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Die Kultur der Straflosigkeit im israelischen Militär spornt Gewalt an Palästinenser an den Checkpoints an, sagt Barghouthi

 

Regierungsmitglied verurteilt die wüste Ermordung des palästinensischen Mannes an israelischem Checkpoint

 

Palästinensische nationale Initiative

 

Ramallah, 28. Juli 2007: "Ein kaltblütiger barbarischer Mord" beschrieb der Führer der Palästinensischen Nationalen Initiative, Dr. Mustafa Barghouthi, MP, die Tötung des 20-jährigen Jihad Al Shaer durch israelische Soldaten am vergangenen Donnerstag.

Al Shaer wurde getötet, nachdem er an einem Checkpoint nahe dem Dorf Tuqu', im Bezirk Bethlehem, von israelischen Soldaten mehrmals mit einem Prügel über den Kopf geschlagen worden war.

Dr. Barghouthi betonte, dass dies kein isolierter Einzelfall gewesen sei sondern ein Teil der systematischen Politik der Gewalt auf Seiten der israelischen Armee gegenüber palästinensischen Zivilisten. Er zählte  einige Fälle israelischer militärischer Gewalt an Checkpoints aus jüngster Zeit auf und zitierte einige Fälle:

 

-         Mohamad Muhsen, 15,  von Angehörigen der israelischen Grenzpolizei in der Nähe von Abu Dis am 9. Mai 2007 angegriffen;

-         Mahmoud Bawatneh, 21, Aiman Mkhalfeh, 21, und Amjad Mfaleh, 35, von der israelischen  Grenzpolizei an einem israelischen Checkpoint nahe dem Dorf  Ajjul am 5. Mai 2007 angegriffen, und

-         Muhamad Jabali, 18,  von israelischen Soldaten am Checkpoint Huwwara in der Nähe von Nablus am 18. März 2007 schwer geschlagen.

 

Dr. Barghouthi fügte hinzu, dass solche absichtliche Tötungen einen schweren Bruch der Vierten Genfer Konvention und daher ein Kriegsverbrechen darstellen. Er rief die Internationale Gemeinschaft an, und da im besonderen die vertragskonzipierenden Parteien der Genfer Konvention, entscheidende Schritte zu tun, um Israel dazu zu bringen, Verantwortung für die ständigen Verletzungen der Menschenrechte palästinensischer Zivilisten zu übernehmen.

Israelische Soldaten üben auch indirekte Gewalt an den Checkpoints aus, mit besonders ernsten Konsequenzen für Menschen, die medizinische Hilfe benötigen. Die unberechtigte Verspätung  von Ambulanzen an Checkpoints ist z.B. ein sehr übliches Mittel. Im letzten der bekannten Fälle  hielten am 6. Juli 2007 israelische Soldaten eine Ambulanz, die wegen eines Notfalles gerufen worden war, ganze 20 Minuten lang auf. Die gleichen Soldaten hielten die Ambulanz wieder am Rückweg an, als sie den verletzten Said Sayeh, 25, in einem kritischen Zustand an Bord hatte. Sayeh starb kurz nachdem er im Spital angekommen war.

Solche ständig wiederkehrende Gewaltakte sind ein weiterer Beweis für die Kultur der  Straflosigkeit, die innerhalb der israelischen Armee praktiziert wird, sagte Dr. Barghouthi und fügte hinzu, dass die palästinensische Zivilbevölkerung  Opfer dieser Politik ist, die das internationale Gesetz eklatant bricht.

 

 
(Übersetzung: Gerhilde Merz)


 

 

 

Culture of Impunity within Israeli Military Fuels Checkpoint Violence against Palestinians says Barghouthi

 

MP Condemns Savage Killing of Palestinian Man by Soldiers at Israeli Checkpoint

 

Palestinian National Initiative

 

 

Ramallah, 28-07-2007: "A barbaric murder committed in cold blood" was how Palestinian National Initiative leader Dr. Mustafa Barghouthi MP, described the killing of 20-year-old Jihad Al Shaer by Israeli soldiers on Thursday.

 

Al Shaer was killed after being beaten over the head several times with a club by Israeli soldiers at a checkpoint near the village of Tuqu' in the Bethlehem district.

 

Dr. Barghouthi stressed that this was not an isolated incident but part of a systematic policy of violence on the part of the Israeli army against Palestinian civilians.  He pointed to just a few recent examples of Israeli military violence at checkpoints, citing the cases of:

 

- Mohamad Muhsen, 15, who was assaulted by Israeli border police near Abu Dis on 9 May 2007;

 

- Mahmoud Bawatneh, 21, Aiman Mkhalfeh, 21, and Amjad Mfaleh, 35, who were assaulted by Israeli border police at an Israeli checkpoint near the village of 'Ajjul on 5 May 2007; and

 

- Muhamad Jabali, 18, who was severely beaten by Israeli soldiers at the Huwwara checkpoint near Nablus on 18 March 2007.

 

Dr. Barghouthi added that such wilful killings represent a grave breach of the Fourth Geneva Convention, and therefore constitute war crimes.  He called on the international community, particularly the High Contracting parties to the Geneva Convention to take decisive steps in bringing Israel to account for its persistent human rights violations against Palestinian civilians.

 

Israeli soldiers also inflict indirect violence at checkpoints, with particularly serious consequences for those requiring medical attention. The undue delay of ambulances at checkpoints for example, is a very common occurrence.  In the latest of such cases, on 6 July 2007, Israeli soldiers stopped an ambulance for more than 20 minutes while it was responding to an emergency call.  The same soldiers stopped the ambulance again on its way back with the injured Said Sayeh, 25, in critical condition on board.  Sayeh died shortly after arriving at the hospital.

 

Such ongoing violations are yet further proof of the culture of impunity that prevails within the Israeli military, said Dr. Barghouthi, adding that Palestinian civilians are the victims of this policy which blatantly breaches international law.

 

 

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