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Man kann nicht
die Araber,
die Juden, die
Deutschen oder
Amerikaner sagen.
Diese Verallgemeinerung
ist, ob nun
mit positiven
oder negativen
Aussagen verbunden
rassistisch.
Man kann auch
sicher nicht
"der Zionismus
ist" sagen.
"Man
kann aber sagen,
dass es im heutigen
Zionismus Strömungen
gibt, die ethnozentrisch,
sogar rassistisch
sind, und die
man deswegen
kritisieren
darf."
Moshe Zimmermann
"Wie jeder andere
Rassismus negiert
der Antisemitismus
(oder die Judenfeindlichkeit)
den Anderen
in seiner Identität
und in seiner
Existenz. Der
Jude ist, egal
was er tut,
egal was er
denkt, Hassobjekt
bis hin zur
Ausrottung,
nur weil er
Jude ist. Der
Antizionismus
hingegen ist
eine politische
Kritik an einer
politischen
Ideologie und
Bewegung; er
greift nicht
eine Menschengruppe
an, sondern
stellt eine
bestimmte Politik
in Frage. Wie
kommt man dann
dazu, die politischen
Ideen des Antizionismus
mit der rassistischen
Ideologie des
Antisemitismus
gleichzusetzen?
Eine europäische
Gruppe zionistischer
Intellektueller
hat die Lösung
gefunden, indem
sie das Unterbewusste
ins Spiel bringt
und ein Konzept
einführt, mit
dem man alles
beweisen kann:
nämlich das
der 'semantischen
Verschiebung'.." -
Michel Warschawski
-
Antizionismus
ist nicht Antisemitismus
Wie der reale Zionismus in Israel gelebt wurde und wird, zeigt er sich eindeutige als eine Form des Rassismus. Dies belegen die täglichen Handlungen, belegen auch die nachfolgenden Zitate.
Zitate Chronologisch geordnet
Hinweis: Es konnten Zitate nicht eindeutig unüberprüft werden. Sollten Quellen die Zitate fehlerhaft übernommen haben, sollten sie aus dem Zusammenhang anders deutbar sein bitte ich mit Angabe der Quelle um entsprechende Hinweise.
Auch ergänzende Zitate sind erwünscht.
2009
Lieberman.- Der Vorsitzende der ultra-rechten Einwandererpartei Yisrael Beitenu (Unser Haus Israel) schloss im Zuge einer Verhandlungslösung mit den Palästinensern die Rückkehr "auch nur eines einzigen" palästinensischen Flüchtlings nach Israel aus. Die radikal-islamische Hamas-Organisation, die im Gazastreifen herrsche, müsse "erwürgt" werden, sagte der Außenminister. Quelle
12.4. -
Israelischer Minister fordert Tötung von Hisbollah-Chef Nasrallah
Ein dem neuen israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu nahe stehendes Kabinettsmitglied hat zur Tötung des Chefs der libanesischen Hisbollah-Miliz, Hassan Nasrallah, aufgerufen. „Nasrallah verdient den Tod und ich hoffe, dass diejenigen, die wissen was mit ihm zu tun ist, handeln und ihm das Schicksal zukommen lassen, das er verdient“, sagte Verkehrsminister Israel Katz im israelischen Militärrundfunk Quelle
14.1. Lieberman: “Do to Hamas what US did to Japan”
“Who is the extremist?”, Barghouthi wonders - Avidgor Lieberman, the Chairman of Israel Beitenu (Israel Our Home), the 5th largest political party in Israel stated today, regarding the massacre in Gaza, that Israel should “do to Hamas what the US did to Japan. “ “We must continue to fight Hamas just like the United States did with the Japanese in World War II," Lieberman added. "Then, too, the occupation of the country was unnecessary." Quelle
2008
Livni will israelische Araber loswerden - Ansprache vor Schülern: "Eure nationale Lösung liegt anderswo"
Likud-Politiker
Feiglin lobte Hitler - "Unerreichtes
militärisches Genie"
Radikaler
Parteikollege bringt Netanyahu vor Wahl
in Bedrängnis - Jerusalem - Die
Äußerungen eines radikalen
Parteikollegen bringen den ehemaligen
israelischen Regierungschef Benjamin
Netanyahu bei seinen
Wiederwahl-Bemühungen in Bedrängnis. Die
Zeitung "Haaretz" druckte am Donnerstag
erneut 13 Jahre alte NS-verherrlichende
Äußerungen des Likud-Politikers Moshe
Feiglin, dem bei den Wahlen im Februar
gute Aussichten auf einen Parlamentssitz
ausgerechnet werden >>>
Aufruf zum Mord - Israelischer Transportminister Shaul Mofaz fordert, Hamas-Regierung von Gaza »persönlich zu eliminieren« »Israel muß aufhören zu reden und damit beginnen, die Hamas-Regierung persönlich zu eliminieren«, forderte der israelische Transportminister Shaul Mofaz am Sonntag (in der israelischen Internetzeitung Ynet News). Mofaz reagierte mit diesem öffentlichen Aufruf zum Mord an demokratisch gewählten palästinensischen Politikern auf den erneuten Raketenbeschuß aus dem Gazastreifen, der am Wochenende in südisraelischen Siedlungen eingeschlagen war >>> November 2008
"Letzte Chance ist eine israelische Atombombe"
Der israelische Historiker Morris sagt im Interview nur ein atomarer Präventivschlag könne das Atomprogramm des Iran stoppen
>>> Mai 2008
„Alle Palästinenser müssen getötet werden – Frauen, Kinder, selbst ihr Vieh“ ISM/G - FK - 13.4.2008 - In einem von der israelischen Tageszeitung Haaretz veröffentlichten und in Israel viel beachteten Artikel rief der israelische Rabbiner Yisrael Rosen am 26.März zum Völkermord an den Palästinensern auf. Rosen, welcher dem religiösen Tsomet-Institut vorsteht, vertritt in dem Artikel die Meinung, die Torah legitimiere indirekt die Vernichtung der Palästinenser. Zahlreiche bedeutende israelische Rabbiner stimmten Rosens Meinung zu. In seinem Gutachten vergleicht Yisrael Rosen die Palästinenser mit dem Volk der Amalekiter, die nach jüdischer Überlieferung israelitische Stämme nach ihrer Flucht aus Ägypten angriffen. Rosen schreibt, dass Gott die Tötung der Amalekiten in der Torah legitmiert habe und, dass dies zum Bestandteil jüdischer Rechtssprechung geworden sei >>>
Oberrabbiner fordert palästinensische Kinder an Bäumen aufzuhängen Der Oberrabbiner der israelischen Stadt Safad, Shmuel Eliyahu, rief die israelische Regierung dazu auf, die Söhne des palästinensischen Attentäters auf eine Religionsschule in Jerusalem “aufzuhängen”. -
„Ein Staat, welcher wirklich das Leben seiner Bürger respektiert, hätte die 10 Söhne des Terroristen an einem 50 Amot (5 Meter) hohen Baum aufgehängt, sodass andere es sehen könnten und Angst hätten,“
Rassisten in der Knesset 10.03.08// haaretz online Der Vorsitzende von Yisrael Beiteinu, MK Avigdor Lieberman sagte in der Knesset zu den arabischen Abgeordneten, dass eine neue Regierung gebildet wird und dann werden wir uns um euch kümmern.”
Drei Tage zuvor hatte er die Erschießung der jüdischen Schüler als Resultat der Hetze für die Gewalt, wie sie von den Arabischen Abgeordneten geschürt wird, bezeichnet. Letzte Woche schaltete sich auch noch ein weiterer [Rassist] ein,
MK Effie Eitam, mit der Rede: „Eines Tages werden wir euch aus diesem Haus werfen und aus dem „National HOme“ des jüdischen Volkes.“
Es gab keine größere Debatte wegen der Äußerungen von Lieberman, weil die arabischen Abgeordneten abwesend waren. Der Abgeordnete Abbas Zakour (Ra’am Ta’al) sagte zu Lieberman, dass er eine Gefahr für den Staat Israel darstelle. Dazu Lieberman: „Heute haben wir eine Regierung, die nur aus ‚wimps’ (kann Feiglinge aber auch Schlappschwänze bedeuten) besteht. Glaubt mir, dies ist nur zeitweilig so, wie ihr auch nur zeitweilig hier seit….“
5.3.2008 - Wünsche Hamas noch viele Siege" - PK mit Olmerts Sprecher Regev - Von n-tv Korrespondent Ulrich W. Sahm "Ich wünsche der Hamas noch viele derartige Siege", sagte zynisch Mark Regev, Sprecher von Ministerpräsident Ehud Olmert, bei einer spontan einberufenen Pressekonferenz in Jerusalem. Er reagierte auf die "Siegesfeiern" der Hamas im Gazastreifen, nach etwa 120 Toten innerhalb weniger Tage infolge der israelischen Invasion.
5.3.2008 - MK Eitam to Arab MKs: One day we will expel you from Israel - By Shahar Ilan, Haaretz Correspondent - Tempers flared Wednesday during Knesset plenary session when National Union MK Effie Eitam told Arab MKs that "one day we will expel you from this house, and from the national home of the Jewish people." >>>
29.2.2008 - Verteidigungs-Vize - Israeli droht mit "Holocaust" Susanne Knaul - Mehr als eine unglückliche Wortwahl: Den Palästinensern drohe ein "Holocaust", wenn sie ihren Raketenebschuss fortsetzten, sagt Vize-Minister Matan Vilnai.
11.2.2008 - Ein Stadtviertel in Gaza von der Landkarte fegen? - Thomas Emanuel Steinberg - Das soll der israelische Innenminister gefordert haben. Stimmt fast: Die Armee muß eines auslöschen, findet er.
