Von der Teilnahme
Carlos Latuff am "Holocaust
Wettbewerb im Iran"
distanziere ich
mich. Dort wurden
zwar nicht von
Carlos Latuff aber
von anderen wirklich
antisemitische
Bilder gezeigt. Auch
dafür hat ein
Künstler
Verantwortung zu
übernehmen. Wobei
diese Teilnahme (man
sehe sein Bild)
Latuff nicht zum
Antisemiten macht.
Palästina ist ja auch unser grosses
leider nie endendes Thema, der wütende
(Steine werfende) Junge in der Bildmitte
ist vielleicht ein Palästinenser . Das
Thema der Bazonnale Ausstellung ist zwar
Afghanistan, aber das Bild beschreibt
auch den Irakkrieg und natürlich die
Opfer der Politik der Schande. Annamalt
+ Edward Naujok
Das Bild und zwei andere sind zu
sehen in der Ausstellung zum Thema
Afghanistan vom 02.10.2010 bis
31.10.2010 in Weimar
- Die BAZONNALE, eine halbjährlich
stattfindende Independentausstellung,
ist eine der größten internationalen
Kunstausstellungen in Deutschland.
Für die Eröffnungsveranstaltung am 02.
Oktober 2010 in Weimar werden als
Ehrengäste und Redner der Botschaftsrat
Abed Nadjib, Gesandter Botschaftsrat und
Geschäftsträger der Islamischen Republik
Afghanistan in der Bundesrepublik
Deutschland sowie Frau Nadia
Nashir-Karim, Vorsitzende des
Afghanischen Frauenvereins e.V. erwartet
Gerade erschienen
- Für alle,
die ein erfrischende
Text und beeindruckende
Bilder aus dem
Heiligen Land,
die auch die
Gegenwart nicht
ausblenden -
ein ansprechender
und sehr empfehlenswerter
Bildband!
Vielen Heilig-Land-Pilgern
dürfte die Verfasserin
Sr. Rose von
den Kleinen
Schwestern Jesu
in dem kleinen
Laden in der
VI. Station
der Via Dolorosa
ebenso bekannt
sein wie Pfr.
Willi Bruners
als geistlicher
Begleiter auf
Pilgerwegen.
P. Rainer
Bei Licht besehen
Wilhelm
Bruners
Kleine Schwester
Rose von Jesus
80 Seiten, 35
Farbfotografien
dialogverlag
Münster
ISBN 3-937961-73-2
978-3-937961-37-8
16.80 €
In der Reihe
"Bild-Botschaft"
präsentiert
der Dialogverlag
Münster fotografisch-poetisch
verdichtete
Annäherungen
an geistliche
Orte der Christenheit.
Gemeinsamer
Mord
ist nicht nur
Mord
sondern Bündnis
weiter zusammenzuhalten
mit Blut und
Knochen
und weiter zu
morden:
Wer abspringt
wird selbst
erschossen
So geht
es von der
SS
bis zu den
Contras
und von
Vietnam
bis zu den
Todesschwadronen:
Um das
Angenehme
mit
dem
Nützlichen
zu verbinden
lernen
sie
martern
und
morden
und
schänden
und
schinden
Gemeinsamer
Mord
wird
gelehrt
in besonderen
Schulen
und
auch
Foltern
und
nicht
für
die
Schule
sondern
fürs
Leben
PR – Palestinian Rappers
– nennen sie sich: zwei
junge Palästinenser
aus Gaza, die den Widerstand
gegen die israelische
Besatzung mit musikalischen
Waffen führen wollen.
Peter Schäfer hat sie
getroffen.
Das neue Buch des
israelischen Spitzenfotographen
Eyal Ofer mit einem
Vorwort von Uri
Avnery, herausgeben
im Melzerverlag,
bietet eine ausgezeichnete
Fotoserie über die
Mauer in Palästina.
Das Buch gibt eindrucksvolle
Bilder wieder mit
der Mauer und denen
durch sie betroffen
Menschen. Wer die
Fotos dieses Buches
betrachtet, kann
vielleicht ein wenig
erahnen, was dieses
Monstrum für die
Palästinenser bedeutet.
Das Buch ist aber
auch hervorragend
geeignet für diejenigen,
die sich mit der
Mauer-Situation
in Palästina schon
länger beschäftigen,
denen aber in Gesprächen
anschauliche Fotos
fehlen.
Gesamtbewertung:
Ein Buch, das längst
überfällig war und
dem eine grosse
Leser- und Zuschauerschar
zu wünschen ist!
