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Kinderschicksale in Palästina

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Uno-Schulen in Palästina - "Wir haben ein Recht auf Leben" - 29.01.2018  -  Die Uno betreibt im Nahen Osten rund 700 Schulen für palästinensische Kinder. Laut Israels Regierung wird dort "Gehirnwäsche" betrieben, die USA halten Beiträge in Millionenhöhe zurück. Ein Ortsbesuch. - Heike Klovert

Shadi Khalil Obiedallah, Hausmeister einer Schule im Westjordanland, steht neben dem überlebensgroßen Plakat seines toten Sohns. Aboud war 13 Jahre alt, als ihn ein israelischer Scharfschütze erschoss.

Das Plakat lehnt an der Straßenecke, wo Aboud im Oktober 2015 mittags nach der Schule starb. Es zeigt einen lächelnden Jungen mit Segelohren und großen Schneidezähnen.

Sein Vater lässt die Schultern hängen. Seine Stirnfalte ist so tief, dass sich die Brauen berühren, seine Augen schauen traurig aus einem unrasierten Gesicht. "Ich habe Angst um meine anderen vier Kinder und um alle Kinder an unserer Schule", sagt er.   >>>

 

 

 



Zerstörung palästinensischer Schulen ein 'stiller Bevölkerungstransfer'

 - Orly Noy - 24.01.2018 - Mit der Zerstörung von Schulen in palästinensischen Dörfern in der Zone C und an anderen Orten zwingt Israel die Palästinenser eine grausame Wahl auf – zwischen ihrem Land und der Zukunft ihrer Kinder.

Als die Kinder von Beit Ta'mar, einem Dorf südöstlich von Bethlehem, vor etwa zwei Wochen ihr improvisiertes Schulhaus für die Winterferien verließen, wußten sie nicht, ob das Gebäude noch stehen würde, wenn sie wiederkommen.

Die Schule ein Gebäude zu nennen ist eine Übertreibung. Es besteht auf fünf Räumen aus Beton auf einem Hügel, die von Einwohnern des Dorfes errichtet wurden und die auch die Strasse zur Schule gebaut haben.

"Letzten August baten wir die Armee um die Genehmigung eine Schule für die Kinder im Dorf zu bauen", sagt Hassan Brigiah auf dem Weg zu dem Ort. "Wir bekamen keine Antwort, und nachdem wir mit einem Anwalt gesprochen hatten, haben wir beschlossen sechs Caravans als Schule aufzustellen. Die Armee kam und demontierte die Caravans. Als sie das machten, sagte ich zu ihnen: "Aber ihr habt uns gar keine Antwort gegeben." Es half nichts. Wir beschlossen ein paar Klassenräume aus Beton zu errichten, und in der Zwischenzeit schaffte es der Anwalt eine Anordnung zur Verhinderung der Zerstörung zu bekommen, bis die Regierung uns eine Antwort gibt."

Die Armee hat dann eine Antwort gegeben – negativ, wie erwartet. Die Gründe sind wie immer rein formal und bürokratisch. Seither hing die Abrissdrohung über den improvisierten Räumen der dritten Klasse. Die Palästinensische Autonomiebehörde sorgte für Tische und Stühle, was auf einer Gedenktafel vermerkt ist. "Wir werden die Heimat aufbauen mit der Macht des Wissens", ist auf eine der Wände gesprayt.

Die Schule liegt in Zone C der Westbank, aber nahe an Zone B, die unter palästinensischer ziviler Kontrolle ist, und vollständig auf privatem Boden, sagt Brigiah, und fügt hinzu, dass der Bau von den Dörflern selbst finanziert wurde.

"Wir liegen ganz nahe an Tekoa und Nokdim, wo (Verteidigungsminister) Avigdor Lieberman lebt", sagt Brigiah. "Sie haben viel Einfluß auf die Regierung. Fast jeden Tag stehen die Siedler auf dem Hügel und beobachten unsere Kinder mit Feldstechern. Die Armee ist auch die ganze Zeit hier, läuft herum, fotografiert und geht wieder. Sie wollen uns zeigen, dass sie da sind, damit wir weiterhin in Angst leben."

Allgemein nimmt man wahr, dass es die Armee ganz scharf auf Schulen und Bildungseinrichtungen quer durch die Westbank abgesehen hat.

Vor etwa einem Monat erließ die Armee eine Abrißanordnung für den Raum der vierten Klasse einer Schule in der Gemeinde A-Nawer nahe der Siedlung Ma'aleh Adumim. Am 7. Oktober hat die Armee die Türen von zwei Schulhäusern dort konfisziert. Laut der israelischen Menschenrechtsgruppe B'Tselem erklärten die israelischen Truppen vergangenen Sommer die Schule zum militärischen Übungsgebiet und konfiszierte die Sonnenkollektoren, die den Strom für die Schule lieferten.

Einen Tag vor Beginn des laufenden Schuljahres haben Soldaten in der Westbank die Schule im Dorf Job a-Dib zerstört und die 80 Schüler ohne einen Ort für den Unterricht gelassen. Die Schule bestand aus 6 Caravans, die die Armee ausräumte und konfiszierte. Wie Eli Bitan berichtete, setzte die Armee während der Zerstörung Schockgranaten gegen die Einwohner ein.

Einen Tag zuvor zerstörten etwa 50 Soldaten und Polizisten einen Caravan, der als Kindergarten in Du Al-Baba bei Al-Azriah dienen sollte. Die 25 Kinder der Gemeinde zwischen 4 und 6 Jahren haben keinen anderen Platz für eine solche pädagogische Einrichtung. Die Armee konfiszierte außerdem 10 Tische, 30 Stühle, zwei Toiletten und eine Tafel im Wert von zehntausenden Schekel. Zwei Wochen zuvor hatte die Armee die Sonnenkollektoren konfisziert, die den Strom für die Schule und den Kindergarten in Abu A-Nawar liefern sollten und das Geschenk einer Hilfsorganisation waren.   >>>

 

 

 

 

 

Ungeschützt:  Die Inhaftierung palästinensischer Teenager in Ost-Jerusalem.
 Zusammenfassung - B'Tselem_Oktober 2017 - B'Tselem und HaMoked

Palästinensische Teenager  werden mitten in der Nacht aus dem Bett gerissen, ohne Notwendigkeit werden ihnen Handschellen angelegt und müssen sie dann lange Zeit auf den Beginn ihres Verhörs warten. Erst dann, wenn sie müde und gebrochen sind, werden sie zu langen Verhörsitzungen geholt, ohne dass ihnen Gelegenheit gegeben würde mit einem Anwalt oder den Eltern vor Beginn des Verhörs zu sprechen und ohne zu wissen, dass sie das Recht haben zu schweigen.

Dann werden sie für Tage und Wochen in einer Hafteinrichtung unter harten Bedingungen festgehalten, selbst wenn das Verhör bereits beendet ist. All das wird von Drohungen und verbalen und physischen Mißhandlungen begleitet – vor oder während des Verhörs.

Sind die Jungen dann einmal offiziell in Haft, sind die Eltern von allen Verfahren ausgeschlossen. Zu keinem Zeitpunkt betrachten die Strafverfolgungsbehörden die Eltern oder die, die berechtigt sind, das Kind zu schützen, als relevant für den Prozess. Sie erhalten nicht die mimimalste Information darüber, was mit ihrem Sohn geschehen ist oder welche Rechte er hat. Nur sehr selten wird ihnen erlaubt ihr Kind zu sehen. Das lässt die Eltern machtlos, unfähig ihrem eigenen Kind zu helfen. Ohne den Schutz ihrer Eltern oder eines Erwachsenen, dem sie vertrauen können, und ohne jede Berücksichtigung ihres Alters müssen diese Jungen den ganzen Prozess allein durchstehen, fern von ihren Familien, ihrem Alltag und allem Vertrauten.

Die Jungen finden sich selbst in einer bedrohlichen und verwirrenden Situation wieder, ohne dass einer der Erwachsenen um sie herum sich die Mühe macht ihnen zu erklären, was gerade geschieht. Niemand erklärt ihnen, wohin sie gebracht werden, wessen sie verdächtigt werden, welches ihre Rechte sind, niemand, mit dem sie sich beraten könnten, wie lange der Prozess dauern wird, und wann sie zu ihren Familien und ihr Zuhause zurückkehren werden.

Noch schlimmer, die Berichte der Jungen zeigen, dass die Erwachsenen um sie herum – Polizeioffiziere, Agenten der israelischen Sicherheitsbehörde ISA, Gefängniswärter und Richter – sie behandeln, als hätten sie keinerlei Rechte. Wann immer die Jungen um etwas bitten, was ihnen bewilligt wird – sei es Essen oder Trinken, ein Handtuch, der Gang zur Toilette, ein Gespräch mit den Eltern – wird als eine Geste des guten Willens gesehen, ganz nach dem Gutdünken des Diensthabenden.

Infolge dieser Praktiken wird den Strafverfolgungsbehören die Freiheit gelassen Druck auszuüben, um sie zu Geständnissen zu zwingen. Und tatsächlich unterschreiben viele minderjährige Häftlinge unfreiwillig Geständnisse (manchmal sind die Geständnisse falsch und manchmal in einer Sprache geschrieben, die sie nicht verstehen), die dann als Grundlage für die Anklage gegen sie verwendet werden.

Diese Realität spiegelt sich in 60 eidesstattlichen Erklärungen wieder, die B'Tselem und HaMoked von Teenagern aus Ost-Jerusalem gesammelt haben, die im Zeitraum von Mai 2015 bis Oktober 2016 verhaftet und verhört worden waren. Einige der Jungen wurden nach dem Verhör freigelassen, während andere angeklagt wurden.