Israelischer Minister fordert teilweise Zerstörung des Gazastreifens Der israelische Innenminister Meir Sheetrit rief am Samstag zur vollständigen Auslöschung einiger Stadtviertel im Gazastreifen auf. “Sabotageaktionen“ sollten mit der Zerstörung ganzer Stadtviertel im Gazastreifen beantwortet werden. Dann, so Shetrit, würden die Bewohner des Gazastreifens verstehen, wie ernst die israelische Bedrohung sei.
Wdie Agenturen berichteten, wollte Israels Ministerpräsident Ehud Olmert die »gezielte Liquidierung« von führenden Palästinensern nicht ausschließen. Im Gegenteil: Man müsse diesbezüglich »methodisch und organisiert« vorgehen, meinte der Regierungschef
Israelischer Rabbi ruft zur ethnischen Säuberung von Nichtjuden auf - Yona Metzger, Oberrabiner der Aschkenazim in Israel, rief in einem Interview mit dem British Weekly am Montag (28.1.2008) dazu auf Millionen Palästinenser in die Wüste Sinai zu vertreiben. „Bring all die armen Menschen aus Gaza in ein wundervolles modernes Land mit Zügen, Bussen und Autos, wie in Arizona in Amerika. Das wird eine Lösung für die armen Menschen sein.“ >>>
(...) Einige Wochen zuvor bezeichnete der israelische Rabbiner David Batsri Araber als „Esel“, die vom Allmächtigen in menschlicher Gestalt geschaffen wurden, um zu arbeiten und bestimmte Aufgaben auszuführen.>>>
- „ so weit es mich betrifft, so können die Bewohner des Gazastreifens laufen, weil sie kein Benzin für ihre Wagen haben “ Ministerpräsident Olmert, 21.Januar 2008-01-23
Baruch Marsel - Der Gründer und Vorsitzende der rechten israelischen Partei Jüdisch-Nationale Front , Baruch Marsel, hat die gezielte Tötung des Aachener Friedenspreisträgers und jW-Autors Uri Avnery gefordert. (...) Und weiter: Rehavam Zeevi befürwortete offen die Ausweisung aller Araber aus dem Land, und ich sehe keinen grundsätzlichen Unterschied zwischen seiner Tötung und der von Anführern der palästinensischen Fraktionen.«
Sonderseite zum Mordaufruf gegen Uri Avnery >>>
2007
"Gaza muss abgeschnitten werden" - der Gazastreifen sollte komplett von Israel abgeschnitten und zu einem eigenständigen "Feindesland" erklärt werden" (Der israelische Minister für Strategische Angelegenheiten, Avigdor Liebermann am 31.5.07 in der israelischen Presse).
2006
Ein Staat als Terrorunternehmen Nachdem die palästinensische Bevölkerung in den Bantustans und Ghettos der von Israel okkupierten und kontrollierten Gebiete es gewagt hatte, eine parlamentarische Vertretung zu wählen, dessen Zusammensetzung nicht den Erwartungen der jüdischen Besatzungsherren entsprach, kündigten die in Israel regierenden Führer an, an der unbotmäßigen palästinensischen Zivilbevölkerung Vergeltung zu üben. «Die Idee ist es, den Palästinensern eine Diät zu verordnen, sie aber nicht an Hunger sterben zu lassen», so der israelische Regierungssprecher Dov Weisglass süffisant nach der Wahl. mehr >>>
Rechtsextremer Vizepremier Lieberman fordert Trennung von Juden und Arabern "Minderheiten sind das größte Problem der Welt"
Avigdor Lieberman - Vorsitzender der Partei Israel Beitenu - Vizepremierminister von Israel - Minister für strategische Angelegenheiten - W. Frankenberg
Liebenswürdiger Mann - Uri Avnery
Vize-Regierungschef Lieberman: Araber und Juden in Israel trennen - Vorbild soll geteilte Insel Zypern sein.
Olmerts rechter Neuzugang - "Sollten Gaza wie die Russen Tschetschenien behandeln"
Sonderseite Avigdor Lieberman
Rabbi Josef: Keine Gnade für Araber - Die britische BBC berichtet: “Der gesitige Führer der ultraorthodoxen israelischen Shas-Partei, Rabbi Ovadia Josef, hat mit einem Gebet für die Ausrottung der Araber Entrüstung provoziert.
"Die Existenz des jüdischen Volkes wurzelt in der West Bank .... Solange es ein Jüdisches Volk gibt, ist Judäa und Samaria seine Heimat ... "Dieses Land gehört mir. Ich spüre das in meinen Knochen. Es ist meins. ..... Wenn Sie einem Juden erzählen wollen er habe kein Recht in Hebron zu leben, bedeutet das, dass Sie die Existenz des jüdischen Volkes und seine Geschichte verneinen". (Bob Lang, Siedler in Efrat, stammt aus New York - interviews Robert Fisk, London 2006)
2004
„When2.5 million people live in a closed-off Gaza, it´s going to be h human catastrophe. Those people will become even bigger animalsthan they are today, with the aid of an insane fundamentalist Islam. The pressure at the border will be aweful. It´s going to be a terrible war. So, if we want to remain alive, we will have to kill and kill and kill. All day, every day. If we don´t kill, we will cease to exist. The only thing that concerns me is how to ensure that the boys and men who are going to have to do the killing will be able to return home to their families and be normal beings.”
Aron Sofer, Professor of Geography at haifa University, quoted in the “Jerusalem Post, Up front magazine” May 21, 2004, p. 9.
2002
“Some 46 percent of Israel´s Jewish citizens favor transferringPalastinians out of the territories, while 31 percent favor transferring Israeli Arabs out of the country, according to the Jaffee Center for Strategic Studies`annual national security public opinion poll. When the question of transfer was posed in a more roundabout way, 60 percent of respondents said that they were in favor of encouraging Israeli Arabs to leave the country.”
Amnon Barzilai, Haaretz, March 12, 2002.
2001
"Bei einem Treffen mit hochrangigen israelischen Armeeoffizieren im Mai 2001, kurz nach Ariel Scharons Wahlsieg, ließ Mofas militärische Anstandsregeln außen vor und verlangte, dass "jeden Tag in jedem Sektor zehn Palästinenser getötet" würden. Wie die beiden erfahrenen Journalisten Ofer Schelah und Raviv Drucker in ihrem Buch beschreiben (Boomerang, Hebräisch, Jerusalem, 2005), wurde dem General des Zentralkommandos Yitzhak Eitan, der verantwortlich war für das Westjordanland, von einem seiner Offiziere zugeflüstert, dass er gut daran täte, einen schriftlichen Befehl diesbezüglich auszustellen.
Am nächsten Tag wurden die Anweisungen des Stabschefs von einem anderen Offizier ausgeführt. Er erteilte seinen Soldaten den Befehl, palästinensische Polizeibeamte anzugreifen, die zu diesem Zeitpunkt an keinerlei feindlichen Aktivitäten beteiligt waren. Ein Polizist wurde getötet und mehrere verwundet. Als man den Offizier fragte, ob er den Verstand verloren habe, sagte er, "das hat der Stabschef doch verlangt"." Quelle
„Jedes Mal, wenn wir etwas tun, sagen Sie, ein Amerikaner würde dies und jenes tun … ich will ihnen etwas klar sagen: „Beunruhigen sie sich nicht über den amerikanischen Druck auf Israel. Wir, das jüdische Volk, kontrollieren Amerika und die Amerikaner wissen es“ Israeli Prime Minister, Ariel Sharon, October 3, 2001, to Shimon Peres, as reported on Kol Yisrael radio.
2000
„Wenn wir denken, dass anstelle von 200 palästinensischen Todesfällen 2000 Tote dem Kampf mit einem Schlag ein Ende setzen würden, würden wir viel mehr Gewalt anwenden…“
Israeli Prime Minister Ehud Barak, quoted in Associated Press, November 16, 2000.
1998
„Jeder solle sich bewegen, rennen und so viele Hügel grabschen, wie er kann, um die Siedlungen zu vergrößern; denn alles was wir jetzt nehmen, können wir behalten und alles, was wir nicht grabschen, wird ihnen gehören.“
Ariel Sharon, Israeli Foreign Minister, addressing a meeting of militants from the extreme right-wing Tsomet Party, Agence France Presse, November 15, 1998.
1995
„Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchzugsländern Arbeit verschaffen, aber in unserm eigenen Lande jegliche Arbeit verweigern.
Die besitzende Bevölkerung wird zu uns übergehen. Das Expropriationswerk muss ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen.“
Theodore Herzl, founder of the World Zionist Organization, speaking of the Arabs of Palestine,Complete Diaries, June 12, 1895 entry.
1993
“The terms ´democracy`or ´democratic`are totally absent from the Declaration of Independence. This is not an accident. The intention of Zionism was not to bring democracy, needless to say. It was solely motivated by the creation in Eretz-Israel of a Jewish state belonging to all the Jewish people an to the Jewish people alone. That is why any Jew of the Diaspora has the right to immigrate to Israel and to become a citizen of Israel.”
Ariel Sharon, “Democracy & the Jewish State”, Yedioth Ahronoth, May 28, 1993.
