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Denkt nicht, sie
hätten es nicht gewusst - Zeitzeugen.....
Auf Linie - Unter deutschen Juden gibt es nur wenig
Kritik an Israel - dafür sorgt die
Zentralratspräsidentin
"Ich kann nicht mehr
schweigen"
- Evelyn Hecht-Galinski wehrt sich im
HNA-Interview gegen den Vorwurf,
antisemitisch zu sein
»Israel muß mit der Hamas verhandeln«
- Gespräch mit Rolf Verleger. Über den
notwendigen Kampf gegen Antisemitismus und
die falsche Gleichsetzung des Judentums mit
der Politik Israels
"Ich kann nicht mehr schweigen" -
Evelyn Hecht-Galinski wehrt sich im HNA-Interview
gegen den Vorwurf, antisemitisch zu sein
----- Original Message -----
Sent: Saturday, September 30, 2006 1:04 PM
Subject: FAZ 30.9.06, Leserbrief: Glaubwürdig ( Zum
Beitrag von Evelyn Hecht-Galinski "Sich der Kritik
stellen/Israel)
Leserbrief
Glaubwürdig
Zum Beitrag von Evelyn
Hecht-Galinski "Sich der Kritik stellen" (F.A.Z. vom 8.
September): Diese Stellungnahme einer wohl über jeden
Zweifel erhabenen Dame tut gut in Zeiten, in denen der
Berichterstattung gebetsmühlenartig Einseitigkeit und
falsche Parteinnalame vorgeworfen wird. Dächten mehr
Menschen - auf beiden Seiten, vor allem aber
Entscheidungsträger so wie die Autorin, der Nahe Osten wäre
nicht da, wo er sich aufgrund einer - im wahrsten Sinne des
Wortes - verantwortungslosen Politik heute befindet. Meine
Bewunderung für den Mut, diesen Artikel zu schreiben. Ein
glaubwürdigerer Anfang, den immer breiter werdenden Graben
zwischen den Kulturen endlich zuzuschütten und mit dem
Respekt gleichberechtigter Partner gemeinsam eine Lösung zu
finden, ist nur schwer vorstellbar. Den Unverbesserlichen
sei ins Buch geschrieben: Unter Freunden sagt man sich
bisweilen auch Unbequemes, gerade wenn man die Freundschaft
ernst nimmt. Womöglich wissen aber zu viele nicht , was
unter Freunden (möglich) sein sollte.
Dr. Peter Flesch, Hamburg
Text: F.A.Z., 30.09.2006, Nr. 228 / Seite 11
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----- Original Message -----
Sent: Saturday, September 30, 2006 1:04 PM
Subject: FAZ 30.9.06, Leserbrief: Seit den Tagen
Rabins( zum Artikel "Sich der Kritik stellen" von Frau
Hecht-Galinski )
Leserbrief
Seit den Tagen Rabins
Ich möchte mich bei Ihnen
ausdrücklich bedanken für die Veröffentlichung des Artikels
"Sich der Kritik stellen" von Frau Hecht-Galinski (F.A.Z.,"Fremde
Federn" vom 8. September). Ich hatte von ihrer Kritik an der
maßlos überzogenen Reaktion Frau Knoblochs auf Ministerin
Wieczorek-Zeuls Anmerkungen zum israelischen
Streubombeneinsatz im Libanon bereits gehört, und nun kann
ich dank Ihrer Veröffentlichung wirklich aufatmend
konstatieren, daß es auch aus jüdischem Munde sehr wohl noch
Kritik an Israels Politik geben kann. Schon seit langen
Jahren hat mich dieser seitens des Zentralrats der Juden
geradezu jeweils reflexhaft geäußerte Vorwurf des
Antisemitismus bei auch nur ansatzweise erkennbarer Kritik
an Israels vor allem militärischem Vorgehen maßlos
verstimmt. Besonders der langjährige Vorsitzende Paul
Spiegel hat sich in dieser Hinsicht immer wieder wenig
rühmlich hervorgetan. Auch jetzt darf man gespannt sein auf
die Reaktion des Zentralrats, die vermutlich intellektuell
etwas anspruchsvoller ausfallen dürfte als in der
Wiederholung des überstrapazierten Antisemitismus-Vorwurfs.
Es ist jedenfalls außerordentlich wohltuend zu sehen, daß es
auch aus den jüdischen Reihen ein mehr als berechtigtes
Hinterfragen israelischer Maßnahmen gibt. Seit den Tagen
eines Jitzhak Rabin hatte man darauf vergeblich gehofft.
Hans-Leo Richter, Hürth
Text: F.A.Z., 30.09.2006, Nr. 228 / Seite 11
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»Israel
muß mit der Hamas verhandeln«
Gespräch mit
Rolf Verleger.
Über den notwendigen Kampf gegen Antisemitismus
und die falsche Gleichsetzung des Judentums mit
der Politik Israels
Warum verhält sich der Zentralrat
der Juden wie AIPAC ?
Kritik an Streubomben: Wieczorek-Zeul
wehrt sich gegen Vorwürfe des Zentralrats - Politik
Evelyn Hecht-Galinski zum Verhalten
des Zentralrates der Juden
Zentralrat
der Juden - Korn geht Kritiker scharf an - Der
Vize-Präsident des Zentralrats der Juden, Salomon
Korn, ist der Kritik, seine Organisation mache sich
zum Sprachrohr der israelischen Regierung, ganz
entschieden entgegengetreten. Der Zentralrat vertrete
allein die Interessen der hiesigen Juden und Deutschlands.
"Sprachrohr
der israelischen Regierung"- Hecht-Galinski wirft Zentralrat Unterdrückung
von Kritik vor -
Evelyn Hecht-Galinski hat scharfe Kritik am Zentralrat
der Juden in Deutschland geäußert. Es sei für sie
unerträglich, dass sich der Zentralrat als "Sprachrohr
der israelischen Regierung in Deutschland" verstehe,
sagte die Tochter des ehemaligen Zentralratspräsidenten
Heinz Galinski. Jegliche Kritik an der israelischen
Politik werde als Antisemitismus verurteilt, "und
dadurch ist ja schon fast jeder mundtot gemacht
worden".
AUDIO
ON DEMAND - Gespräch mit Evelyn Hecht-Galinski,
Europ. Juden für einen gerechten Frieden
Kein Körnchen Wahrheit - Salomon Korn, Vizepräsident des
Zentralrats der Juden in Deutschland, hält Heidemarie
Wieczorek-Zeul für voreingenommen. - Thomas Immanuel Steinberg
Kritik an Streubomben: Wieczorek-Zeul wehrt sich gegen Vorwürfe
des Zentralrats
Wieczorek-Zeul
verteidigt ihren Besuch im Libanon
Wieczorek-Zeul wehrt sich gegen Zentralrat-Kritik
Zentralrat wirft Wieczorek-Zeul anti-israelische Reflexe
vor
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