Die Erkenntnisse aus diesen eidesstattlichen Erklärungen zeigen in Verbindung mit sehr vielen von HaMoked, B'Tselem und anderen Menschenrechtsorganisationen gesammelten Informationen, dass die Situation wie in diesem Bericht beschrieben die vorrangige Verhaltensweise des Staates Israel für den Umgang mit Jungen ist, die verdächtigt werden Steine geworfen zu haben.

Wir haben dabei nicht nur mit ein paar bösen Verhörenden oder Gefängniswärtern zu tun, die sich über die Regeln hinwegsetzen. Vielmehr ist es der Fall einer klaren und eindeutigen Politik, die von den verschiedenen Behörden verfolgt wird: der Polizei, die die Verhaftungen durchführt; dem israelischen Gefängnisdienst (ISP), der die Jungen unter harten Bedingungen gefangen hält; und schließlich den Gerichten, wo Richter praktisch automatisch die Untersuchungshaft der Jungen verlängern, auch in Fällen, wo die Inhaftierung von Anfang an nicht gerechtfertigt ist, auch wenn das Verhör bereits vorüber ist, und sogar in Fällen, in denen die Jungen sich beschweren, dass sie körperlich mißhandelt worden seien.  >>>

 

 

 

 

 

 

 

Israelische Soldaten nahmen 6-jährigen palästinensischen Buben für fünf Stunden fest, nachdem er Steine geworfen hatte - Amira Hass - 23.12.2017  - Am Samstag vor einer Woche kochten die palästinensischen Nachrichten über. Soldaten der israelische Verteidigungskräfte haben einen 6-jährigen Buben aus dem Flüchtlingslager Jalazoun in der Westbank, festgenommen, berichteten sie. Es gibt keine Grenzen für ihre Übeltaten, erregten sich die Websurfer.

Der IDF-Koordinator für Regierungsaktivitäten in den besetzten Gebieten, Generalmajor Yoav Mordechai mischte sich über seine Facebook-Seite schnell ein. Er schrieb in Arabisch, das Kind hätte an gewaltsamen Konfrontationen teilgenommen und sogar Steine geworfen.

"Im Gegensatz zu dem, was palästinensische Medien geschrieben haben, wurde das Kind nicht verhaftet, sondern Offizieren im Distrikt Koordinationsbüro in Ramallah überstellt, die seine Eltern riefen und sie mit dem gefährlichen und gewalttätigen Verhalten ihres Sohnes konfrontierten, neben anderen Kindern", schrieb Mordechai.

Mordechai öffnete ein schwarz-weisses Video, das ziemlich verschwommen zwei Kinder zeigt – eines auf einer hohen Terrasse. Das Kind auf der niedrigeren Terrasse ist rot eingekreist, es hält die beiden Enden einer Schleuder und bewegt sie hin und her. Das andere Kind bewegt eine ähnliche Schleuder, die vermutlich einen Stein hält, geschickter. Das Ziel der Steine war nicht aufgenommen, aber man kann annehmen, dass es der reguläre Militärposten etwa 200 Meter weiter unten ist, am Rand der Siedlung Bet El.

Wenn die Konfrontation, um die Terminologie von Mordechai zu benutzen, wirklich stürmischer war als dass zwei Kinder gewagt haben Steine zu schleudern, dann kann der Beweis dafür nirgends in der veröffentlichten Videoaufnahme gefunden werden.

Die Siedlung Beit El ist in all ihrem Glanz von der Schule des Flüchtlingslagers Jalazoun aus, die an der Hauptstrasse liegt, zu sehen.

Eine hohe Mauer ist kürzlich entlang des Teils der Hauptstrasse errichtet worden, die die jüdische Gemeinde von der palästinensischen trennt. Aber die, die das übervölkerte Flüchtlingslager und seine engen Alleen verlassen, kommen in südlicher Richtung auf jeden Fall an dem üppigen Grün vorbei, das die geräumigen Häuser und ordentlichen Strassen der Siedlung umgibt.

Schmale Obstgärten, Felder und nicht bewirtschaftetes Land trennen den Militärposten von den Schulkindern von Jalazoun. Eines von ihnen ist Ashraf, der nächsten Monat erst 6 Jahre alt wird.

Letzten Montag war es schwer Einzelheiten von dem Zwischenfall von Samstag herauszubekommen. Wir trafen ihn in der Wohnung seiner Großmutter, im Herzen des Flüchtlingslagers. Ashrafs Augen mit den langen Wimpern zeigten seine Neugier, aber in den ersten 30 Minuten brachte er kein Wort heraus. Er hüpfte vom Stuhl auf das Sofa und dann auf einen anderen Lehnstuhl, kroch unter einen niedrigen Tisch und bedeckte sein Gesicht mit seinen kleinen Händen, während er dem Gespräch der Erwachsenen zuhörte (oder nicht zuhörte).

Er ist noch immer verängstigt, erklärte sein Vater. Er schreckt in der Nacht auf, weigert sich in die Schule zu gehen, wo er Erstklässler ist, und spricht sehr wenig. Seine Nicht-Verhaftung hat ihn ganz schön verschreckt.

Sein Vater, der erzählt, dass seine Familie aus al-Abbasiyya stammt, berichtet: Am Samstag war keine Schule und Ashraf kam in sein kleines Geschäft an der Hauptstrasse, die das Flüchtlingslager von der Siedlung trennt. Plötzlich gegen Mittag bemerkte er, dass sein Sohn verschwunden war. Er hatte noch nicht einmal Zeit gehabt sich Sorgen zu machen, als ein paar Kinder gerannt kamen und ihm sagten, dass Soldaten Ashraf mitgenommen hätten.

Nachdem er sein Geschäft verlassen hatte, gelang es ihm einen bewaffneten Soldaten zu sehen, der seinen Sohn am Rücken trug, "wie einen Sack Mehl", wie es später in sozialen Medien beschrieben wurde. Die älteren Kinder hatten es geschafft vor den bewaffneten Soldaten, die sie verfolgten, wegzulaufen; nur Ashraf hatte es nicht geschafft wegzukommen und wurde geschnappt.

Anfangs erzählte sein Vater mir, dass sein Sohn unmöglich Steine geworfen haben könne – er wäre zu klein. Aber dann zeigte er mir selbst das Video auf Mordechais Facebookseite mit einer Gestalt in einem leichten Kapuzenpulli, der eine Schleuder schwingt. Er identifizierte die unscharfe Gestalt als seinen Sohn.

Laut Ashraf schlugen ihm die Soldaten, die ihn geschnappt hatte, erst in den Nacken und gaben ihm auch Fußtritt(e), aber danach wurde er nicht mehr geschlagen.

Der Vater rief sofort seine Frau und gemeinsam gingen sie die Terrassen hinunter zum Militärposten am Rand von Beit El. Die Soldaten warfen Lärmgranaten auf sie, aber das Paar blieb nicht stehen und ging weiter auf sie zu. "Wie hätten wir nicht können? Es ist unser Sohn", erklärte der Vater.

"Wir möchten unseren Sohn", sagten sie den vier Soldaten, die sie am Posten vorfanden. Seine Frau sprach englisch mit ihnen.

"Bekommt erst die Steinewerfer oben weg", sagten die Soldaten. "Dann werden wir mit euch sprechen." Sie sprachen alle einen Mix von Englisch, Hebräisch und Arabisch.

Der Vater schrie den Kindern, sie sollten verschwinden, dann bestätigten die immer so freundlichen Soldaten, dass sich ihr Junge im Jeep befinde.

Die Eltern sahen Siedlerkinder, die sich um den Jeep versammelten, und fürchteten sie würden Ashraf angreifen. Aber die Soldaten erlaubten ihnen nicht sich ihm zu nähern. Der kleine Junge wußte nicht einmal, dass seine Eltern ganz in seiner Nähe waren.

Die Soldaten weigerten sich den Jungen laufen zu lassen. "Sie bekommen ihn vom palästinensischen Verbindungsbüro zurück", sagten sie. Die Eltern kletterten wieder den Hügel zur Strasse hinauf. Von dort fuhr der Vater zum Distrikt Koordinationsbüro und wartete auf die Rückgabe seines Sohnes.

Etwas später kam ein Wagen des palästinensischen Komitees. Israelische Offiziere vom Distrikt Koordinationsbüro übergaben den Jungen palästinensischen Offizieren, und diese gaben ihn dem Vater zurück. "Als Asharf mich sah, begann er zu weinen", erzählte sein Vater. Ein israelischer Offizier kam zum Vater und sagte ihm, er solle seinem Sohn sagen, er solle aufhören Steine zu werfen. "Er ist klein, er wirft keine Steine", antwortete der Vater, aber der Offizier sagte, sie hätten Fotos, die zeigten, dass sein Sohn das mache.

Der Sprecher der israelischen Armee-Einheit erzählte Haaretz, dass "die in diesem Artikel aufgestellten Behauptungen nicht mit der Realität übereinstimmten. Das ist ein sechs-jähriger Junge, der letzten Samstag in Jalazoun an einem gewaltsamen Tumult teilgenommen hat. Außerdem ist bei ihm entgegen den Behauptungen niemals Gewalt angewendet worden, und er wurde auch nicht von einem Soldaten der IDF festgenommen. Die Soldaten schafften ihn von dem Tumult weg und riefen seine Eltern, die kamen und ihr Kind noch in derselben Stunde abholten."