1992
Rabin bekräftigt zum Beispiel in einem Spiegel Interview angesichts der Friedensgespräche das "Recht des jüdischen Volkes auf das gesamte Land Israels zu verwirklichen ... Jerusalem muß als unsere Hauptstadt unter israelischer Souveränität für immer vereint bleiben ... Rückzug auf die Grenzen von 1967, nie ". Auf die Frage: Müssen Sie nicht dennoch die Perspektive eines entstehenden Palästinenserstaats in Betracht ziehen? Rabins Antwort: Nein. Die Antwort heißt: nein. (Der Spiegel 17/1992: 173-182a)
„Jüdisches Blut und das Blut eines Nicht-Juden sind nicht dasselbe“. Rabbi Yitzhak Ginsberg folgerte daraus, dass Töten kein Mord sei, wenn das Opfer ein einheimischer sei.
Israeli Rabbi Yitzhak Ginsburg, Inferring that killing isn't murder if the victim is Gentile. Jerusalem Post, June 19,1989.
1988
“Die Palästinenser sollten wie Heuschrecken zermalmt werden …. ihre Köpfe an Felsen und Mauern zerdrückt werden.“
Isreali Prime Minister, Yitzhak Shamir, in a speech to Jewish settlers New York Times April 1, 1988
1984
..."Die sandigen Palmen bestandenen Strände von Gaza sind das Hawai Israels. Die 10 Gemeinden, die sich vom Checkpoint Erez im Norden bis nach Rafiah im Süden entlang ziehen, teilen diesen unendlich weiten Blick auf das Mittelmeer. Ganz im Gegensatz zu dem tropischen Klima und der natürlichen Schönheit dieses Landstrichs war er nie sehr besiedelt, und genau das möchte der Gaza Regionalrat in nächster Zukunft verändert sehen" (WZO, World Zionist Organisation NY 1984)
„Wir müssen alle Palästinenser töten, wenn sie sich nicht damit abfinden, hier als Sklaven zu leben….“
Chairman Heilbrun of the Committee for the Re-election of General Shlomo Lahat, the mayor of Tel Aviv, October 1983.
1982
„Die Palästinenser sind wilde Tiere, die auf zwei Beinen gehen“ Menahim Begin, speech to the Knesset, quoted in Amnon Kapeliouk, "Begin and the Beasts". New Statesman, 25 June 1982.
“Wir gingen nach draußen. Ben Gurion begleitete uns. Allon wiederholte seine Frage: „Was sollen wir mit der palästinensischen Bevölkerung tun?“ Ben Gurion hob seine Hand mit einer Geste, die bedeutete: treibt sie alle hinaus!“
Yitzhak Rabin, leaked censored version of Rabin memoirs, published in the New York Times, 23 October 1979.
1978
„Wir sollten uns nun auf die Offensive vorbereiten. Unser Ziel ist es, den Libanon zu zerschmettern und Transjordanien und Syrien. Der schwächste Punkt ist der Libanon, denn das muslimische Regime ist künstlich und es wird für uns einfach sein, es zu unterminieren. Wir werden dort einen christlichen Staat errichten und dann werden wir die arabische Legion zerschmettern, Transjordanien eliminieren. Syrien wird fallen. Wir werden dann weiter bombardieren und weiter gehen, Port Said einnehmen, Alexandria und den Sinai.“
David Ben-Gurion, May 1948, to the General Staff. From Ben-Gurion, A Biography, by Michael Ben-Zohar, Delacorte, New York 1978.
1973
„Die einzige Lösung heißt Eretz Israel“ oder wenigstens das westliche Eretz Israel: alles was westlich des Jordan liegt – ohne Araber. Da gibt es keinen Kompromiss in diesem Punkt … wir dürfen kein einziges Dorf, keinen einzigen Stamm übrig lassen.
Joseph Weitz, Director of the Jewish National Fund, the Zionist agency charged with acquiring Palestinian land, Circa 194. Machover Israca, January 5, 1973 p.2.
1972
„Die These, dass die Gefahr des Genozids im Juni 1967 über uns gehangen habe und Israel für sein physisches Überleben gekämpft habe, ist reiner Bluff. Sie wurde erst nach dem Krieg erfunden.
Israeli General Matityahu Peled, Ha'aretz, 19 March 1972.
1989
„Israel hätte die Unterdrückung der Demonstrationen in China ausnützen sollen, als die Aufmerksamkeit der Welt sich auf dieses Land konzentrierte, um eine Massenvertreibung der Palästinenser aus den besetzten Gebieten auszuführen“
Benyamin Netanyahu, then Israeli Deputy Foreign Minister, former Prime Minister of Israel, tells students at Bar Ilan University, From the Israeli journal Hotam, November 24, 1989.
1985
„Wir müssen die Araber vertreiben und ihren Platz einnehmen“
David Ben Gurion, future Prime Minister of Israel, 1937, Ben Gurion and the Palestine Arabs, Oxford University Press, 1985.
1972
Es ist die Pflicht der israelischen Führer der isr. Öffentlichkeit klar und mutig einige Fakten erklären, die mit der Zeit vergessen worden sind. Das erste: es gibt keinen Zionismus, Kolonisierung oder einen jüdischen Staat ohne Vertreibung der Araber und die Enteignung ihres Landes.“
Yoram Bar Porath, Yediot Aahronot, of 14 July 1972.
Einer der sich am längsten gehaltenen und irreführendsten Slogans des Zionismus war von Zangwill, der ihn vor fast 110 Jahren geprägt hatte: Palästina war „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land.“
Nachdem Achad HaAm, der hebräische Essaist 1891 Palästina besucht hatte schreib er: „Im Ausland glaubten wir, dass Israel fast leer sei, dass in Palästina nichts wachsen würde und dass jeder, der hier Land zu kaufen wünscht, hierher kommen und kaufen kann, was sein Herz begehrt. In Wirklichkeit sieht die Situation ganz anders aus. Es ist schwierig im ganzen Land kultivierbares Land zu finden, das nicht schon kultiviert ist.“
„Wie können wir besetzte Gebiete zurückgeben. Da gibt es keinem, dem wir dies zurückgeben können. So etwas wie Palästinenser gibt es nicht“
Golda Meir, March 8, 1969.
„Jüdische Dörfer nahmen den Platz der ehemals arabischen ein. Ihnen werden noch nicht einmal die Namen der arabischen Dörfer bekannt sein. Das ist auch richtig so, denn diese Landkartenvariante existiert nicht mehr. Aber nicht nur die Landkarte, sondern auch die arabischen Dörfer sind verschwunden. Aus Mahalul entstand Nahalal, Gibta musste Gevat Platz machen, Haneifs wich Sarid .. es gibt keinen einzigen Ort in diesem Land, dessen Bewohner nicht arabisch waren.“
Moshe Dayan, address to the Technion, Haifa, reported in Haaretz, April 4, 1969.
„Wenn die Leute sich an die große Zahl (ca 750 000 Flüchtlinge) gewöhnen und wir womöglich gezwungen werden, die Flüchtlinge zurückzunehmen, wird es für uns schwierig werden, wenn wir mit Horden von Anspruchsberechtigten konfrontiert sein werden, die Welt davon zu überzeugen, dass nicht alle früher auf israelischen Gebiet gelebt haben. Es wird auf jeden Fall wünschenswert sein, die Zahlen zu verkleinern…“
Golda Maier Israeli Prime Minister June 15, 1969
... "Unsere Väter haben die Grenzen erreicht, die im Teilungsplan von 1947 anerkannt wurden. Unsere Generation erreichte die Grenze von 1949. Aber die Sechs Tage Generation war in der Lage, Suez, den Jordan und die Golanhöhen in Syrien zu erreichen. ... Dies ist nicht das Ende; denn nach den augenblicklichen Waffenstillstandslinien wird es neue Linien geben. Aber diese werden über den Jordan hinausreichen, vielleicht in den Libanon, vielleicht nach Zentralasien..." (Moshe Dayan, Times 25.6.1969)
„Wir müssen alles tun, um sicher zu gehen, dass sie (Palästinenser) nie wieder in ihre Häuser zurückkehren, versicherte Ben Gurion gegenüber seinen zionistischen Kollegen. „Die Alten werden sterben, und die Jungen werden es vergessen.“
David Ben-Gurion, in his diary, 18 July 1948, quoted in Michael Bar Zohar's Ben-Gurion: the Armed Prophet, Prentice-Hall, 1967, p. 157.
1965
“It must be clear that there is no room for both people (Jews and Palestinian Arabs) in this country ... If the Arabs leave the country, it will be broad and wide-open for us. And if the Arabs stay, the country will remain narrow and miserable ... and there is no way besides transferring the Arabs from here to the neighboring countries – to transfer them all. Except maybe Bethlehem, Nazareth and Old jerusalem, we must not leave a single village, not a single tribe. And the transfer must be directed to Iraq, to Syria and even to Trans-Jordan.” Joseph Weitz, Director of the Jewish National Fund, My Diary and Letters to My Children, 1965.
1960
Rabins Beschreibung der Eroberung von Lydda nach der Erfüllung des Planes Dalet:
„Wir sollen die arabische Bevölkerung auf eine Gemeinschaft von Holzhackern und Wasserträger reduzieren.“
Uri Lubrani, PM Ben-Gurion's special adviser on Arab Affairs, 1960. From "The Arabs in Israel" by Sabri Jiryas.
„Ein christlicher Staat sollte ( im Libanon) errichtet werden mit der südlichen Grenze am Ufer des Litsani. Wir werden ein Bündnis mit ihm schließen. Dann werden wir die Arabische Legion aufreiben, Amman bombardieren, wir werden auch Transjordanien eliminieren; Syrien wird an uns fallen. Wenn Ägypten weiter gegen uns zu kämpfen wagt, werden wir Port Said, Alexandira und Kairo bombardieren und auf diese Weise werden wir den Krieg beenden und die Rechnung unserer Urväter mit Ägypten, Assyrien und Aram begleichen.
