen Fanatismus, besonders im Bereich der jüdischen Verhaltensweisen gegenüber Nichtjuden, ein Stein des Anstoßes ist, der die Entwicklung zu einer weltlichen und aufgeklärten jüdischen Zivilisation verhindert. "Benjamin Beit- Hallahmi.

€19.95  - Semit Verlag

 

 

 

 

Israel Shahak

Noam Chomsky and Israel Shahak on Jewish Fundamentalism

 

 

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