Der Vater war überrascht, als er die Armee-Version des Vorfalls hörte. Die Armee habe nicht "die Eltern gerufen", und er wurde ihnen auch nicht in derselben Stunde zurückgegeben. Er erinnerte sich, dass es bereits dämmrig war, als sein Sohn zurückgegeben wurde, und dass mindestens fünf Stunden vergangen waren, bis sein Sohn aus dem Nicht-Arrest zurückgegeben wurde.

Der Vater berichtet, dass sein Sohn zwei oder drei Stunden im Militärjeep (fest)gehalten wurde und etwa ebenso lange vor dem Distrikt Koordinationsbüro wartete. Wenn Palästinenser besorgt sind, wenn bewaffnete Soldaten ihr Kind schnappen und für mehrere Stunden festhalten, ist es ein Arrest, auch wenn es nicht zu einer Anklage führt.

Die letzte Zeile des Facebook-posts von COGAT nimmt einen super-pädagogischen Ton an: "Wir appellieren an die Eltern, die ihre Kinder der Gefahr aussetzen und zum Provozieren der Soldaten schicken – der Platz eurer Kinder sollte auf Spielwiesen und in der Schule sein, nicht bei gewaltsamen Protesten."

Aber es schwer, im Flüchtlingslager Jalazoun Platz für eine Spielweise zu finden. Das Flüchtlingslager liegt auf 25,3 ha und beherbergt 13.000 Bewohner aus 36 zerstörten Dörfern, vor allem aus der Umgebung von Lydda und Ramle, aber auch von Haifa und West-Hebron. Die Bevölkerungsdichte beträgt schätzungsweise 51.000 Menschen pro Quadratkilometer. In der benachbarten Siedlungs Beit El beträgt die Bevölkerungsdichte 4.023 Menschen pro Quadratkilometer. Sie verteilt sich auf 14,8 ha, auf denen etwa 6.500 Einwohner leben.

Das zerstörte Dorf al-Abbasiyya, aus dem die Familie des Vaters stammt, hatte etwa 2.050 ha, >>>

 

 

 

 

 


 

 

 

Ahead Tamimi ist das Symbol für eine neue Generation des palästinensischen Widerstands geworden - Ben Ehrenreich - 23.12.2017 - Ahead war 11, als ich sie traf, ein kleines blondes Mädchen, ihr  Haar beinahe größer als sie selbst. Ich erinnere mich an das Gesicht, das sie machte, wenn ihre Mutter ihr morgens im Wohnzimmer die Knoten in ihrem Haar auskämmte.Das zweite Mal kam ich zu einer Demonstration nach Nabi Saleh, dem Dorf in der Westbank, wo sie lebt, Ahead und ihre Cousine Marah führten den Demonstrationszug an. Nicht weil sie das wollten, aber die israelische Grenzpolizei machte Jagd auf jeden, schrie und warf Lärmgranaten, und Ahead und Marah rannten an der Spitze der Menge. So war es immer gewesen. Das israelische Militär drängt immer weiter – ins Dorf, in den Hof, ins Haus, in das Fleisch, in die Schädel, das Gewebe, die Knochen ihrer Familie und ihrer Freunde – und Ahead ist schließlich draußen an der Front, wo jeder sie sehen kann. Letzte Woche war sie wieder dort, nachem ein Video von ihr, wie sie einen israelischen Soldaten ohrfeigt, herumgegangen ist. Ich kann euch versichern, dieser Ort, war nicht der, an dem sie unbedingt sein wollte. Sie wäre lieber bei ihren Freunden, an ihren Handys, Dinge tun, die Teenager eben tun. Sie wäre lieber ein Kind als eine Heldin.

Aheads Bild flog zum ersten Mal um die Welt, nicht lange nachdem ich sie getroffen hatte. Auf diesem Foto hebt sie ihren mageren Arm, um mit ihrer leeren Hand in das Gesicht eines israelischen Soldaten zu schlagen, der doppelt so groß ist wie sie. Seine Kameraden hatten gerade ihren Bruder festgenommen. Über Nacht wurde sie zu etwas, was ein Kind nie sein sollte: ein Symbol.

Die Demonstrationen waren jetzt in ihrem dritten Jahr. Israelische Siedler hatten eine Quelle im Tal zwischen ihrem Dorf und der Siedlung Halamish beschlagnahmt, und Nabu Saleh hatte sich mit einer Handvoll Menschen aus anderen Dörfern zusammengetan, die den Weg gewaltlosen Widerstands wählten, jeden Freitag mit einem Demonstrationszug gegen die Besatzung zu demonstrieren, Woche um Woche. Aheads Cousin Mustafa Tamimi ist bereits getötet worden, eine Tränengaskartusche wurde ihm hinten aus einem israelischen Armeejeep ins Gesicht gefeuert. Dem Bruder ihrer Mutter, Rushdie Tamimi [...] wurde im November 2012 von einem israelischen Soldaten in den Rücken geschossen, gleich unterhalb des Hügels, auf dem ihr Haus steht. Nichts davon ist wirklich ungewöhnlich, nur dass das kleine Dorf nicht aufhörte. Sie hatten weiterhin Verluste und marschierten weiterhin jeden Freitag zur Quelle. Meistens kamen sie nicht nahe ran. An den meisten Freitagen stoppten die Soldaten sie mit Tränengas und verschiedenen anderen Projektilen, bevor sie die Biegung der Strasse erreichten. Die Armee kam auch während der Woche, gewöhnlich vor Tagesanbruch, führte Festnahmen durch, durchsuchte Häuser, verbreitete Angst und übermittelte eine Botschaft, die immer deutlicher wurde: euer Leben, eure Häuser, euer Land, sogar euer Körper und der eurer Kinder – nichts davon gehört euch. Letzte Woche kamen die Soldaten für Ahead. Ich kann das jetzt schwer verstehen, ich dachte, es würde ihr nicht passieren. Ich dachte, das würde ihr erspart bleiben, dass es ihr erlaubt würde die Schule abzuschließen und zur Universität zu gehen und ohne diese Unterbrechung die mutige und brillante Frau zu werden, die sie sicher eines Tages sein wird. Ich nahm an, dass ihre Brüder und die Cousins zu einem bestimmten Zeitpunkt alle ins Gefängnis gehen würden – die meisten sind schon ins Gefängnis gegangen – und dass einige von ihnen verletzt würden oder noch schlimmer. Jedes Mal, wenn ich Nabi Saleh besuche und in die Gesichter der Kinder schaue, wage ich nicht mich zu fragen, wer es sein wird und wie schlimm. Zwei Freitage zuvor, eine Woche nachdem Ahead die Soldaten aus ihrem Hof vertrieben hatte, war es ihr Cousin Mohammad, einer der engsten Freunde ihres kleinen Bruders. Ein Soldat schoss ihm ins Gesicht. Die Kugel – Gummi ummantelt, aber doch eine Kugel – blieb in seinem Schädel stecken. Eine Woche später liegt er immer noch in einem künstlichen Koma.

Wenn ihr das Video gesehen habt, das zu ihrer Verhaftung geführt hat, mögt ihr euch fragen, weshalb Ahead so wütend auf die Soldaten war, die in ihren Hof eingedrungen waren, weshalb sie sie anschrie, sie sollten (den Hof) verlassen, weshalb sie ihn geschlagen hat. Das ist der Grund. Und tausend andere Gründe. Ihr Onkel und ihr Cousin getötet. Ihrer Mutter ins Bein geschossen, mehr als ein Jahr auf Krücken. Ihre Eltern und ihr Bruder ihr gleichzeitig für Monate weggenommen. Und nie Ruhe in der Nacht, immer ist es möglich, dass sie aufgeweckt würde, wie am Dienstag frühmorgens, wie schon viele Male zuvor, Soldaten an der Tür, in ihrem Haus, in ihrem Zimmer, um irgend etwas mitzunehmen. >>>

 

 

 

 

Amira Hass schreibt über die Tamimi-Familie und die Geschichte hinter der Verhaftung von Ahed Tamimi.  - Blond, so erinnern sich die Israelis an die Kinder von Nabi Saleh, die die bewaffneten Soldaten, die mit Blumen und Schokolade in ihre Häuser einmarschieren, nicht begrüßen. Also für den Anfang, hier sind drei Fakten. Zum einen gibt es auch Kinder mit braunen Haaren und grünen Augen. Zweitens: Israel hat gestohlen und setzt den Diebstahl des Landes und der Quellen des Dorfes mit Hilfe der halamischen Siedlung fort. Und drittens, wie ich in der Vergangenheit geschrieben habe, sind die Leute von Nabi Saleh echte Witzbolde.

Sie scherzen über fast alles (Bassem Tamimi, wenige Stunden nach der Verhaftung seiner Tochter Ahed: "Die Zionisten sind mit dem Interview mit mir fertig. Jetzt habe ich Zeit für dich." Dann gab es die Zeit, während der zweiten Intifada, als ein Grenzpolizist Abd al-Rahman, einen Mann aus dem Dorf, erwischte, der auf einer Straße fuhr, die für Palästinenser gesperrt war. Er befahl ihm, anzuhalten und fragte nach seiner Adresse. Nabi Saleh, kam die Antwort. Der Name läutete eine Glocke für den Soldaten. Wir verbrachten dort einige Tage in einem Militärposten in einem Haus, das wir beschlagnahmt hatten", sagte er. Abd al-Rahman antwortete: "Gut, ich bin gekommen, um die Miete zu kassieren." Der Soldat brach lachend aus und ließ den Spaßvogel seinen Weg gehen.

Von ihnen habe ich diesen historischen Witz gehört: Die ersten Tamimi kamen aus Saudi-Arabien. Vor dem Islam war er Winzer gewesen. Der Prophet Mohammed versuchte, ihn davon zu überzeugen, nach Hebron zu ziehen, um ihm zu helfen, seine Botschaft dort zu verbreiten. Was werde ich in Hebron finden, fragte Tamimi. Sie bauen dort wunderbare Weintrauben an, kam die überzeugende Antwort. Und so ließ sich die Familie Tamimi in Hebron nieder und verbreitete sich von dort aus in ganz Palästina.