In einem neuen Musik-Dossier
stellt Qantara Begegnungen,
-
Porträts von Sängern und Bands sowie moderne Musiktrends aus der islamischen
Weltund Europa
vor.
mehr
Zwei Regisseure, der
Palästinenser Michel
Khleifi und der Israeli
Eyal Sivan, reisen im
Sommer 2002 entlang
der Grenze der UN-Resolution
181 von 1947, nach der
Palästina in zwei Staaten
geteilt werden sollte.
Daraus entstand ein
gemeinsamer Film, der
nun in Berlin vorgestellt
wurde. Über "Route 181"
sprach Youssef Hijazi
mit Michel Khleifi -
mehr >>>.
Das Goethe-Institut
will mit seiner "Kulturarbeit
als Krisenprävention"
trotz des Spardrucks
weltweit in die Offensive
gehen. Dazu gehören
ein "Schwerpunkt Osteuropa"
und die Eröffnung neuer
Stützpunkte wie im palästinensischen
Ramallah, im nordkoreanischen
Pjöngjang und in Vietnam,
so Generalsekretät Schlüter.
(dpa
Die Herren des
Landes. -
Israel und die Siedlerbewegung
seit 1967
Idith Zertal, Akiva
Eldar
Deutsche
Verlags-Anstalt,
München 2007
ISBN 3421042683
Israel hat den
Sechstagekrieg
am siebten Tag
verloren - Die
Autoren schildern
die komplexe
Beziehung zwischen
dem Staat Israel
und den jüdischen
Siedlern. Sie
eröffnen erstmals
einen spannenden
Blick ins Innere
dieser Bewegung,
aber auch in
die israelische
Gesellschaft
selbst und zeigen,
wie Regierung
und Siedler
sich über vierzig
Jahre gegenseitig
instrumentalisierten.
Was mit ein
paar Häusern
in den Bergen
Judäas begann,
ist heute ein
riesiges Netz
von Siedlungen.
Diese stellen
nicht nur eine
ständige Provokation
für die palästinensische
Bevölkerung
dar, sie sind
eines der größten
Hindernisse
auf dem Weg
zu einem dauerhaften
Frieden im Nahen
Osten.
Leseprobe:
In diesem
Sommer hat
Israel meinen
Libanon
nicht angegriffen
-
Sind ihm
die Vorwände
abhanden
gekommen
Oder fehlen
ihm die
Kriegsverbrecher?
Sind
sie zu sehr
damit beschäftigt
Öl aus dem
Irak zu
pumpen
Oder haben
sie nur
zu viel
Gaza-Blut
an ihren
Händen?
Wahrscheinlich
sind sie
nur zu sehr
damit beschäftigt
Die nächste
Präsidentenwahl
in den USA
zu planen
-
Und das
Bombardieren
von noch
mehr libanesischen
Zivilisten
Würde sie
einige Stimmen
ihrer Kandidaten
kosten …
Werden
sie Ismail
Haniya zuerst
umbringen
Oder
würden sie
nur Mahmoud
Abbas vergiften
Und Hanan
Ashrawi
dafür die
Schuld geben
???
Und
dann auch
sie verhaften
…
mit 474 Kindern und 2557 Frauen.
Israel
ist
jetzt zu
sehr beschäftigt
Um in den
Libanon
einzufallen
Sein Liebling
Gemayel
hat sogar
seine Parlamentswahlen
verloren.
Man muss
also bald
eine andere
Marionette
wählen,
eine, die
den Sitz
des Präsidenten
erreichen
könnte,
sonst könnte
Frankreich
Israel bei
diesem Spiel
schlagen
oder
die USA
könnte gar
Hamid Karsay
aus Kabul
herüberholen,
um Beirut
zu besetzen.
Wer
weiß?? Demokratien
schaffen
Wunder !!!
(Oder vielleicht
eher Katastrophen)
… aber kaum
notwendigerweise
Frieden.
Auf
jeden Fall
wurde in
diesem Sommer
mein Libanon
Von Israel
verschont.
Doch an
seiner Stelle
kam Fateh
el Islam
Ein Geschenk
des Prinzen
Bandar und
Condi Rice
In Zusammenarbeit
mit dem
Saad el
Hariri Clan
….
Im nächsten
Monat soll
ein neuer
Präsident
gewählt
werden
Wessen Marionette
wird er
sein???
Welcher
Puppenspieler
wird
dieses Mal
gewinnen
??
Und
die guten
Nachrichten:
Israel sandte
uns
keine DU-Bomben*
Und auch
keine Splitterbomben
… in diesem
Sommer.