David Ben-Gurion, one of the father founders of Israel, described Zionist aims in 1948
" dass sich am 10. März 1948 eine Gruppe zionistischer Politiker mit jungen Offizieren unter Vorsitz des späteren Ministerpräsidenten David Ben-Gurion getroffen und einen Vertreibungsplan (Plan Dalet) entworfen habe. Am gleichen Tag seien die Kommandeure angewiesen worden, sich auf die Umsetzung dieses Planes vorzubereiten. Wie es scheint, war dazu jedes Mittel recht. „Den Befehlen beigefügt, waren detaillierte Anweisungen, welche Methoden angewendet werden sollten, um die Menschen zu vertreiben: Einschüchterung im großen Stil, Belagerung und Bombardierung von Dörfern und Bevölkerungszentren; in Brand setzen von Häusern, anderen Immobilien und Waren; Vertreibung, Zerstörung und schließlich das Legen von Minen unter dem Schutt, um die vertriebenen Einwohner an der Rückkehr zu hindern.“ Quelle
" stellte Morris zynisch in einem Interview mit der Tageszeitung „Haaretz“ fest: „Ich glaube nicht, dass die Vertreibungen von 1948 ein Kriegsverbrechen waren. Man kann kein Omelett machen, ohne ein Ei zu zerbrechen.“
1947
“These operations can be carried out in the following manner: either by destroying villages (by setting fire to them, by blowing them up, and by planting mines in their rubble), and specially those population centres that are difficult to control permanently; or ty mounting combing and control operations according to the following guidelines: encirclement of villages, conducting a search inside them. In case of resistance, the armed forces must be wiped out and the population expelled outside the borders of the state.”
Plan D (Dalet) of the Hagana, drafted December 1947.
"Jeder Angriff muss mit Besetzung, Zerstörung und Vertreibung enden" äußerte Ben-Gurion um Jahreswechsel 1947/48. Quelle
1943
“Neither Jewish ethics nor Jewish tradition can disqualify terrorism as a means of combat.” Former Prime Minister Yitzhak Shamir, Journal of the LEHI, the Stern Gang, Summer 1943.
1941
Am 20. März 1941 schrieb Yosef Weitz vom Jüdischen Nationalfond: „Die vollständige Evakuierung des Landes von seinen anderen Bewohnern und die Übertragung an das jüdische Volk - das ist die Antwort."
1940
Ich ging ins Büro von Lipschitz, und er zeigte mir die Reliefkarte von Eretz Israel (2). Eine schöne und brauchbare Karte. Er sprach von der Notwendigkeit, Material zur Frage unserer Zukunft im Land zusammenzutragen. Man müsse sich Gedanken über die Möglichkeiten machen, das Land zu entwickeln, um auch für uns Platz zu schaffen. Man brauche Material über jedes arabische Dorf, über den Besitz von jedem einzelnen Araber, und über die Möglichkeiten für intensive landwirtschaftliche Entwicklung, damit wir in der Lage sind, das für uns notwendige Land zu erwerben. Ich antwortete ihm, daß nach dem Krieg die Frage von Eretz Israel und die Frage der Juden in diesem Land unter dem Stichwort "Entwicklung" nicht mehr gelöst werden könne. Es muß doch unter uns klar sein, daß in diesem Land kein Platz für beide Völker ist. Keinerlei Entwicklung wird uns dem Ziel näher bringen, ein unabhängiges Volk in diesem kleinen Land zu werden. Wenn die Araber das Land verlassen, wird es groß und für uns weit offen sein. Und wenn die Araber bleiben, wird es eng und elend bleiben. Wenn der Krieg vorbei ist, und die Engländer gesiegt haben, wenn Gericht gehalten wird, muß unser Volk seine Petitionen und Forderungen vorbringen. Die einzige Lösung ist Eretz Israel, oder zumindest das westliche Eretz Israel, ohne Araber. In diesem Punkt kann es überhaupt keinen Kompromiß geben. Das bisherige Vorgehen des Zionismus, insofern der Weg bereitet wurde zur Schaffung eines hebräischen Staates in diesem Land, war den Zeitumständen entsprechend ganz in Ordnung, und man konnte sich mit "Landkauf" zufrieden geben - aber auf diese Weise wird der Staat Israel nicht entstehen. Das muß ganz plötzlich geschehen, wie eine Erlösung (das ist das Geheimnis der "messianischen" Idee). Es gibt überhaupt keinen anderen Weg als den Transfer der Araber von hier in die benachbarten Länder, und zwar aller Araber. Mit Ausnahme vielleicht von Bethlehem, Nazareth und Alt-Jerusalem dürfen wir kein einziges Dorf, keinen einzigen Stamm auslassen. Der Transfer muß nach Irak, nach Syrien und vielleicht Transjordanien gerichtet werden. Wir müssen dafür Geld auftreiben, eine Menge Geld. Nur nach einem solchen Transfer kann das Land Millionen unserer Brüder aufnehmen, und die Judenfrage wird ein für alle Mal gelöst sein. Es gibt keinen anderen Weg.
Lipschitz stimmte mir in dem Punkt des Transfer der Araber von Eretz Israel zu, aber wir müßten uns auch auf Teillösungen einstellen, sagte er, wir müßten genaues Material sammeln. "Richtig", sagte ich, "wir müssen jetzt untersuchen, welches Aufnahmepotential die Nachbarländer haben. Studien hier im Land sind nutzlos, weil ich nicht an 'Entwicklung' glaube." Wir wurden uns schließlich einig, uns an die politische Abteilung (der Jewish Agency) zu wenden. Wir wollten die Ausarbeitung eines genauen und detaillierten Planes zum Transfer der Araber von Eretz Israel in die Nachbarländer anregen.
"Es ist unser Recht die Araber umzusiedeln. Die Araber sollten gehen!" (Tagebuchaufzeichung von Yossef Weitz, eines führenden Zionisten, 20.Dez.1940 bei Pappe 2006, S.23)
1937
... "Unser Anspruch auf eine Jüdische Mehrheit ist nicht unsere Maximalforderung, sondern das Minimum... " Zur 'Jüdischen Heimstätte müsse das gesamte Gebiet des Englischen Mandats seit 1920 gehören und beide Ufer des Jordanflusses umfassen. (Zev Jabotinski, vor der Palestine Royal Commission 1937, die über Teilungspläne beriet.)
... "Die Araber müssen einfach gehen. Aber es bedarf eines günstigen Augenblicks um das geschehen zu lassen, am besten so etwas wie ein Krieg" (Ben Gurions Tagebuchaufzeichnung vom 12.Juli 1937: New Judea S. 220)
1930
Menachem Ussischkin, als Vorsitzender des Jüdischen Nationalfonds’ von 1922 bis 1941 für die jüdische Bodenpolitik in Palästina verantwortlich, erklärte auf einer Fonds-Pressekonferenz in Jerusalem am 27. April 1930:
Wir haben beigetragen zur Erzeugung der größten Lüge, weil wir unser Werk wie ein Vogel Strauß geführt und unsere Bestrebungen nicht in ihrer vollen Wahrheit enthüllt haben... Wir hätten stets offen proklamieren sollen, daß wir unser Land in unsern Besitz zurückfordern. Wenn das Land frei ist von Bewohnern – gut. Und wenn Bewohner da sind, dann muß man sie eben an irgendeinen anderen Ort hinführen, aber wir haben das Land zu bekommen. Wir haben ein Ideal, das größer und erhabener ist als die Sorge um einige Hundert Fellachen...
(„Doar Hajom“ vom 28. April 1930.)
zitiert aus: Regina Ruben: Palästina oder Birobidschan. Die Frau im Staat. Eine Monatsschrift. 12. Jahr, Heft XII, Dezember 1930, S. 1 – 4, hier S. 2 . - Doar Hajom war das Organ des jüdischen Bauernverbandes in Palästina. Quelle T:I:S, 11. Januar 2008
1923
„ Eine freiwillige Versöhnung mit den Arabern kommt nicht in Frage – weder jetzt noch in der Zukunft. Wenn man ein Land kolonisieren will, in dem schon ein anderes Volk lebt, muss man um seinetwillen eine Garnison aufbauen. Oder gebt die Kolonisierung auf; denn ohne bewaffnete Kräfte, die jeden Versuch unmöglich machen, diese Kolonisierung zu zerstören oder zu verhindern. ??? Kolonisierung ist unmöglich, sie ist nicht s chwierig, nicht gefährlich aber unmöglich. Zionismus ist ein Kolonisationsabenteuer und deshalb steht oder fällt er mit der Frage bewaffneter Kräfte. Es ist wichtig, hebräisch zu sprechen, aber leider ist es noch wichtiger, schießen zu können. Sonst ist die Sache mit der Kolonisierung für mich erledigt.
Vladimir Jabotinsky, founder of Revisionist Zionism (precursor of Likud), The Iron Wall, 1923.
„Die zionistische Kolonisierung muss entweder beendet oder gegen den Willen der einheimischen Bevölkerung ausgeführt werden. Diese Kolonisierung kann deshalb nur fortgeführt werden und Fortschritte machen, wenn sie unter dem Schutz einer von der einheimischen Bevölkerung unabhängigen Macht steht – eine eiserne Mauer, die so positioniert ist, dass sie Druck der einheimischen Bevölkerung widersteht.
Dies ist unsere Politik gegenüber den Arabern.
Vladimir Jabotinsky, The Iron Wall, 1923.