Ich habe keine Witze im Krankenhaus gehört, in dem Mohammed Tamimi seit über einer Woche liegt. Am Freitag, dem 15. Dezember, wurde ihm von einem namenlosen Soldaten aus nächster Nähe mit einem gummierten Metallgeschoss ins Gesicht geschossen. Das regt die Israelis nicht auf. Der Junge war auf eine Leiter gestiegen, die sich an die Wand lehnte, die ein leerstehendes Haus umgab, in dessen Hof oder Schuppen Soldaten postiert waren. Als Mohammeds Kopf über die Mauer stieß, wurde er erschossen; der Eintrittspunkt der Kugel lag knapp unter seinem linken Nasenloch.

Als die Kugel durch seine Wange schoss und hinter seinem Ohr stoppte, fiel Mohammed von der Leiter, die mindestens zwei Meter hoch war. Er war bewusstlos und blutete so stark, dass die Menschen um ihn herum, keine Fremden für Schießereien, erschrocken waren. Zwei Jugendliche riefen "Mohammed ist verletzt" und die Nachricht erreichte das Haus seiner Eltern. Sie liefen los, um ihn zu holen und fuhren ihn in das Dorf Beit Rima, das über einen Intensivtransportwagen verfügt. Auf dem Weg zum Krankenhaus stießen sie auf einen mobilen Armeekontrollpunkt. Zuerst wollten die Soldaten den Krankenwagen nicht durchlassen, sagt Mohammeds Vater Fadel. Dann öffnete die Krankenwagenbesatzung die Tür und die Soldaten sahen die verwundete Jugend. Yallah, los, sagten sie, der Vater bemerkte Panik und Dringlichkeit in ihren Stimmen.

Das Istishari Arab Hospital befindet sich auf der Nordseite von Ramallah, am Rande des Vorortes Rehan. Es ist neu und privat, gegründet von einer Reihe palästinensischer Geschäftsleute. Von den Fenstern aus hat man einen Blick auf eine hügelige Landschaft mit Feldern und Obstgärten und Dorfhäusern. Die Zimmer sind geräumig, und der Empfangsbereich jeder Station ist mit bequemen Stühlen für die Besucher ausgestattet. Mohammeds Familie saß in einem solchen Wartebereich, während sieben Chirurgen daran arbeiteten, sein Leben zu retten.

Die Operation begann um 21.30 Uhr und dauerte bis 4.30 Uhr. Mohammeds Mutter, Imtithal, hat zwei Tage lang weder gegessen noch geschlafen. Am Montag holten die Ärzte Mohammed aus der Betäubung. Sobald seine Familie sah, dass er sie alle erkannte, begannen sie wieder zu lächeln. Hätte die Kugel nur einen halben Millimeter zur Seite geschlagen, hätten sie keinen Sohn mehr gehabt, sonst wäre er nicht mehr er selbst gewesen.

Im gemütlichen Wartezimmer bietet sein Bruder den Besuchern Kaffee und Pralinen an. Mohammed kann nur zweimal täglich Besucher haben, eine Stunde am Nachmittag und eine Stunde am Abend, und nur zwei Personen auf einmal. Am Mittwochnachmittag saß seine Mutter eine halbe Stunde bei ihm und kam dann glücklich aus dem Zimmer. "Er hat es eilig. Er will nach Hause", sagte sie lächelnd. Einer seiner Brüder kam aus dem Zimmer und sagte: "Er will Iman sehen", die Verlobte des ältesten Bruders. Alle lächeln. Mohammed spricht mit schwacher Stimme, sein Gesicht ist noch immer stark bandagiert. Er verstauchte sich auch die rechte Schulter, als er fiel, und es fällt ihm schwer, seinen Arm zu bewegen. Aber er kennt jeden mit Namen und erinnert sich an das, was passiert ist.

Der Besucherstrom lässt nie nach. Aus dem Dorf und aus den benachbarten Dörfern, von der Arbeit, von Freunden, Kabinettsmitgliedern, einfachen Leuten. Sie setzen sich ein wenig hin und gehen dann wieder. Den ganzen Tag lang nimmt der Vater Anrufe entgegen. "Alles ist in Ordnung", sagt er, "Mohammed hat sich heute 100 Stufen verbessert."

Nachdem 1978 mit dem Bau auf Halamish, auf dem Land von Nabi Saleh und anderen Dörfern begonnen wurde, kam ein amerikanischer Journalist, um die Dorfbewohner zu interviewen, sagen sie. "Wie lange bist du schon hier", fragte er den Dorfältesten. Der Älteste nahm den Reporter am Ärmel und führte ihn auf die Spitze eines Hügels mit Blick auf ein grünes, kultiviertes Wäldchen. Siehst du das Wadi, junger Mann? Als Adam und Eva dort unten herumtollten, waren wir schon da."             Quelle facebook übersetzt mit DeepL


 

 

 

 

 

 

 

 


Autopsy report shows Mohammed Abu Khdeir was burned to death; reports spread of other possible abductions - Kate - 5. 7. 2014 - More attempts – failed and successful — to abduct Palestinians

Locals: Settlers try to kidnap 7-year-old in Beit Hanina
JERUSALEM (Ma‘an) 4 July — Israeli settlers attempted to kidnap a seven-year-old Palestinian child in the Jerusalem neighborhood of Beit Hanina overnight Thursday, locals said. Witnesses told that four settlers from Pisgat Zeev tried to kidnap Muhammad Ali al-Kiswani while he was playing in the neighborhood late Thursday after breaking the Ramadan fast. Children in the area alerted family members, who thwarted the attack, according to witnesses. The settlers fled on foot, locals said. An Israeli police spokesman could not be reached for comment. On Tuesday, Muhammad Abu Khdeir, 16, was kidnapped from the Shu‘fat neighborhood and later found dead in a Jerusalem forest. His body was found badly burnt. Earlier, two settlers attempted to kidnap Mousa Zalloum, 10, in Beit Hanina, locals said. The kidnapping was reportedly thwarted by the boy’s mother and local residents.
http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=709927

Settlers abduct Palestinian, inflict serious injuries
IMEMC/Agencies 5 July by Saed Bannoura — Palestinian medical sources in the northern West Bank city of Nablus have reported that a number of fanatic Israeli settlers kidnapped, late on Friday at night, a young Palestinian man from Osarin village, south of >>>
 

 

 

Immer mehr Kinder im Gazastreifen werden zur Stütze ihrer Familien - Am Sonntag ist der Welttag der Kinderarbeit und im Gazastreifen hat sich die Zahl der arbeitenden Kinde in den letzten 5 Jahren verdoppelt und beträgt jetzt nach offiziellen Angaben etwa 9.700. - 10.06.2016

Der 11-jährige Walid war ein guter Schüler, aber jetzt, mit einem arbeitslosen Vater und drei kleinen Brüdern, sammelt er Schutt von den im Krieg zerstörten Häusern, um ihn für eine Handvoll Schekel zu verkaufen. Der 12-jährige Ibrahim Ghaben musste ebenfalls die Schule verlassen, um die neun Mitglieder seiner Familie zu ernähren.

Sie sammeln Steine, Stücke Metall, Zement und Plastik, aber der wertvollste Rohstoff ist das Blei von der Munition, die die israelische Armee verschossen hat.

Am Sonntag ist der Tag gegen die Kinderarbeit. Wenn auch die Zahl der Kinder, die gezwungen sind zu arbeiten, laut der Internationalen Arbeitsorganisation von 246 Millionen im Jahr 2000 auf derzeit 168 Millionen gesunken ist, sind die Zahlen noch immer sehr hoch.

Im Gazastreifen geschieht das Gegenteil. Die Zahl der arbeitenden Kinder zwischen 10 und 17 Jahren hat sich laut offiziellen palästinensischen Angaben in den letzten fünf Jahren verdoppelt und beträgt jetzt etwa 9.700.

Fast die Hälfte der 1,9 Millionen Einwohner des Gazastreifens lebt unterhalb der Armutsgrenze. Drei Kriege in sechs Jahren haben die Enklave zwischen Israel, Ägypten und dem Mittelmeer verwüstet.

Die von Israel und Ägypten verhängten Blockaden haben die Wirtschaft abgewürgt.

Etwa 80% der Bevölkerung ist abhängig von humanitärer Hilfe, die Arbeitslosigkeit liegt bei 45%. >>>

UNICEF hat 2013 eine umfassende Dokomentation über palästinensische Kinder in Militärhaft erstellt.

Das Gefängnis der Kinder - Unter israelischer Besatzung kommen viele junge Palästinenser in Haft. So auch die zwölfjährge Dima al-Wawi. Nun muss sie auch noch für den Opfermythos ihrer Landsleute herhalten. - Peter Münch - 10.06.2016

Sie ist der Star in diesem Saal. Schon vorn am Eingang hat ihr Mustafa Barghuti die Hand geschüttelt, der bekannte palästinensische Politiker. Die Erwachsenen verfolgen sie mit ihren Blicken, die Kinder zeigen mit dem Finger auf sie und tuscheln: "Das ist Dima."