Sherlock
Hommos
(Es ist
Sommerzeit
und das
Leben ist
sorgenfrei)
* DU: depleted
Uranium,
abgereichertes
Uran
(dt. Ellen
Rohlfs)
Eine
Dokumentation von Ellen-Ruth
Rohlfs
Was
geschieht eigentlich
hinter der Mauer in
Palästina. "Nur"
Verbrechen gegen die
Menschlichkeit oder
schleichender Völkermord?
Vorwort von Hajo Meyer.
"Diese unsere verantwortlichen
Politiker hoffentlich
aufrüttelnde Dokumentation
von Ellen Rohlfs ist
allein mit der Absicht
schlimmeres zu verhindern
und mit dem großen Wunsch
geschrieben worden,
einen Weg zum Frieden
zwischen beide Völkern
zu finden"
Selbstverlag - Preis
10€ mit Versand
Zu beziehen über: ellen.rohlfs(at)freenet.de
"Das Palästina Portal"
wählt das Buch
des Jahres 2005
Warum
Hohmann geht und Friedman
bleibt
Dieses Buch ist ein
"muß" für jeden freiheitsliebenden
Bürger!
Eines der wichtigsten
politischen Bücher der
letzten Jahre
---
Der Autor wagt sich
auf schwer vermintes
Gebiet. Eindrucksvoll
schildert und belegt
er, wie es geschehen
kann, dass ein Mensch,
dem Antisemitismus nachgesagt
wird, medial tot ist.
Ohne Wiederbelebungsmöglichkeit.
Unabhängig davon, ob
an dem Vorwurf überhaupt
etwas dran ist. Präzise
legt Hoffmann die Mechanismen
offen, nach denen die
Antisemitismuskeule
funktioniert und wie
sie letztlich das Anrecht
auf eine freie Meinungsäußerung
trotz scheinbarer Garantie
völlig aushebelt.......
Sehr lesenswert! ---
Wolfgang
A. Gogolin für Amazon.de
--- (Arne Hoffmann)
belegt (wie üblich mit
sehr ausführlichem Quellennachweis),
dass der Antisemitismusvorwurf
hierzulande jenseits
aller Kriterien von
Anstand, Demokratieverständnis
und Fairness regelmässig
von denen instrumentalisiert
wird, die sich einen
Dreck um die grundgesetzlich
garantierte freie Meinungsäusserung
scheren und die bereit
sind, eine Entwertung
des Begriffs durch seine
inflationäre Verwendung
hinzunehmen, um sich
selbst zu "Anständigen"
zu stilisieren und den
politischen Gegner mundtot
zu machen. (Hoffmann)
belegt, dass die unsägliche
deutsche Eigenart, immer
dann den Kopf einzuziehen,
wenn man den eigenen
Standpunkt für nicht
mehrheitsfähig halten
muss, quicklebendig
geblieben ist. ....
(Arne Hoffmann) ist
es wieder mal gelungen,
ein weit verästeltes
Geflecht von mediengesteuerter
Meinungsmache und politischem
Duckmäusertum strukturiert
und kenntnisreich zu
ordnen (…). Meine Empfehlung:
Unbedingt lesen! ---
Max Erdinger für feminismuskritik.de
Mehr
>>>
Beinahe täglich,
wenn man die Zeitung
aufschlägt oder
Nachrichten im Rundfunk
oder Fernsehen verfolgt,
ist von Gewalt und
Terror im Nahen
Osten die Rede.
Der politische Dialog
scheint an seinem
Ende angekommen
zu sein. Hass und
Fanatismus, Wut
und Rache sind die
vorherrschenden
Gefühle auf beiden
Seiten. Umso bemerkenswerter
ist es, dass israelische
und palästinensische
Künstler mutig und
entschlossen die
Kommunikation zwischen
den verfeindeten
Nachbarn aufrechterhalten.
Auf diesem Terrain
bewegt sich auch
das „Pen-Pal Projekt”
(Brieffreundschaften)
von Eytan Shouker
& Eldad Cidor, das
auf der Idee basiert,
einen persönlichen
Dialog mit Hilfe
eines kreativen
Prozesses zwischen
palästinensischen
und israelischen
Jugendlichen herzustellen.
Die Künstler verteilten
an insgesamt fünfhundert
Jugendliche Einwegkameras,
die nach einer kurzen
Einweisung in das
Fotografieren und
die Bildgestaltung
ihre unmittelbare
Umwelt dokumentierten......