1917
... "Wir denken, dass die Kolonisierung Palästinas in zwei Richtungen zu gehen hat: Jüdische Besiedlung in Eretz Israel und die Umsiedlung der Araber von Eretz Israel außerhalb des Landes. Der Transfer so vieler Araber mag zunächst ökonomisch gesehen unakzeptabel sein, aber sicher praktikabel. Es wird nicht so teuer sein, ein Palästinensisches Dorf in einem andern Land neu anzusiedeln.
(Leo Motzkin, einer der 'liberalen' Denker der Zionistischen Bewegung 1917 nach Pappe 2006, S.7)
1903
1903 Israel Zangwill:
"Palästina hat bereits seine Einwohner, ... deshalb müssen wir uns darauf vorbereiten, die eingesessenen Stämme entweder mit dem Schwert zu verjagen, wie das unsere Vorfahren getan haben, oder mit dem Problem zu kämpfen, das eine große, fremde Bevölkerung darstellt"
(The Voice of Jerusalem. London 1920: 88).
Oppenheimer, einer der Architekten und modernen Raumplaner des Projektes drückte das in demselben Jahr klar aus:
"Nun meine Freunde, wir wollen ein Netz von Bauernkolonien über das Land spannen, das wir erwerben wollen. Wenn man ein Netz spannen will, schlägt man zuerst an den Stellen die Haken ein, zwischen denen das Netz entstehen soll. Dann spannt man zwischen den Stricken stärkere Fäden und stellt derart ein grobes Maschenwerk her, das man dann nach Bedarf durch das Dazwischenwirken feinerer Fäden zu immer feineren Maschen ausgestaltet. Genauso haben wir, meine ich, vorzugehen"
(Rede auf dem 6. Weltkongress 23.-28.08,1903, Stenographisches Protocoll, Wien 1903:188, vgl. auch Diner, Dan 1980: Israel in Palästina. Über Tausch und Gewalt im Vorderen Orient, Bonn. Athenäum)
1901
Israel Zangwill 1901:
„Palästina ist ein Land ohne Volk; die Juden sind Volk ohne ein Land. Die Verbesserung des Bodens bedeutet die Verbesserung des Volkes.“
1899 schrieb Davis Triesch an Herzl: Ich würde Ihnen vorschlagen, noch bei Zeiten nach „Groß-Palästina“ zu kommen, bevor es zu spät ist. Das Programm von Basel muss die Worte „Groß-Palästina“ oder „Palästina und seine benachbarten Länder“ enthalten, sonst ist es Unsinn. Sie können nicht die Millionen Juden in einem Land von 25 000 qkm unterbringen.“
1897
Bezeichnend ist der Ausspruch, den Max Nordau angeblich gegenüber Herzl 1897 getan haben soll:
"In Palästina gibt es ja Araber! Das wusste ich nicht! Wir begehen also ein Unrecht!"
Quelle
1895
Herzl, der Visionär, schrieb am 12. Juni 1895 in sein Tagebuch:
"Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen...."
Weitere
Zitate
Diese Akte aller Dörfer, in der Hand Elimelech Avnir's, Kommandeur der Hagana (Miliz), wurde zur Basis dessen, was unter "ethnic cleansing" verstanden werden muss. Es gab dazu "hilfreiche" Anweisungen:
"Diese Operationen sollen in folgender Weise durchgeführt werden: in dem die Dörfer zerstört werden (in Brand setzen, in die Luft jagen, oder Minen in de Trümmer legen), und besonders dort, wo auf lange Sicht die Bevölkerung schlecht zu kontrollieren sein wird;... bei Widerstand müssen die militärischen Kräfte vernichtet und die Bevölkerung über die Staatsgrenzen hinaus vertrieben werden." (dg
Quelle
Die israelische Ministerpräsidentin Golda Meir konnte darum in den 60er Jahren wie selbstverständlich erklären, was wohl auch die meisten Israelis dachten:
"There are no Palestinians", es gibt keine Palästinenser. Um dann mit herablassender Arroganz ironisch hinzuzufügen: "Ich bin selbst Palästinenserin, ich habe ja einen (von der britischen Mandatsbehörde ausgestellten) palästinensischen Pass." So unsichtbar waren die Palästinenser für Israel geworden
Nicht zu Unrecht hat deshalb Nahum Goldmann in seinen Erinnerungen geschrieben, dass es
"einer der großen historischen Denkfehler des Zionismus" gewesen sein,
"dass er den arabischen Aspekt bei der Gründung des jüdischen Heimatlandes nicht ernsthaft genug zur Kenntnis genommen"
Quelle
Amos Elon urteilt gerecht, wenn er die Haltung der führenden Zionisten in der Frühzeit als eine
"Mischung von Naivität, Wunschdenken, patriarchalischem Wohlwollen und Ignoranz" [47] bezeichnet.
Quelle
bereits auf dem V. Kongress 1901 die Eliminierung arabischer Arbeitskräfte aus jüdischen Unternehmen und Besitzungen beschlossen worden war.
Dieser Beschluss, der zurückging auf die von Gordon beeinflusste Losung "Avoda Ivrit" (Jüdische Arbeit), zielte auf die Einrichtung eines völlig separaten wirtschaftlichen Sektors für die Neueinwanderer ab.
Quelle
Ussischkin schrieb hier: Um einen
"Judenstaat in Palästina" zu schaffen, ist es notwendig,
"dass der ganze Boden Palästinas oder wenigstens sein größter Teil jüdisches Eigentum werde". Um dieses Ziel zu erreichen hielt Ussischkin es unter anderem
"ein für allemal notwendig, die arabischen Arbeiter durch Juden zu ersetzen."
Quelle
„… Wenn die Leute sich an die große Zahl ( ca. 750 000 Flüchtlinge) gewöhnen und wir womöglich gezwungen werden, die Flüchtlinge zurückzunehmen, wird es für uns schwierig werden, wenn wir mit Horden von Anspruchsberechtigten konfrontiert sein werden, die Welt davon zu überzeugen, dass nicht alle früher auf israelischen Gebiet gelebt haben. Es wird auf jeden Fall wünschenswert sein, die Zahlen zu verkleinern …
Offizieller des isr. Außenministeriums in einem Brief an Walter Eytan.
Bei Benny Morris, The Birth of the Pal.
Refugee Problem, S. 297)
Moshe Dayan: Aus Ansprachen an die Studenten des Technion
"Alle unsere Siedlungen sind erbaut auf den Ruinen palästinensischer Dörfer
Ja wir haben sie nicht nur ausradiert bis auf den Boden sondern auch ihre Namen aus den Geschichtsbüchern ausradiert
Sie haben also ihre triftigen Gründe für den Kampf den sie gegen uns führen
Unser Problem ist nicht wie wir sie loswerden sollen sondern wie wir mit ihnen leben können
Wenn ich selbst ein Palästinenser wäre ich wäre wahrscheinlich ein Kämpfer in Al Fatah"
Quelle
Da gibt es einige, die glauben, dass die nicht-jüdische Bevölkerung, selbst mit einem hohen Prozentsatz, innerhalb unserer Grenzen besser unter unsrer Aufsicht ist. Andere glauben das Gegenteil: es sei einfacher die Aktivitäten eines Nachbarn zu überwachen als die eines Untermieters. Ich neige eher zur letzteren Ansicht und habe ein zusätzliches Argument: um den Charakter eines Staates zu erhalten, der in Zukunft jüdisch ist, darf die Minorität nicht mehr als 15% ausmachen. - Ich hatte diese fundamentale Position schon 1940 erreicht und dies in mein Tagebuch eingetragen .
Joseph Weitz, head of the Jewish Agency's Colonization Department. From Israel: an Apartheid State by Uri Davis, p.5.
„Wenn ich ein arabischer Führer wäre, würde ich niemals ein Abkommen mit Israel unterzeichnen. Es ist normal; wir haben ihnen das Land weggenommen. Es stimmt zwar: Gott hat es uns versprochen. Aber wieso sollte sie das interessieren?
Unser Gott ist nicht der Ihrige. Da gab es den Antisemitismus, die Nazis, Hitler, Auschwitz. Aber war das ihre Schuld? Sie sahen nur eines: wir sind gekommen und haben ihr Land gestohlen. Warum sollen sie das akzeptieren?
David Ben Gurion (the first Israeli Prime Minister) quoted by Nahum Goldmann in Le Paraddoxe Juif (The Jewish Paradox), pp121.
„Die gegenwärtige Karte Palästinas wurde vom britischen Mandat gezeichnet. Das israelische Volk hat eine andere Karte, für die unsere Jugend und unsere Erwachsenen kämpfen werden, um sie zu erfüllen – vom Nil bis zum Euphrat.“
Ben Gurion
"Niemand kennt die Wege der Politik, aber wir müssen dennoch unsere Maßnahmen auf die Zukunft hin ausrichten", sagte ich. "Von jetzt an müssen wir an einem geheimen, gut fundierten Plan arbeiten, der eines Tages unter Aufsicht einer anglo-amerikanischen Kommission in die Tat umgesetzt werden könnte. Wir müssen diesen Plan in amerikanischen politischen Kreisen verbreiten. Das ist unsere einzigartige politische Aufgabe. Ob wir Erfolg haben oder nicht, das ist ein späteres Problem. Aber heute haben wir keinen anderen Weg. Wenn uns der Erfolg versagt bleibt, sind wir hier verloren. Mit den Arabern können wir nicht leben,.. -
Auszüge aus dem Tagebuch von Joseph Weitz
" Was schlägt Benny Elon also vor? Im Zentrum seines Programms steht eine Lösung für das Flüchtlingsproblem. Es berührt wirklich, wie ein Vertreter der Siedler – der zivile Sektor ist zum größten Teil verantwortlich für die Schikanen und Enteignung der Palästinenser in allen besetzten Gebieten – sich so sehr um ihr wirkliches Elend Sorgen macht. Elon drängt darauf, Millionen von palästinensischen Flüchtlingen zu rehabilitieren, indem man die UNRWA auflöst (ein alter anti-palästinensischer Traum). Folglich „wird allen Bewohnern von Flüchtlingslagern eine permanenter Wohnsitz, Staatsbürgerschaft und eine großzügige Rehabilitationssubvention angeboten. Die Flüchtlingslager werden während dieses Prozesses aufgelöst.