Dima al-Wawi steht an diesem Tag im Mittelpunkt einer von Barghuti in Ramallah organisierten Konferenz über Kinder. "Killt nicht unsere Kindheit" steht auf den T-Shirts, die draußen im Foyer verkauft werden - und Dima, das hagere Mädchen mit der Jeans und den bunten Turnschuhen, gilt als Beleg dafür, was palästinensische Kindern unter der israelischen Besatzung zu erleiden haben. Denn sie wurde verhaftet, verhört und ins Gefängnis geworfen unter dem Vorwurf der versuchten Tötung - ein Mädchen von gerade einmal zwölf Jahren. >>>

Auch im Westjordanland hat infolge der wachsenden Armut Kinderarbeit zugenommen und damit auch der Analphabetismus. Die PA weiss, dass die Familien wirtschaftlich unterstützt werden müssten, damit ihre Kinder wieder zur Schule gehen können, sie hat aber nicht die Mittel. (In Jiftlik im Jordantal gelang es mit Hilfe der finanziellen Unterstützung durch eine französische Entwicklungsorganisation 40% der arbeitenden Kinder wieer in die Schule zu integrieren und sozial zu betreuen.)

Laut dem Palästinensischen Central Bureau of Statistics arbeiteten 2013 20% der Kinder unter 17 Jahren, um ihre Familien zu unterstützen; ein Teil dieser Kinder hat nie die Schule besucht; drei Viertel konnte die Sekundarschule nicht besuchen. 34% der Schulkinder arbeiteten; 34,4% der arbeitenden Kindr gingen nicht zur Schule. Die Kinder arbeiten v.a. im Handel, in Restaurants und in der Landwirtschaft,. 2012 arbeiteten etwa 1.500 Kinder bzw. Minderjährige in jüdischen Siedlungen, wo sie für umgerechnet 14-25 Euro täglich neun Stunden am Tag Obst und Gemüse pflückten, reinigten und verpackten.

Wenn sie ohne israelische Genehmigung in den jüdischen Siedlungen arbeiten, riskieren sie verhaftet zu werden. (Karin Nebauer - Aus ihrem Vortrag "KInder im Westjordanland" von 2014)

17. 4. 2016

Bilder von Merha Halim Diab (9) aus dem Gazastreifen. Merha ist heute an einem Nierenversagen gestorben.
Merha durfte nicht ins Ausland reisen und sich dort behandeln, vermutlich retten lassen.
Der Grund, die israelische Belagerung von Gaza Quelle
Ramzy Baroud

Israel foltert Kinder: es sperrt sie in Käfige und setzt sie der kalten Witterung  im Winter aus!

17. 1. 2016 - Nach einem Bericht des palästinensischen  Prisoners Club vom November 2015 wurden mindestens 600 Kinder in der ersten Hälfte 2015 in Jerusalem verhaftet. 40% sind Opfer von sexuellem Missbrauch geworden. Nach einem neuen Bericht des "The Independent" von Januar 2016 foltert Israel Kinder, in dem es sie in Käfige sperrt und sie im Winter draußen aussetzt.

Der "Independent" zitiert aus einem Bericht eines  israelischen Komitees gegen Folter( PCATI): Kinder, "denen kleine Delikte angelastet werden, wurden im Winter in Käfigen ausgesetzt ; sie werden von sexueller Gewalt, und von Gewaltversuchen der Militärs gegen hilflose Menschen, bedroht " .

Israelische Rechtsanwälte  des Public Defender's Office (AOP) haben diese beschämenden Tatsachen nach Gesprächen mit Betroffenen ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt : über viele Nächte hinweg wurden die Kinder in Eisenkäfige gesperrt- außerhalb jeglichen Rechts sind diese Käfige in Ramla von IPS gebaut worden.

"Die Prozedur, die Minderjährigen in Käfigen zu halten, dauerte mehrere Monate und wurde von anderen Funktionären ausgeführt" .

Im Bericht wird weiterhin veröffentlicht, dass diese  Vorkommnisse von Ramla ein Beispiel für das breite Gewaltspektrum an Kindern sind. Die Kinder sind wegen "Steinewerfens " in Haft.

Nach Aussagen von PCATI erleiden 74% der Kinder physische Gewalt während der Haft, des Transports oder der Verhöre. Es wird darin betont, dass Israel der einzige Staat ist, der Kinder vor ein Militärgericht  bringt. Alexander Doyle (für Wikistrike) - Übersetzung Gertrud Nehls

11. 1. 2016 - Die Mehrzahl der 2015 in Jerusalem verhafteten Palästinenser waren Minderjährige - Wie heute eine Menschenrechtsgruppe berichtete, war die Mehrzahl der 1.900 Palästinenser aus Ost-Jerusalem, die 2015 von den israelischen Sicherheitskräften verhaftet worden waren, minderjährig.

Riyad al Ashqar vom Zentrum für Studien über Palästinensische Gefangene sagte gestern in einem Komuniquee, das von der Nachrichtenagentur Ma'an verbreitet worden ist, dass zwei Drittel der Verhafteten im besetzten Jerusalem jünger waren als 18 Jahre, und 65 % von ihnen unter Hausarrest gestellt worden seien.

Der Aktivist kritisierte Israel [...], dass für Palästinenser unter 14 Jahren (so) die Wohnung der Familie ein "Gefängnis" und die Familie "Gefängniswärter" würden.

Die Maßnahmen, die bei Minderjährigen angewandt werden können, wurden mit Beginn der Gewaltwelle Anfang Oktober verschärft; dazu gehört die Möglichkeit [...] des Hausarrests in Fällen nationalistisch motivierter Vergehen.  Außerdem wurde Eltern von 12-Jährigen, die Steine auf Fahrzeuge oder ein anderes israelisches Eigentum werfen, eine Geldstrafe von bis zu 10.000 Shekel (2.580 Dollar oder 2.350 Euro) auferlegt und ihnen für die Dauer der Strafe soziale Dienstleistungen, die die Eltern für sie beziehen, entzogen.

Die Maßnahmen, die die Palästinenser als rechtswidrig betrachten, wurden auf Grund der Gewaltwelle ergriffen, die bisher 147 Palästinensern, 17 Israelis und drei Ausländern das Leben gekostet hat.
Übersetzung: K. Nebauer

Zunahme psychologischer Traumata im besetzten Palästina - Megan Hanna - 30.11.2015 - Am Montag, den 23. November drangen morgens israelische Soldaten in das Flüchtlingscamp Aida und ein Kinder-Gemeindezentrum ein und errichteten einen militärischen Außenposten auf dem Dach eines benachbarten Gebäudes. Sobald der Militärposten errichtet war, hissten die Soldaten dazu die israelische Fahne und räumten das Dach erst am frühen Morgen des Dienstag.

Unvermeidlich folgten Zusammenstösse am Montag Nachmittag, und palästinensische Jugendliche, die Steine warfen, wurden mit Tränengas, Blendgranaten, Gummigeschossen und laut Anwohnern auch scharfer Munition bombardiert. Die lokale Nachrichtenagentur Ma'an berichtete, dass eine 18-köpfige Familie infolge exzessiver Inhalation von Tränengas litt und ein junger Mann von einem Gummigeschoss getroffen wurde.


Salah Ajarma, der Direktor des Lajee-Centers sprach mit Mondoweiss über die Ereignisse: "Sie kamen gegen halb sechs Uhr morgens in das Lager und bombardierten die Türe des Nachbargebäudes", sagte er. "Wir stiegen auf das Dach, und sie sagten uns, wir sollten herunter gehen, und wir sagten, wir wollten nicht, weil das unser Haus sei... ein israelischer Soldat sagte mir, "wir können machen, was wir wollen"."


"Wir standen also bis drei Uhr nachmittags dort und sagten den Kindern, sie sollten nicht (herauf)kommen, es sei gefährlich. Wir sehen jetzt jeden Tag ein verletztes oder getötetes Kind – gerade jetzt wurde ein 14-jähriger Junge auf der Strasse festgenommen. Diese Dinge machen allen Leuten Angst, deshalb beschließen sie (das israelische Militär)auch genau das zu tun", fügte er hinzu.


Die Fahne an so einem Ort zu hissen, hat kaum etwas mit Selbstverteidigung zu tun, die Israel für sich reklamiert, es erscheint eher als direkte und verhöhnende  Provozierung der Bewohner des Lagers. Am 29. Oktober, weniger als einen Monat zuvor, drangen israelische Soldaten mit einem Militärjeep in (das Flüchtlingslager) Aida ein und sandten über einen Lautsprecher verstörende Botschaften in arabisch und drohten, "wir werden euch alle mit Gas überschütten, bis ihr tot seid".
Beide Vorfälle sind extrem beunruhigend, weil da ein anderes klares Motiv fehlt als das, die palästinensische Bevölkerung kollektiv zu bestrafen, zu terrorisieren und psychologischen Druck auf sie auszuüben.


Shata Alazzah, die Direktorin der Umweltabteilung des Lajee-Centers, war anwesend, als die Soldaten am Montag die beiden Gebäude besetzten.