In Suzanna Lauterbachs
Projekt „Promised
Land/Gelobtes Land”,
das während der
zweiten Intifada
im Sommer 2001 entstanden
ist, hat die Künstlerin
Einwegkameras willkürlich
an Israelis und
Palästinenser und
an in Israel lebende
Ausländer aller
Altersstufen verteilt,
mit der Bitte, das
aufzunehmen, was
für sie persönlich
das „Promised Land”,
das „Gelobte Land”
heute bedeutet.
Eine Auswahl der
Fotos und die Texte
der Teilnehmer zu
ihren eigenen Bildern
geben überraschende
Einblicke in die
Befindlichkeit des
heutigen Israel.
www.calcaxy.com/disposable-eyes/enter.html
Mitri
Raheb
Bethlehem hinter Mauern
Geschichten der Hoffnung
aus einer belagerten
Stadt
1. Aufl. 2005
185 S. mit zahlr. sw-Fotos
Geb.
ISBN
3-579-06853-9
Erschienen:
Mai 2005
- Gütersloher Verlaghaus
GmbH -
http://www.gtvh.de
Dieses
Buch ein ergreifender
Appell, Mauern und Stacheldrähte
endlich einzureißen
und neue Wege zu gehen.
Gewöhnlich wird die
Geschichte der Palästinenser
erzählt in Bildern des
Hasses. Dass es jedoch
mehr und anderes gibt
als Selbstmordattentate,
rollende Panzer und
Steine werfende Jugendliche,
davon berichtet dieses
Buch.
Parteilich, aber nicht
parteiisch, zornig,
aber ohne Hass erzählt
Mitri Raheb, Pastor
der Geburtskirche in
Bethlehem, vom Leben
der Palästinenser unter
israelischer Belagerung.
Seine Geschichten klagen
an: die Brutalität,
die Willkür und das
Unrecht Israels, die
Gleichgültigkeit und
die Heuchelei der Welt.
Schmerzhaft führt Raheb
uns vor Augen, wie falsch
es ist, einem stereotypen
Urteil aufzusitzen:
die Palästinenser als
fanatisierte Bombenbauer.
Es sind Menschen, einfache
Familien mit einfachen
Hoffnungen und Wünschen,
die ihrer Würde und
ihres Leberisglücksberaubt
werden. Und es sind
Menschen, die sich dieser
Taten schuldig machen.
Weil
Mitri Raheb daran erinnert,
liegt so viel Hoffnung
in diesem Buch: Besatzern
wie Besetzten gemeinsam
ist die Sehnsucht nach
Frieden und nach einer
Zukunft für ihre Kinder.
So ist dieses Buch ein
ergreifender Appell,
die Gunst der Stunde
zu nutzen, Mauern einzureißen
statt neue zu bauen
und endlich neue Wege
zu gehen.
Desmond Tutu, ehemaliger
Erzbischof von Kapstadt,
Südafrika:
»Dies ist ein ergreifender
Bericht darüber, was
die einfachen Leute
durchmachen, während
israelische Soldaten
Bethlehem belagern.
... Dieser Bericht sollte
uns aufrütteln, unsere
Komplizenschaft mit
dem Unrecht aufzugeben,
das die einfachen Leute
erleiden. Ich hoffe,
so wird es vielen Lesern
im Westen ergehen ....
die vielleicht zu schnell
das Stereotyp des gewalttätigen
Palästinensers übernommen
haben. Frieden ist unmöglich,
wenn er nicht Gerechtigkeit
für die Palästinenser
einschließt. «
Hanan Ashrawi, palästinensischer
Bürgerrechtlerin
Träger des Friedenspreises
von Sydney.
»Mitri Rahebs persönliche
und bewegende Chronik
macht eine wenig bekannte
und selten beachtete
menschliche Geschichte
sichtbar. Es geht um
die Suche des palästinensischen
Volkes nach Würde und
Freiheit, inmitten von
Zerstörung und Schmerz.
Der Kampf um das Aushalten
und den Aufbau trotz
der brutalen Angriffe
während der israelischen
Besatzung ist eine Hommage
an den unbesiegten Geist
des >einfachen Palästinensers<.«
Quelle:
Buchklappentext
Von der Teilnahme
Carlos Latuff am "Holocaust
Wettbewerb im Iran"
distanziere ich
mich. Dort wurden
zwar nicht von
Carlos Latuff aber
von anderen wirklich
antisemitische
Bilder gezeigt. Auch
dafür hat ein
Künstler
Verantwortung zu
übernehmen. Wobei
diese Teilnahme (man
sehe sein Bild)
Latuff nicht zum
Antisemiten macht.