Das klingt großartig, nicht wahr? Es bleibt nur das Rätsel, wo dieser „permanente Wohnsitz liegen mag“. Elon ist in diesem Punkt bewusst vage: er spricht gewöhnlich von „Immigrationsländern“ Nur eines ist klar: Israel ist nicht damit gemeint, sonst könnte Elon dies nicht versprechen: das Auflösen der Flüchtlingslager als Teil des Rehabilitations-prozesses wird die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria reduzieren.“ Klar ist, dass die palästinensischen Flüchtlinge, die jetzt in der Westbank und im Gazastreifen leben, irgendwo anders auf der Welt (etwa in Kanada, Alaska oder Europa - um eine bekannte Saite anzuschlagen) rehabilitiert würden. Das ist es also: der alte „Transfer“- oder Deportationswunsch der israelischen Rechten – nun mit einem modischeren Haarschnitt."
Quelle und mehr >>>
"Den Privatbesitz der angewiesenen Ländereien müssen wir sachte enteignen. Die arme Bevölkerung trachten wir unbemerkt über die Grenze zu schaffen, indem wir ihr in den Durchgangsländern Arbeit verschaffen, aber in unserem eigenen Lande jederlei Arbeit verweigern. Die besitzende Bevölkerung wird zu uns übergehen. Das Expropriationswerk muß ebenso wie die Fortschaffung der Armen mit Zartheit und Behutsamkeit erfolgen. Die Immobilienbesitzer sollen glauben, uns zu prellen, uns über dem Wert zu verkaufen. Aber zurückverkauft wird ihnen nichts." Herzel
[4] Herzl,
Complete Diaries, 88–9.
Für mehr Information Ben Gurion, Erinnerungen und Vermächtnis, FfM 1971 Theodoer Herzl, Tagebücher , Bd. I-III, Berlin 1922 Robert Fisk 'The great war for Civilisation' 2006, London Ilan Pappe 'The Ethnic Cleansing of Palestine', 2006, London, 2007 Verlag 2001 (deutsch)

Landraub
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Texten zum real
existierender
Zionismus -
Rassismus
in Israel
Das Recht
der Flüchtlinge
- Die ethnische
Säuberung Palästinas
– Ilan Pape
klagt an - Von
Heinz-Dieter
Winter -
Bereits in den
30er Jahren
hatte eine Gruppe
zionistischer
Führer die »Entarabisierung«
Palästinas ins
Auge gefasst.
Pappe beschreibt
mit minutiöser
Genauigkeit
und wissenschaftlicher
Akribie die
planmäßige und
gewaltsam betriebene
ethnische »Säuberung«
Palästinas,
ein Begriff
aus den damaligen
Befehlen des
israelischen
Oberkommandos.
Schon vor Ende
des britischen
Mandats wurden
von der Untergrundmiliz
Hagana und dann
von der israelischen
Armee sowie
den paramilitärischen
Verbänden Irgun
und Stern Massaker
begangen, wurde
gemordet, geplündert,
vergewaltigt.
Es gab Dörfer,
wo die gesamte
männliche Bevölkerung
exekutiert wurde.
531 Dörfer und
elf städtische
Siedlungen wurden
mit Waffengewalt
geräumt, 200
Ortschaften
bereits vor
dem 15. Mai
1948, dem Gründungstag
Israels. Vor
allem die Massaker
am 9. April
in Deir Yassin
und in Tantura
am 22. Mai 1948
wurden Synonym
für die Verbrechen
der Israelis
an den Palästinensern.
>>>
Mehr >>>
Die Anwesen
der Abwesenden
- Chaim
Denkner
Die Anwesen
der Anwesenden
- Ran Kislev
Die israelische
Rechte hat einen
Friedensplan
-
Ran HaCohen
-
Während die
Welt in Erwartung
des Nahost-Gipfels
in Annapolis
– der zweifellos
einen historischen
Meilenstein
darstellen wird
- ihren
Atem anhält,
kommt die israelische
Rechte mit einer
neuen Friedensinitiative,
die vom Knessetmitglied
Benny Elon unter
dem Namen „die
israelische
Initiative“
herausgebracht
wurde. Benny
Elon ist
der Vorsitzende
der Nationalen
Union und der
Moledet-Partei.
Er sagt dazu
noch: „ es ist
ein neuer Weg,
über den Konflikt
nachzudenken,
aus den Fehlern
der Vergangenheit
zu lernen und
die regionale
Karte . >>>
AI:
Israel muss
seine Diskriminierungspolitik
beenden
-
Amnesty International
(AI) rief Israel
dazu auf, konkrete
Schritte einzuleiten,
um die rassistischen
Diskriminierungen,
die UN-Experte
John Dugard
in seinem Bericht
betonte, zu
beenden.
Eine Freiheitsfahrt
- Uri Avnery
- Gestern hätte
eine Verordnung
des Generals
Yair Naveh,
Kommandeur des
Abschnitts Mitte,
rechtsgültig
werden sollen.
Sie verbietet
israelischen
Fahrern, in
den besetzten
Gebieten einen
palästinensischen
Passagier mitzunehmen.
(...) Mehrere
Organisationen
planten für
den Tag, an
dem die Verordnung
gültig werden
sollte, eine
Protestaktion.
Sie organisierten
eine „Freiheitsfahrt“
israelischer
Autobesitzer,
die in die Westbank
fahren (auch
dies schon ein
Delikt) und
Palästinenser
mitnehmen sollten,
die sich freiwillig
für diese Aktion
gemeldet hatten
Was sich nach
einem Titel
für ein absurdes
Theaterstück
anhört, ist
in Israel traurige
Wirklichkeit.
Nach dem israelischen
Ehegesetz sind
Mischehen zwischen
Israelis und
Palästinensern
unerwünscht
und ein dauerhaftes
Zusammenleben
der Eheleute
auf israelischem
Territorium
verboten. ....
mehr >>>
Können Sie wirklich
nicht sehen?
-
Amira Hass -
Lassen wir jene
Israelis beiseite,
deren Ideologie
die Enteignungen
des palästinensischen
Volkes deshalb
unterstützt,
weil wir „Gottes
auserwähltes
Volk“ sind.
Lassen wir auch
jene Richter
beiseite, die
jede militärische
Politik des
Tötens und der
Zerstörung
vertuschen (whitewash)
. Lassen wir
auch jene Militärkommandeure
beiseite, die
bewusst ein
ganzes Volk
in Pferche sperren,
die von Mauern,
Festungs- bzw.
Beobachtungstürmen,
Maschinengewehren,
Stacheldraht
und blendenden
Scheinwerfern
umgeben sind.
Lassen wir auch
die Minister
beiseite. All
diese werden
nicht unter
die Kollaborateure
gerechnet. Sie
sind die Architekten,
die Planer,
die Konstrukteure
und Ausführenden.
Aber da gibt
es noch andere.
Historiker und
Mathematiker,
leitende Redakteure,
Medienstars,
Psychologen
und Hausärzte,
Rechtsanwälte,
die nicht Gush
Emunin und Kadima
unterstützen,
Lehrer und Pädagogen,
Leute, die gern
wandern oder
singen oder
High-tech-Genies.
Wozu gehören
Sie? Und was
ist mit denen,
die sich wissenschaftlich
mit Nationalismus,
dem Holocaust
und den Sowjet-Gulags
befassen?
Können Sie mit
all den systematischen
Diskriminierungsgesetzen
einverstanden
sein? ... mehr
>>>
Israels Araber-
Auch im Raketenhagel
nur Bürger zweiter
Klasse
Offensive gegen Geschlechtertrennung in
Bussen
-
JERUSALEM (inn)
- Die jüdische
Reformbewegung
in Israel hat
geschlechtertrennende
Busse als "illegal"
kritisiert.
Das Busunternehmen
"Egged" hatte
zu Beginn der
Woche zwei neue
Linien für ultra-orthodoxe
Juden eingeführt,
auf denen Männer
und Frauen getrennt
fahren.
Zusammenleben
verboten
Das oberste
Gericht in Jerusalem
hat entschieden:
Auch künftig
dürfen die meisten
israelisch-palästinensischen
Ehepaare nicht
gemeinsam in
Israel leben.
Menschenrechtsorganisationen
halten die Entscheidung
für unmenschlich.
JORDANTAL
- Rassistisches
Reiseverbot
treibt palästinensische
Bauern in den
Bankrott.
Auch Weidegänge
nur mehr in
Dorfnähe erlaubt.
-
Neue Bestimmungen
der Besatzungspolitik
verbieten es
PalästinenserInnen
im Jordantal,
außerhalb ihres
Wohnsitzes zu
übernachten.
Für die Zeit
der jüdischen
Feiertage wurde
ein totales
Reiseverbot
verhängt. Hirten
sollen in Zukunft
ihre Tiere nur
mehr in einem
100m-Umkreis
um ihre Häuser
weiden dürfen.