"Als ich kam, um das Zentrum zu öffnen, waren da 25 Soldaten, die das Gebäude besetzten", erzählte sie, "die Soldaten sagten kein Wort, sie richteten nur ihre Gewehre auf mich und starrten mich an. Als ich die Fahne sah, dachte ich, das bedeute, dass sie lange Zeit hier sein würden."
Shata erzählte, wie das Lajee-Zentrum jetzt Trauma-Workshops für Kinder gebe, um die psychischen Beeinträchtigungen zu bekämpfen. "Erst einmal ist das so schlecht für den Körper, es gibt schlimme Folgen für die Gesundheit", sagte sie, >>>




Qaraqe: Jährlich 700 minderjährige palästinensische Gefangene in israelischen Gefängnissen, 90% davon werden Opfer von Folter - PNN - Am Mittwoch, dem 18. Juli 2012, berichtete der Minister für Gefangenenangelegenheiten, Issa Qaraqe, von 700 Palästinensischen Minderjährigen, die jährlich von den israelischen Besatzungsmächten inhaftiert werden. Von den zwischen 12 und 17 Jahre jungen Inhaftierten in israelischen Gefängnissen werden 90% Opfer von Folter und Misshandlung. Qaraqe sagte ebenfalls, dass die Kinder in israelischen Gefängnissen als Gefahrenherde und „tickende Bomben" behandelt werden. Eine solche Klassifizierung von Kindern befähige das israelische Gefängnissystem zu bestimmten Arten von Folter, zur Umgehung von internationalem Recht und zur Aufhebung der Immunität der gefangenen Minderjährigen. >>>

30. 8. 2015

Miri Regev: "Es sollte sofort bestimmt werden, dass einem angegriffenen Soldat das Schießen erlaubt ist Punkt." >>>
 


IDF - die brutalste und "moralischste" Armee der Welt - Dr. Ludwig Watzal - Israelischer Besatzungsalltag.

Man muss schon in einer zionistischen Fantasiewelt leben, wenn man die Israelische Verteidigungsarmee (IDF) als die "moralischste Armee der Welt" bezeichnet, wie dies einst Ehud Barak, ein EX-Verteidigungsminister und EX-Ministerpräsident des Staates Israel getan hat. Dieser Ausspruch gehört ebenso zur zionistischen Mythologie und Propaganda (Hasbara) wie die politische Halluzination vom "Shooting and Crying".

Die Phrase aus brutaler Gewalt, gepaart mit Mord, wird begleitet von Selbstmitleid und einer Betonung der ewigen Opferrolle, überzogen mit einer rhetorischen Soße von Selbstgerechtigkeit. Ein passenderer Name für IDF wäre wohl "Israeli Terrorist Forces" >>>

 

Ein Israelischer Besatzungssoldat versucht einen palästinensisches Kind zu verhaften, doch mutige Palästinenserinnen beschützen das Kind.

 




Aus der Hüfte schießen - Iris Hefets Amsalem  - Miri Regev (Israels Kulturministerin und ehemalige Armeesprecherin) äußert sich zu dem Bild, in dem man die Mutter und Schwester eines palästinensischen Kindes zu sehen ist. Beide verhindern den bewaffneten (und zuerst maskierten) Soldat beim Arrest ihres minderjährigen (und behinderten!) Sohn bzw. Bruder.

Miri Regev: "Ich war heute morgen schockiert, als ich den Film sah, wo Palästinenserinnen auf einen IDF-Soldaten schlagen.

Es kan nicht sein, dass unsere Soldaten zu Aufgaben geschickt werden, während ihrer Händen hinter den Rücken gebundenen sind, es ist einfach ein Skandal!

Jede/r der versucht israelische Bürger und IDF-Soldaten zu verletzen, muss wissen, dass er/sie dafür zu verantworten hat.

Es sollte sofort bestimmt werden, dass einem angegriffenen Soldat das Schießen erlaubt ist Punkt
.

Ich rufe den Verteidigungsminister auf, die Demütigung ein Ende zu setzen und die Instruktionen zum Eröffnen des Feuerns umgehend zu ändern!"

 

 

Videos: Brave Tamimi women of Nabi Saleh take down Israeli soldier assaulting injured child - Annie Robbins

A radical scene unfolded Friday after Israeli forces intercepted the weekly protest in the West Bank village of Nabi Saleh, Palestine against the illegal confiscation of their land and spring. The courageous actions of the Tamimi women of Nabi Saleh rescuing their captured child spread immediately on social media after the UK’s Daily Mail published a series of breathtaking photographs taken at the scene. The event was captured on video by Bilal Tamimi and Roya News TV.

As a masked and armed Israeli soldier chases down a hillside you can hear voices yelling, then the unmistakable sound of a screaming child. The boy appears in view as he turns to face the soldier. Screaming, the boy pivots then rushes past the soldier and up the hill through a mass of boulders as the soldier finally catches up with the boy and captures him. Placing the boy in a chokehold the soldier forces the struggling child over a bolder as cameras close in on the scene and record what’s happening. What follows, captured on video and camera, is a sight to behold. >>>

 

 

'What’s the number of your room, child?' - Attacking and imprisoning Palestinian children has shaped Palestinian generations for decades. The more rights-deprived the childhood, the more hungry for freedom adulthood will be. - Sawsan Khalife’

In this video, an Israeli soldier is seen chasing a Palestinian child with a broken arm during the weekly demonstration held in Nabi Saleh in the West Bank. The soldier holds him by the neck and pushes his face into the stones while the boy’s mother and sister, along with other Palestinian demonstrators, try to pull him away from.

It is always painful to see such images, but not surprising. According to the organization Defense for Children International, each year approximately 500 to 700 Palestinian children, some as young as 12 years old, are detained and prosecuted in the Israeli military court system. The most common charge is stone throwing.

While watching the child running from the soldier and crying for help, I wonder whether he knew what would happen to him if he were arrested. I wondered whether the children in the West Bank have a similar “Room Number 4” that the children in East Jerusalem know all too well. >>>

God is on Israel’s side, but not the United States, says Israel’s new U.N. ambassador - Philip Weiss - The new Israeli ambassador to the United Nations believes that Israel has God on its side but not the United States. In fact, U.S. policy has cost Israel “thousands of young lives.”

The appointment of the rightwing Israeli politician Danny Danon as ambassador is widely seen as an expression of contempt for diplomacy on the part of Israeli Prime Minister Benjamin Netanyahu and a specific rebuke of President Obama, because Danon argues that Israel should annex the West Bank and force Palestinians to become citizens of Jordan.

But Danon’s beliefs go beyond rightwing political dictums to a religious understanding of Israel’s best friends. In his 2012 book, Israel: The Will to Prevail, Danon repeatedly quotes God, saying that God gave the land of Canaan to the Jews as an “everlasting possession” and God even went took the trouble to renname the land “Israel.”

He also states that Israel has only been hurt when it responded to pressure from the United States: Israel has served itself best by undertaking preemptive attacks, against Egypt and Iraq, rather than accepting American counsel to hold back– a view that applies to Iran as well. That country is similar to Nazi Germany and therefore must be attacked. Danon wrote: >>>

 

Defense Children International-Palestine Section_31.12.2014 - Wie war 2014 für palästinensische Kinder? - Ramallah/31.12.2014

Für viele Beobachter des israelisch-palästinensischen Konflikts bleibt 2014 in Erinnerung wegen der Bilder aus dem Gazastreifen, die in die Welt gesendet wurden. Diese Bilder zeigten Kinder, die vor den schweren Bombardements des israelischen Militärs flohen und mit ihren Familien in den überfüllten UN-Schulen Zuflucht suchten oder sich in den überlasteten Krankenhäusern von Gaza erholten. Unter den tragischsten (Bildern) waren die von den Leichen der vier kleinen Jungen zwischen 7 und 11 Jahren, die von den Projektilen der israelischen Marine ermordet wurden, als sie während der Offensive an einem Strand von Gaza spielten.

Aber das Leiden der palästinensischen Kinder beschränkte sich nicht auf die 50-tägige Offensive gegen den Gazastreifen, auch nicht auf die geografischen Grenzen der Küstenenklave. Im Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem waren es die palästinensischen Kinder, die den höchsten Preis für die andauernde israelische Militärbesatzung zahlten.

Massenhafte Verletzungen der Kinderrechte quer durch die besetzten palästinensischen Gebiete führten zu zahlreichen Todesfällen und Verletzungen sowie zu psychologischem Trauma infolge der Politik der Kollektivstrafe, die Kindern ebenso wie die Hausrazzien und -zerstörungen zusetzten.

Hier sind fünf Faktoren, die palästinensische Kinder 2014 nach den Beobachtungen von DCI-Palestine am meisten zusetzten:  >>>

21. 6. 2015 -

Netanyahu kritisiert die "Scheinheiligkeit" der UNO bezüglich der Kinder von Gaza - Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu hat am 19. Juni die "Scheinheiligkeit" der Vereinten Nationen kritisiert, nachdem der UN-Generalsekretär Ban Ki-moon Israel gebeten hatte, das Leben der Kinder von Gaza zu schützen.

"Dies ist ein schwarzer Tag für die Vereinten Nationen", behauptete Netanyahu. "Statt auf die Tatsache hinzuweisen, dass Hamas Kinder von Gaza als Geisel benutzt hat, als sie von Kindergärten schoss, beschließt die UNO Israel zu predigen. "Wie man sieht, gibt es keine Grenzen für die Scheinheiligkeit", fügte er in einem Kommunique hinzu. [...]

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"Das vergangene Jahr war für die Kindern von Ländern mit (bewaffneten) Konflikten eines der schlimmsten der jüngeren Vergangenheit", sagte der UN-Generalsekretär und fügte hinzu, er sei "tief beunruhigt über die Leiden so vieler Kinder als Folge der israelischen Militäroperationen in Gaza im vergangenen Jahr".

Ban sagte, 2014 sei für die Kinder des Gazastreifens ein besonders tödliches gewesen, wo mehr als 500 Minderjährige gestorben seien.

In einem kürzlichen Bericht beschuldigte die UNO Israel verantwortlich zu sein für Bombardierungen auf Gebäude, in die sich Zivilisten während dem Konflikt geflüchtet hatten (einige dieser Gebäude, v.a. Schulen, gehörten der UNO).

"Ich bitte Israel dringend, konkrete und sofortige Massnahmen zu ergreifen, einschließlich der Revision seiner aktuellen Politik und Praktiken, um die Kinder zu schützen und die besondere Schutzwürdigkeit von Schulen und Krankenhäusern und respektieren", sagte der Generalsekretär.

Israel bleibt bei der Behauptung, dass es diese Einrichtungen bombardiert hat, weil palästinensische Kämpfer von dort Raketen abfeuerten und sie als Waffenarsenale benutzten.

http://www.swissinfo.ch/spa/netanyahu-critica-la--hipocres%C3%ADa--de-la-onu-con-los-ni%C3%B1os-de-gaza/41501086
Übersetzung, leicht gekürzt: K. Nebauer

Anmerkung der Übersetzerin: Während es viele Beweise dafür gibt, dass die israelische Armee im Laufe der letzten Jahre palästinensische Kinder als Schutzschilde benutzt hat, gibt es keine Beweise für die Behauptung Netanyahus.

Wie war 2014 für palästinensische Kinder? - doc - Ramallah/ 31.12.2014 - Defense Children International-Palestine Section_31.12.2014 - Für viele Beobachter des israelisch-palästinensischen Konflikts bleibt 2014 in Erinnerung wegen der Bilder aus dem Gazastreifen, die in die Welt gesendet wurden. Diese Bilder zeigten Kinder, die vor den schweren Bombardements des israelischen Militärs flohen und mit ihren Familien in den überfüllten UN-Schulen Zuflucht suchten oder sich in den überlasteten Krankenhäusern von Gaza erholten. Unter den tragischsten (Bildern) waren die von den Leichen der vier kleinen Jungen zwischen 7 und 11 Jahren, die von den Projektilen der israelischen Marine ermordet wurden, als sie während der Offensive an einem Strand von Gaza spielten.

Aber das Leiden der palästinensischen Kinder beschränkte sich nicht auf die 50-tägige Offensive gegen den Gazastreifen, auch nicht auf die geografischen Grenzen der Küstenenklave. Im Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem waren es die palästinensischen Kinder, die den höchsten Preis für die andauernde israelische Militärbesatzung zahlten.


Massenhafte Verletzungen der Kinderrechte quer durch die besetzten palästinensischen Gebiete führten zu zahlreichen Todesfällen und Verletzungen sowie zu psychologischem Trauma infolge der Politik der Kollektivstrafe, die Kindern ebenso wie die Hausrazzien und -zerstörungen zusetzten.
Hier sind fünf Faktoren, die palästinensische Kinder 2014 nach den Beobachtungen von DCI-Palestine am meisten zusetzten:

Gewalt in Gaza
- Nach den Nachforschungen von DCI-Palestine haben in der 50-tägigen Militäroffensive (Protective Edge), die weite Teile des Gazastreifens platt gemacht hat, mindestens 480 Kinder ihr Leben verloren. Ein Fünftel der 2.205 Palästinsner, die während des Konflikts getötet wurden, waren Kinder. Viele tausende Kinder wurden verwundet, von ihnen werden etwa 1.000 dauernd behindert bleiben.


Die hohe Zahl der Todesfälle von Kindern und Zivilisten wirft kritische Fragen auf über die unverhältnismässige Anwendung von Gewalt durch das israelische Militär und das rechtswidrige Zielen auf Standorte, die nach internationalem Recht geschützt sind, wie Schulen, Krankenhäuser und Schutzräume. Die Hohe Komissarin für Menschenrechte der UN, Navy Pillay, hat öffentlich gesagt, dass vom israelischen Militär vermutlich Kriegsverbrechen begangen worden sind.
DCI-Palestine hat auch einen Fall dokumentiert, in dem das israelische Militär ein palästinensisches Kind als menschlichen Schutzschild mißbraucht hat. Es handelte sich um einen 16-j. Jungen, der fünf Tage lang festgehalten und körperlich >>>


Documented by UNICEF (read this document) and Defence for Children International Palestine, among others.

Mai 2015 - Bei Dronenangriffen auf Gaza "zielte" Israel laut einer Menschenrechtsgruppe "direkt" auf Kinder - Rania Khalek - doc - Nach einem neuen Bericht von Defence for Children International-Palestine (DCI-Palestine) zielte Israel im letzten Sommer in Gaza vorsätzlich auf Kinder.

Von den 2.220 Palästinensern, die während der 51-tägigen israelischen Bombenoffensive getötet wurden, waren mindestens 1.492 Zivilisten, davon mindestens 547 Kinder.

Insgesamt 535 dieser Kinder wurden als direkte Folge israelischer Angriffe getötet. Mehr als 68 der von Israel in Gaza getöteten Kinder waren laut diesem Bericht jünger als 12 Jahre.

Zusätzlich wurden 3.374 Kinder verletzt, von denen mehr als 1.000 mit lebenslangen Behinderungen zurückgeblieben sind und von denen viele medizinische Behandlungen brauchen würden, die wegen der vernichtenden israelischen Blockade, die schon (längst) aufgehoben sein sollte, in Gaza nicht zu bekommen sind. Weitere 373.000 Kinder leiden unter einem tiefen Trauma und brauchen dringend eine psychosoziale Betreuung, an der es im Gazastreifen mangelt. 

Kein Ort war für Kinder sicher - Als Taktik zielte Israel vorsätzlich und wahllos genau auf die Orte, von denen anzunehmen war, dass sich Kinder dort am sichersten fühlten. Nach dem Bericht verletzen solche Aktionen das Völkerrecht und laufen auf Kriegsverbrechen hinaus.

Kinder wurden zu Tode zermalmt, wenn sie in ihrem Zuhause Schutz gesucht hatten, wurden während des Schlafs in ihren Betten und beim Spiel in ihrem Garten zerstückelt. Mindestens 18 Kinder wurden bei gezielten israelischen Angriffen auf Schulen getötet. Für die Kinder von Gaza war kein Ort vor der israelischen Gewalt sicher. Zu den Orten, an denen Kinder getötet wurden, passte auch das Sortiment der Waffen, die Israel gegen sie aufgefahren hat.


 
Tabelle 2: Todesfälle von Kindern während Protective Edge nach Art des Angriffs

Art des Angriffs     

 Anzahl der getöteten Kinder

Luftangriff

225

Von Dronen abgefeuerte Raketen

164

verschiedene Munitionstypen

35

Bombardements von Artillerie oder Panzern aus

81

Von Apache-Helikoptern abgefeuerte Raketen oder Steine

13

Boden-Boden-Raketen

7

Tötungen durch indirekte Angriffe

5

von Kriegsschiffen abgefeuerte Raketen oder Bomben

4

scharfe Munition

1

Total

535

Quelle: DCI-Palestine

Mindestens 225 Kinder wurden bei Luftangriffen getötet, während sie zu Hause waren oder Schutz suchten, oft während sie sich mit ihrer Familie zum Essen hingesetzt hatten, spielten oder schliefen, stellt der Bericht fest.
Eine Untersuchung von Associated Press erbrachte ähnliche Daten und fand heraus, dass 844 Palästinenser, mehr als die Hälfte der letzten Sommer in Gaza getöteten Zivilisten, durch israelische Luftangriffe auf zivile Häuser getötet wurden, "einschließlich 19 Babys und 108 Kinder im Alter zwischen einem und fünf Jahren".
Israel versuchte das Zielen auf die Zivilbevölkerung Gazas ohne Beweise damit zu rechtfertigen, dass palästinensische Widerstandskämpfer als menschliche Schutzschilder benutzt hätten und damit Israel keine andere Wahl gelassen hätten als auf Kinder zu feuern. DCI-Palestina setzte sich damit gründlich auseinander und führt aus:
Die von israelischen Offizieren vorgebrachte Rhetorik bezüglich "menschlicher Schutzschilde" während der Militäroffensive läuft auf nicht mehr hinaus als auf  Generalisierungen, die nicht genau bestimmen, wie es das internationale humanitäre Recht verlangt, wenn es darum geht zu bestimmen, ob etwas aktuell ein militärisches Ziel ist. Auch wenn es einen Beweis gegeben hätte, dass Hamas oder andere bewaffnete palästinensische Gruppen Zivilisten als menschliche Schutzschilde benutzt hätten, befreit Israel das nicht von seinen Verpflichtungen nach dem internationalen Recht noch rechtfertigt es Angriffe auf Zivilisten oder zivile Gebäude.

In Wirklichkeit ist es Israel, das eine lange und dokumentierte Geschichte der Benützung palästinensischer Kinder als menschliche Schutzschilde hat, und der Angriff im letzten Sommer war keine Ausnahme, wie im Bericht von DCI-Palestine eingehend dargestellt wird.  mehr  >>>

 

Bericht - Operation Protective Edge: A war waged on Gaza's children - Defence for Children International-Palestine (DCI-Palestine) >>>

Wie war 2014 für palästinensische Kinder? - doc - Ramallah/ 31.12.2014 - Defense Children International-Palestine Section_31.12.2014 - Für viele Beobachter des israelisch-palästinensischen Konflikts bleibt 2014 in Erinnerung wegen der Bilder aus dem Gazastreifen, die in die Welt gesendet wurden. Diese Bilder zeigten Kinder, die vor den schweren Bombardements des israelischen Militärs flohen und mit ihren Familien in den überfüllten UN-Schulen Zuflucht suchten oder sich in den überlasteten Krankenhäusern von Gaza erholten. Unter den tragischsten (Bildern) waren die von den Leichen der vier kleinen Jungen zwischen 7 und 11 Jahren, die von den Projektilen der israelischen Marine ermordet wurden, als sie während der Offensive an einem Strand von Gaza spielten.

Aber das Leiden der palästinensischen Kinder beschränkte sich nicht auf die 50-tägige Offensive gegen den Gazastreifen, auch nicht auf die geografischen Grenzen der Küstenenklave. Im Westjordanland einschließlich Ost-Jerusalem waren es die palästinensischen Kinder, die den höchsten Preis für die andauernde israelische Militärbesatzung zahlten.