Der Besatzer
bestimmt, was
Recht und Gerechtigkeit
ist - Amira
Hass - Wenn
ein Palästinenser
einen Israeli
tötet – einen
Soldaten oder
Zivilisten -
dann wird dessen
Name und Foto
und die Einzelheiten
dieses Vorfalles
genau veröffentlicht
. Der Palästinenser
wird automatisch
zu lebenslänglich
verurteilt und
sein Ministerpräsident
oder der Führer
seiner Organisation
wird dafür verantwortlich
gemacht und
ist fortan ein
Ziel für Verhaftung
und Ermordung.
Die Soldaten,
die palästinensische
Zivilisten töten,
werden unter
einem großen
Schutzschild
der Besatzungsarmee
abgeschirmt.
Ihre Namen werden
nicht in der
Öffentlichkeit
bekannt und
ihre Ministerpräsidenten
und Kommandeure
werden nicht
zur Verantwortung
gezogen.
Die Art der
Strafe hängt
von der Volkszugehörigkeit
ab. - (oder:
Zweierlei Maß)
- Amira Hass
- Sicherheitsgefangene
die israelische
Araber sind,
werden auf drei
Ebenen diskriminiert,
verglichen mit
israelischen
Juden, die Arabern
Schaden zugefügt
haben
Eine rassistische
Nation -
von Gideon Levy
- Auch wenn
es nicht so
aussieht, die
Wahlen in dieser
Woche sind wichtig,
weil sie das
wahre Gesicht
der israelischen
Gesellschaft
offenbaren und
ihre verborgenen
Ziele: mehr
als 100 gewählte
Kandidaten werden
zur Knesset
geschickt –
auf Grund einer
Karte – der
Rassismuskarte.
Auch wenn wir
gewöhnlich denken,
dass zwei Israelis
drei Meinungen
haben, hier
wird deutlich,
dass fast jeder
Israeli nur
eine Meinung
hat – Rassismus.
Acht Frauen
- Ist
es nicht wunderbar
dieses Israel?
Kann man darüber
nicht stolz
sein? -
Dorothy Naor
( New Profile)
Acht Frauen
aus dem israelisch-arabischen
Dorf Jaljulia
wurden
mitten in der
Nacht
- die übliche
Zeit für israelische
Polizei- und
Militärüberfälle
– aus dem Schlaf
gerissen. Sie
wurden von ihren
Familien weggezerrt,
zur Polizeistation
gebracht und
später
entweder vor
oder bei Morgendämmerung
ohne einen Pfennig
am Checkpoint
von Qalandia
einfach abgesetzt.
Man sagte ihnen
noch, sie sollten
sich in die
besetzten Gebiete
aufmachen
wer weiß wohin;
denn ihr Zuhause
war seit Jahren
in Jaljulia
gewesen. Was
hatten sie verbrochen?
Sie waren illegal
in Israel, die
eine seit 10
Jahren, andere
seit 5 Jahren.
Alle haben Kinder
im Alter zwischen
6 Monaten und
5 Jahren. Die
Frauen waren
legal verheiratet
und ihre Männer
waren israelische
Staatsbürger
- mehr >>>
Neue israelische
Apartheid >
Familientrennmauer:
Israel will
100.000 palästinensische
Ehepartner von
Israelis ausweisen
Gesetz trennt
israelisch-palästinensische
Ehepaare
31.07.03
Jerusalem (AP)
Das israelische
Parlament hat
am Donnerstag
ein umstrittenes
Gesetz verabschiedet,
das israelisch-palästinensische
Ehepaare künftig
zwingt, getrennt
zu leben oder
Israel zu verlassen.
Menschenrechtsgruppen
und arabische
Israelis haben
das Gesetz als
rassistisch
verurteilt.
Es soll in einem
Jahr in Kraft
treten.
Demnach erhalten
künftig Palästinenser
aus dem Westjordanland
und dem Gazastreifen,
die israelische
Araber heiraten,
kein Wohnrecht
in Israel. Die
Regierung argumentiert,
die Beschränkung
sei aus Sicherheitsgründen
notwendig. Sie
verweist dabei
auf Fälle, in
denen Palästinenser
aus den Autonomiegebieten
ihr Aufenthaltsrecht
in Israel zu
Anschlägen genutzt
hätten. Das
Gesetz wurde
mit 53 gegen
25 Stimmen bei
einer Enthaltung
verabschiedet.
Die internationalen
Menschenrechtsgruppen
Human Rights
Watch und Amnesty
International
hatten die Abgeordneten
der Knesset
zuvor aufgefordert,
dem Gesetz nicht
zuzustimmen.
Auch die israelische
Menschenrechtsgruppe
B'tselem kritisierte
das Gesetz scharf.
«Dies ist ein
rassistisches
Gesetz, das
nach rassistischen
Kriterien darüber
befindet, wer
in Israel leben
darf», sagte
ein Sprecher
der Organisation.
Empört äußerten
sich auch Vertreter
der arabischen
Israelis.
Lese auch:
Das rassistische
Israel
01.08.2003
Das israelische
Parlament hat
ein Gesetz verabschiedet,
das nur noch
wenig von einem
Verbot von "Mischehen"
zwischen israelischen
und palästinensischen
Menschen entfernt
ist.
 Zu
einem Buch über
die „ethnische
Säuberung“ von
Palästina des
jüdischen Historikers
Ilan Pappe
- Von Rupert
Neudeck -
(...)
Da wird von
den Beratungen
in den Geheimdiensten
und Geheimbünden
berichtet. Von
einem langen
Seminar, das
vom
31.
Dezember 1947
bis zum 2. Januar
1948 stattfand.
„Transfer“,
schrieb der
prominenten
Teilnehmer Yossef
Weitz schon
1940,
der jetzt der
Kopf des Siedlungsprogramms
war, „dient
nicht nur dem
einem Ziel,
die arabische
Bevölkerung
zu reduzieren.
Es dient dieses
Ziel des Transfers
dem zweiten
Ziel, das nicht
weniger bedeutend
ist: Land freizumachen,
das jetzt noch
von arabischer
Bevölkerung
bearbeitet wird
und es frei
zu machen für
jüdische Besiedlung.“
Sonderseite:
„Die Ethnische
Säuberung Palästinas"
-
von Ilan Pappe
>>>
Die Tagebücher
von Moshe
Sharett
– der Israels
erster Außenminister
und zweiter
Ministerpräsident
war.
Sharetts
Tagebuch
und Livia
Rokachs
Studie
-
Sharett
hat ein
hebräisches
Tagebuch
geführt,
aus dem
sein Sohn
Yaqov Sharett
1979 politisch
wichtige
Eintragungen
veröffentlichte.
Dem Tagebuch
zufolge
betrieben
David Ben
Gurion und
seine Kabinette,
Sharett
eingeschlossen,
systematisch
die Expansion
Israels
auf Kosten
aller seiner
Nachbarstaaten.
Die eingesetzten
Mittel mißfielen
Moshe Sharett,
darunter
Massaker,
die Flugzeugentführung,
die Einschleusung
von Attentätern,
die Vortäuschung
von Bluttaten
der Gegner
mit einkalkulierten
israelischen
Opfern und
der Plan
zur Errichtung
eines Maronitenstaates
im Südlibanon.
Doch Sharett
begehrte
nie auf.
1980 veröffentlichte
Livia Rokach,
die Tochter
des Innenministers
unter Sharett,
Israel Rokach,
auf Englisch
eine politische
Studie mit
Auszügen
aus den
Tagebüchern
Moshe Sharetts
und weiteren
Dokumenten.
Das Buch
zeichnet
von den
politischen
Zielen und
Methoden
des frühen
Staates
Israel ein
Bild des
Grauens.
Unter dem
Deckmantel
der Vergeltung
für gegnerische
Taten trieb
Israel seine
Expansion
mithilfe
blutiger
Provokationen
voran.
Rokach schreibt
in ihrer
Einleitung
über Sharett:
„Er erkannte
sehr klar,
dass die
Logik hinter
Israels
Sicherheitsdoktrin
nichts anderes
als Faschismus
war und
sah ganz
richtig
die daraus
resultierende
moralische
Korruption
im Innern
und die
zunehmende
Gewalt auf
regionaler
Ebene voraus.“
mehr >>>
Moshe Sharett:
Diplomatie statt
Gewalt -"Dieses
Buch ruft dem
deutschen Leser
zum ersten Mal
eine alternative
Position in
der Politik
des frühen israelischen
Staates ins
Bewußtsein."
-
Prof. Dr.
Michael Brenner,
Historisches
Seminar der
Universität
München, Abteilung
Jüdische Geschichte
und Kultur
- Moshe Sharett
gehört zu den
Gründungsvätern
Israels. Aber
anders als sein
Gegenspieler
Ben-Gurion ist
Sharett, Regierungschef
(1953-55) und
langjähriger
Außenminister
(1949-56) seines
Landes, heute
weitgehend vergessen.
Dabei steht
er, wie diese
Studie zeigt,
für ein grundsätzlich
anderes Verhältnis
Israels zu seinen
Nachbarn als
es sich in der
Folgezeit etablierte,
für eine andere
Konzeption der
israelischen
Politik. Somit
ist die vorliegende
Arbeit - die
nicht nur auf
der israelischen
Forschung fußt,
sondern auch
bislang wenig
beachteten Quellen,
teils in hebräischer
Sprache, erschließt
– ein wichtiger
Beitrag zur
Geschichte des
Nahost-Konflikts,
zur Genese eines
der gefährlichsten
Krisenherde
der Welt >>>
Israels Heiliger
Terror. Eine
Studie auf der
Basis der Tagebücher
Moshe Sharetts
und anderen
Dokumenten
von Livia Rokach
- Amazon
Essay:
Kurze Chronik
einer Kette
von Brandstiftungen
in Israel/Palästina
und den Nachbarländern
-
Reuven Moskovitz
- Unter
uns Juden stellt
man schon mal
die Frage „Wie
kommt es, dass
so viele Juden
eine lange Nase
haben?“ Die
schlagfertige
Antwort lautet:
„Weil es
Moses gelungen
ist,
die
Juden 40 Jahre
lang in der
Wüste an der
Nase herumzuführen“.
Die zeitgenössischen
israelischen
Machthaber können
sich mit einem
Rekord schmücken:
Es ist ihnen
gelungen, die
meisten Juden
und einen großen
Teil der Welt
60 Jahre lang
an der Nase
herumzuführen
und sich dennoch
als glaubwürdige
Vertreter des
gefährdeten
jüdischen Volkes
zu zeigen, die
nur Frieden
und Sicherheit
suchen... mehr
>>>
Angst vor einer
"ethnisch gemischten
Stadt" in Israel
Die Art der
Strafe hängt
von der Volkszugehörigkeit
ab -
von Amira Hass
Das Israelische
Amt für Zentrale
Statistische
Erhebungen lösche
Daten der arabischen
Bewohner der
Negevwüste im
Süden der besetzten
palästinensischen
Gebiete. Sie
fielen damit
aus den amtlichen
Statistiken
heraus, ihre
Existenz solle
ausradiert werden,
wie der palästinensische
Anwalt Murad
Al-Sane’a deutlich
machte.
Sane’a klagt
an, dass dieser
Schritt auf
gleicher Linie
mit Israels
Politik liege,
alle diejenigen
Daten zu beseitigen,
welche die Existenz
palästinensischer
sowie arabischer
Einwohner in
den entsprechenden
Territorien
beweisen, und
behauptet, dass
Geburtenzugänge
nicht in Israels
Statistiken
eingingen.
Sane’a macht
darauf aufmerksam,
dass diese von
Israel durchgeführte
Maßnahme zur
Folge habe,
dass Negev-Arabern
Grunddienstleistungen
vorenthalten
würden wie Elektrizität,
Wasserversorgung,
Bildungs- und
Gesundheitseinrichtungen,
deren Aufteilung
proportional
der Bevölkerungsdichte
erfolge.
Er unterstreicht
weiterhin, dass
das Israelische
Amt für Statistische
Erhebungen es
unterlassen
habe, Informationen
über die wirtschaftlichen,
sozialen und
medizinischen
Bedingungen
jener Einwohner
zu veröffentlichen,
die gezielt
durch die israelische
Regierung an
den Rand gedrängt
würden.
Die über Negev-Nomaden
vorliegenden
kargen Daten,
ausgewiesen
als „verstreute
Nomadenansammlungen“,
seien „irreführend
und fehlerhaft“
meinte der Anwalt.
http://www.aljazeera.com/me.asp?service_ID=9183
12.
Juli 2005
13.07.2005,
Übers. v. Gabriele
Al Dahouk
Palästinenser
in Israel fordern
Anerkennung
ihrer Rechte
-
Palästinenser
mit israelischer
Staatsbürgerschaft
postulieren
eine Autonomie
in den Bereichen
Kultur, Religion
und Bildung
sowie ein Veto-Recht
bei Regierungsentscheidungen,
die ihre nationalen
Belange betreffen.
Diskriminierende
Behandlung durch
israelische
Flughafenbeamte
-
Israelische
Staatsbürger
arabischer Herkunft
werden sowohl
am Flughafen
im israelischen
Tel Aviv als
auch an Flughäfen
im Ausland von
israelischen
Sicherheitsbeamten
diskriminierend
behandelt.
Sie erschraken
über sich selbst
Nach Ende
ihrer Dienstzeit
zeigen israelische
Soldaten in
einer Ausstellung,
wie in Hebron
Palästinenser
gedemütigt und
schikaniert
werden. Die
Fotos erinnern
an die Folterbilder
aus dem irakischen
Gefängnis Abu
Ghraib.
mehr >>>
Der Gaza-Streifen
ist die perfekte
Verwirklichung
der israelischen
Vorstellung
von »Separation«.
Umstellt mit
elektrischen
Zäunen und Armeeposten,
von der Außenwelt
völlig abgeschlossen,
ist Gaza zu
einem riesigen
Gefängnis geworden.
Etwa ein Drittel
seiner Fläche
wurde für 7000
dort lebende
israelische
Siedler und
für Verteidigungsmaßnahmen
konfisziert,
während mehr
als eine Million
Palästinenser
in den übrigen
Gebieten des
Gefängnisses
eingepfercht
sind. Ohne Arbeit
und Einkommen,
sind 80 Prozent
der Bewohner
zum Bestreiten
ihres Lebensunterhalts
auf UNRWA, das
Flüchtlingshilfswerk
der Vereinten
Nationen, oder
auf Spenden
arabischer Staaten
und Hilfsorganisationen
angewiesen.
Inzwischen gibt
es israelische
Überlegungen,
dort auch Familien
von Selbstmordattentätern
einzukerkern.
Wie ein renommierter
israelischer
Kommentator
schrieb, dient
Gaza inzwischen
als »die Strafkolonie«
Israels, als
seine »Teufelsinsel
Alcatraz« (Nahum
Barnea in Yediot
Aharonot vom
21.06.).
Quelle
Checkpoints,
Tore und Terminals
- rassistische
Gettopolitik
im 21. Jahrhundert
26.2.2007
-
Israel: Künftige
Ministerin bezeichnete
Araber als "Pest"
-
In Israel herrscht
Aufregung wegen
der Ernennung
der rechten
Politikerin
Estherina Tartman
zur neuen Tourismusministerin.
Ihre Gegner
werfen ihr Rassismus
vor ...
Das Begräbnis
der zivilen
Ehe in Israel
-
Shulamit Aloni
- Die
israelischen
Bürger sind
in zwölf religiöse
Gruppen aufgeteilt.
Jede Person
ist in ihre
Gruppe hinein
geboren. Der
Jude, dessen
Mutter eine
Jüdin ist, ist
der Tyrannei
der Rabbiner
ausgeliefert,
der Muslim der
Tyrannei der
Kadis und die
Drusen haben
ihre eigenen
religiösen Führer
genau wie die
Christen, die
Armenier und
alle anderen.
Und sie dürfen
nicht untereinander
heiraten, da
Israel keine
Ehe vor dem
Standesamt kennt
. Diese Vereinbarungen
über keine zivile
Ehen in einem
Land, das behauptet,
demokratisch
zu sein, kamen
nur deshalb
zustande, um
die Reinheit
des jüdischen
Genius zu bewahren.
>>>
UN-Resolution
3379 "...Zionismus
ist eine form
des Rassismus"
Resolution 3379
Das Unrechtspotential
solcher "nationalen
Befreiungsbewegungen"
und "Rückeroberer"
liegt darin,
dass sich ihr
Kampf gegen
Menschen richten
kann, die seit
Generationen
in der umkämpften
Region ebenfalls
ihre Heimat
sehen.
Quelle
Bis zum Aufstieg
des Nazismus
hat die überwältigende
Mehrheit der
Juden weltweit
den Zionismus
verworfen, sei
es als Häresie
(das war die
Position der
großen Mehrheit
der Rabbiner
und der religiösen
Juden), sei
es als reaktionär
(das war die
Position der
jüdischen Arbeiterbewegung
in Osteuropa),
sei es als anachronistisch
(so dachten
die emanzipierten
oder assimilierten
Juden in Mittel-
und Westeuropa).
In diesem Sinne
wurde der Antizionismus
immer als eine
politische Position
unter anderen
verstanden,
die dazu noch
ungefähr ein
halbes Jahrhundert
in der jüdischen
Welt hegemonial
war.
Quelle
"In einem Interview
mit der israelischen
Tageszeitung
Haaretz antworte
Burg darauf
angesprochen,
dass viele Leute
das Gefühl hätten,
dass der frühere
Vorsitzende
der Zionistischen
Bewegung die
rote Linie überschritten
hat und ein
Post-Zionist
geworden sei:
"Selbst als
ich der Vorsitzende
der zionistischen
Bewegung war,
war ich nicht
in der Lage
zu sagen, was
ein Zionist
und was ein
Post-Zionist
ist. Meine Weltanschauung
erlaubt mir
nicht, die Orthodoxie
zu akzeptieren,
weder die jüdische
noch die zionistische.
Falls Zionismus
deshalb heute
Groß-Israel
bedeutet, dann
bin ich nicht
nur ein Post-Zionist,
sondern ein
Anti-Zionist.
Falls Zionismus
Netzarim und
Kiryat-Arba
bedeutet, dann
bin ich ein
Anti-Zionist.
Ich akzeptiere
nicht die Art
von Zionismus,
die das Judentum
mit all seiner
wunderbaren
Schönheit nimmt
und es in einen
Kult von Bäumen
und Steinen
verwandelt.
Wenn ich heute
um mich schaue,
dann habe ich
das Gefühl,
dass Netzarim
zu einem Altar,
Gott zu einem
Moloch und unsere
Kinder zu Opfern
geworden sind,
menschliche
Opfer eines
schrecklichen
Götzendienstes.""
Quelle
Freace - "Es
ist egal, er
ist nur ein
Palästinenser"
-
Erst kürzlich
hatten unter
anderem auch
Rabbiner der
West Bank eine
Erklärung unterzeichnet,
der zufolge
Juden zum Töten
von unschuldigen
palästinensischen
Zivilisten verpflichtet
seien, wenn
dies zur Rettung
von Juden beitrage.
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