Massenhafte Verletzungen der Kinderrechte quer durch die besetzten palästinensischen Gebiete führten zu zahlreichen Todesfällen und Verletzungen sowie zu psychologischem Trauma infolge der Politik der Kollektivstrafe, die Kindern ebenso wie die Hausrazzien und -zerstörungen zusetzten.
Hier sind fünf Faktoren, die palästinensische Kinder 2014 nach den Beobachtungen von DCI-Palestine am meisten zusetzten:

Gewalt in Gaza
- Nach den Nachforschungen von DCI-Palestine haben in der 50-tägigen Militäroffensive (Protective Edge), die weite Teile des Gazastreifens platt gemacht hat, mindestens 480 Kinder ihr Leben verloren. Ein Fünftel der 2.205 Palästinsner, die während des Konflikts getötet wurden, waren Kinder. Viele tausende Kinder wurden verwundet, von ihnen werden etwa 1.000 dauernd behindert bleiben.


Die hohe Zahl der Todesfälle von Kindern und Zivilisten wirft kritische Fragen auf über die unverhältnismässige Anwendung von Gewalt durch das israelische Militär und das rechtswidrige Zielen auf Standorte, die nach internationalem Recht geschützt sind, wie Schulen, Krankenhäuser und Schutzräume. Die Hohe Komissarin für Menschenrechte der UN, Navy Pillay, hat öffentlich gesagt, dass vom israelischen Militär vermutlich Kriegsverbrechen begangen worden sind.
DCI-Palestine hat auch einen Fall dokumentiert, in dem das israelische Militär ein palästinensisches Kind als menschlichen Schutzschild mißbraucht hat. Es handelte sich um einen 16-j. Jungen, der fünf Tage lang festgehalten und körperlich >>>


Documented by UNICEF (read this document) and Defence for Children International Palestine, among others.

Bericht - Operation Protective Edge: A war waged on Gaza's children - Defence for Children International-Palestine (DCI-Palestine) >>>

28. 3. 2014 - Ein offener Brief an Soldat X, der einen 14Jährigen erschossen hat - Amira Hass,  23. 3. 15 - Du hast behauptet, du hättest einen Palästinenser erschossen, wie er den Grenzzaum sabotiert habe. Du bist nicht nur Richter und Ankläger, sondern auch noch Vollstrecker der Todesstrafe und Zeuge.

An den Soldaten X des ArmeeCorps  vom 77. Bataillon , der am letzten Mittwoch einen Jungen mit Namen Yusef Abu Aker Shawamreh  erschossen und getötet hat. Wenn Du mit deiner Familie Freitagabend beim  Shabatessen gesessen hast, hast du ihnen  erzählt, dass du es warst – und bist von Vater und Mutter gelobt worden? Oder hast du schweigend  deinen Reis mit Steak gegessen? Oder fragten deine Kommandeure, wie die tödliche Kugel, die du abgeschossen hast, genau Yusefs Hüfte traf. Hast du auf seine Füße gezielt und das Ziel verfehlt? Hast du in die Luft geschossen und verfehlt? Haben deine Kommandeure  beschlossen, du solltest einen  Wiederholungskurs übers Schießen machen?


Hast du nach Yusufs Tod gut schlafen können? Oder bist du davon überzeugt, dass du als guter und loyaler Soldat dem Befehl gefolgt hast und dass Yusef, der am 15. 12. 1999 geboren wurde und gerade 14 Jahre alt war, als du ihn erschossen hast? Dass man ihm die Schuld geben müsse? Ist dir klar, dass du ein Verbrechen  begangen hast oder brauchst du ein paar Jahre, bis dir das klar ist?


Deine dir vorgesetzten-Offiziere  (bis zum Kommandeur) sind eine verlorene Sache. Sie essen ihr Steak mit Appetit, selbst wenn ihre Befehl das Leben eines Jungen  nehmen, dessen einziges Verbrechen war, Disteln zu sammeln und deren Stacheln zu entfernen (Auf Arabisch: akub) um seine Familie mit zu ernähren. (Ich aß dieses Distelgemüse einmal in Madaba, Jordanien ER). Jetzt ist die Zeit für dieses Blattgemüse, dessen Stacheln entfernt werden. Es wird nach einem traditionellen Rezept gemacht, das von einer Generation der nächsten weitergegeben wird. Arme Familien bekommen 5 Schekel dafür, weniger als einen halben Dollar für jedes Kilo, das die Kinder wie Yusef  von den Feldern ernten.


Ihr ward Dienstagnacht, gegenüber dem Dorf Deir al-Asal al Fauka,, das 1967 erobert wurde, in einem Hinterhalt stationiert. Ihr ward nicht weit vom  Moshav, der den Evakuierten aus dem Gazastreifen zugewiesen wurde. >>>

 


Responsibility for killing 14-year-old Palestinian lies primarily with commanders who ordered armed ambush - Today (26 March 2014) B’Tselem published its findings on the killing of Yusef a-Shawamreh on the morning of Wednesday 19 March 2014. At around 7:00 A.M. soldiers shot and killed the 14-year-old Palestinian boy – of the village of Deir al-‘Asal al-Foqa, southwest of Hebron – as he crossed the Separation Barrier. A-Shawamrehwas shot when he and two friends, Zahi a-Shawamreh, 13, and al-Muntaser Beallah a-Dardun, 18, were going through a wide breach in the Separation Barrier. The two other teenagers were not hit, and soldiers took them in for questioning at the Kiryat Arba police station. They were released later that day. >>>

Fotoserie: "ein palästinensisches Kind sein unter der Besatzung" >>>

27. 3. 2014 - Palästinensisches Kind durch israelische Soldaten erschossen  - Nach einwöchigen Ermittlungen ist eine israelische Menschenrechtsorganisation zu dem Schluß gekommen, daß die israelische Armee für den Tod eines palästinensischen Kindes an der Sperranlage im Süden des Westjordanlands verantwortlich ist. >>>

 

Israeli Soldiers Shot Dead Palestinian Teen in Cold Blood - Israeli occupation forces who shot dead a Palestinian teenager in the West Bank last week used live fire, without warning, against innocent youngsters out foraging for roots, an Israeli rights group said Wednesday.

After investigating the March 19 death of 15-year-old Yussef Sami Shawamreh, B'Tselem said it had found no evidence to support the army's version of events that troops had opened fire at youths who had "sabotaged" the West Bank apartheid wall.

B'Tselem said the primary responsibility for the boy's death rested with the army commanders who approved the use of live fire at a site where villagers from Deir al-Asal al-Tahta are known to go out and pick wild plants on their own land.

An army spokeswoman told AFP after the incident that soldiers had spotted three Palestinians vandalizing the wall, saying they had "verbally warned" them before firing warning shots in the air then shooting at their lower extremities. But Shawamreh's family and witnesses said the teenager had been looking for gundelia, a thistle-type plant used in cooking. >>>

 

We – 40 Mothers* – do not wish to hand over our boys to the IOF

• We do not want them dragging children out of their beds at night as punishment for their paren...ts' demonstration against the grabbing of their land
• We do not want them risking their lives for real estate interests of Ateret Cohanim or Africa-Israel Investments Ltd
• We do not want them stationed in some god forsaken checkpoint – a band of armed children full of hatred, fear and holy wrath seeking action in face of a helpless civil population
• The next soldier to be killed by "friendly fire", the next Jordanian judge or any Palestinian crossing the checkpoint to be killed there is only a matter of time. These armed bands of children are a menace to themselves and to others

Under the Israel Compulsory Education Law, our children are a captive audience in the various educational institutions
• We do not want them at kindergarten age to be made to dance with armed soldiers in the municipal Independence Day festivities
• We do not want them to waste their last school year in and out of the recruitment centres in pre-induction procedures
• We do not want the Ministry of Education to hand out financial inducement to schools according to the numbers of their graduates who enlist for combat service in the IOF
• We do not want it to send them to adopt a soldier's grave
• We do not want the army to have access to their classrooms at all

• We believe the only sheltered space is that in which peace prevails [reference is to the Israel building regulations stipulating a fortified room in every apartment]
• We believe that a State without borders cannot be defended
• We believe that the governments of Israel will not think Peace so long as we hand over our children to the IOF as if Greater Israel is more precious to us than the greater physical and mental integrity/wellbeing/welfare of our children

An army may be a necessary evil. An occupation army is manifestly an unnecessary one.
It is up to us – mothers – to see that it ceases to exist
*Sympathizers of both sexes are invited to sign, be they parents or not

Palestinian prisoner, 14, tortured in Israeli jail. - teenager added he was transferred to the Russian Compound Detention Centre where he was interrogated for 30 days non-stop and on one occasion he was left naked until the morning
Israeli forces beat up, tortured and insulted the youngest Palestinian prisoner Rasheed Rasmi Al-Rashq, a 14-year-old from Jerusalem, following his arrest on February 10, Palestinian officials said.

The Palestinian Authority Ministry of Prisoners' Affairs lawyer Hiba Masalha revealed Al-Rashq said he had been tortured and abused from the moment he was brutally arrested. The youth was incarcerated in the Sharon prison complex for juveniles after three Israeli soldiers took him from his family home in to a military vehicle and began beating him in the face and stomach.

"They took me to an area next to the Jaffa Gate in Jerusalem and locked me in a room filled with motor-driven machinery. Later two policemen and an officer began punching me in the stomach and face demanding I confess. One of them pushed me to the floor and stepped on my back," Al-Rashq said. >>>

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