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Kampagne “Salz der Erde” - Melh Al-Ard

 

8. 2. 2014

Israeli army and police raid and evict the Ein Hijleh protest camp in the early morning hours of February 7, 2014.Nach der Zerstörung von Ein-Hijleh: Neues Protestdorf errichtet - Eine Gruppe Palästinenser und internationale Aktivisten errichteten am heutigen Freitagnachmittag ein neues Protestdorf im palästinensischen Jordantal. Nur Stunden, nachdem israelische Beatzungssoldaten Ein-Hijleh stürmten und verwüsteten. Das neue Dorf wurde in Al-Joula im Kreis Jiftlik im Norden des Jordatals eingerichtet. Die Idee dazu kam nach der zionistischen Invasion um Mitternacht, während der das seit einer Woche im Süden des Jordatals bestehende Protestlager in dem alten verlassenen Dorf Ein Hijleh zerstört wurde. Bis zum Morgengrauen konnten die Besatzungssoldaten ihr Zerstörungswerk beenden und bei den Zusammenstößen mit den Bewohnern des Dorfes wurden 35 Aktivisten verwundet. >>>

 

Dr. Mustafa Barghouti on the destruction of Ein Hijleh  - Dr. Barghouti was present at the site from the beginning of the project until the Israeli army invaded and forcibly evicted the occupants in the early morning hours of Friday 7 February. "I categorically deny the Israeli army claims that there was any stone throwing or any form of violence from people who were stationed inside the village," Barghouti said Friday afternoon. He affirmed that the people in the village received no warning that they should evacuate the site, contrary to claims by the Israeli military. "In reality," he said, "during the last eight days the Israeli army has been trying to provoke violence in every possible way, and they failed completely because of the discipline of the people in the village." >>>

 

Israeli authorities forcibly evacuate Palestinian demonstrators - Kareem Khadder and Hamdi Alkhshali - CNN "Dr. Mustafa Barghouti, an independent Palestinian lawmaker who heads a medical relief group, said he saw bulldozers and other vehicles accompany the Israeli authorities into the camp using stun grenades and physically manhandling those inside, including women and children. At least 24 people -- including at least one with broken ribs -- needed medical treatment for their injuries."

 

PHOTOS: Ein Hijleh village evicted after seven days of protest - One week ago, some 300 Palestinian activists established the protest village of ‘Ein Hijleh’ in a cluster of palm trees and long-abandoned houses north of the Dead Sea. Their goal was to protest Israeli government demands to retain control of the Jordan Valley as part of a U.S.-brokered peace deal. One week later, their encampment was forcibly evicted by Israeli forces in the early morning hours. >>>

 

7. 2. 2014

Ungeachtet der Belagerung und Blockade eine Repräsentative EU-Delegation besucht Ein Hijleh - Ein Erzbischof, eine Delegation der EU, der palästinensische Minister für Landwirtschaft und ein Mitglied des israelischen Parlaments, der Knesset besuchten am Mittwoch gemeinsam mit einer Solidaritätsdelegation den Ort des Protestes Ein Hijleh als die militärische Belagerung schon den sechsten Tag währte. Israelische Besatzungstruppen kappten schon dreimal die Wasserleitung von der Hauptquelle des Ortes. Das führte jedes Mal zu Zusammenstößen mit den Aktivisten, wenn diese die Leitungen wieder reparieren wollten. Natürlich verweigern Israels Heldensoldaten seit 6 Tagen auch jede Nahrungsmittellieferungen an die Teilnehmer der Demonstration. >>>

 

Day 6 in Ein Hijleh: update and photo roundup - Dear friends, I will continue to update Live from Occupied Palestine daily until the first Friday anniversary of the repopulation of Ein Hijleh (ie. Friday, 7 Feb). As of week 2, I will update every few days on what is happening in the village, unless something happens on the ground.

On Day 6 in Ein Hijleh, activists in the village remained steadfast and continued to refurbish village. Palestinians from towns and cities across the Occupied West Bank continued to converge on the village to show their solidarity and opposition to Israel's occupation and apartheid policies. Visitors included Father Attallah Hanna who brought greetings on behalf of the Palestinian Christian community.

Israeli Occupation Forces continued to maintain a presence around the village, attempting to intimidate activists. Activists were forced four or five times to fix water pipes deliberately cut by the IOF to prevent water access in the village.

The village of Nabi Saleh has announced that they are cancelling their regular Friday demonstration and will travel to Ein Hijleh instead. in solidarity, Kim >>>

 

6. 2. 2014

Kampagne “Salz der Erde” fortgesetzt – zweites Lager errichtet

Palästinensische und international Aktivisten erstellten am Sonntag, den 2. Februar 2014, ein zweites Protestlager –„al-Awda“ oder Rückkehr- nicht weit vom Checkpunkt Bisan im nördlichen Jordantal. Ein Vers aus der Berpredigt ist die Inspiration für eine neue Serie von palästinensischen Aktionen im Kontext der gegenwärtigen Verhandlungen zwischen Israelis und Palästinensern unter dem Vorsitz des amerikanischen Aussenministers John Kerry. Am 31. Januar wurde das erste Protestlager bei Ein Hijleh im Norden des Toten Meeres errichtet, auf dem Land des Klosters St. Gerasimo. Die Kampagne „Salz der Erde“ richtet sich gegen die Ausweitung von weiteren israelischen Siedlungen und israelische Versuche einer Annexion des Jordantales im Zuge der von den USA geführten Verhandlungen.

Die Aktivisten  begannen mit den Vorbereitungen und dem Aufbau von Zelten für al-Awda im Schutz der Dunkelheit. Khaled Mansour ein Vertreter der „People’s Party“ sagte, dass die Kampagne den arabischen Charakter des Jordantales herausstellen soll, sich gegen Annexionspläne richtet und den Jordanfluss als palästinensisch-jordanische Grenze bestätigt. Eine israelische oder internationale Präsenz im Jordantal werde zurückgewiesen. „Wir nannten das Dorf ‚al-Awda‘, um das Rückkehrrecht der Palästinenser als ein heiliges Recht zu betonen, das nicht aufgegeben werden kann.“

Am Montagmorgen stürmte die israelische Armee das Protestlager Bab al-Awda und zerstörten die Zelte, berichtete der Bürgermeister des nahegelegenen Dorfes Kardala Ma’an telefonisch. Mehrere Aktivisten wurden festgenommen, darunter Bassam Maslamani, Khalid Qteishat, Riyad Tubasi, Zahir Abu Kishk, Yasser Abu Kishk und Ayman Gharib.

Die Lager al-Awda und Ein Hajla setzen eine Protestbewegung vom Frühjahr 2013 fort, als Palästinenser u.a. die Protestzeltlager Bab al-Shams und Ahfad Younis nicht weit von Ostjerusalem errichteten, in einem strategisch wichtigen Teil der Westbank, von den Israelis als E 1 bezeichnet. Die israelische Armee griff auch damals beide Protestlager an und vertrieb die Demonstranten.


Am 3. und 4. Feburar 2014 versuchte die israelische Armee wiederholt, das Lager Ein Hijleh zu erstürmen, berichteten die Aktivisten, wurden aber gestoppt. Israelische Soldaten beschossen die Aktivisten mit Tränengas, was zu Erstickungsanfällen und Atemnot bei den Anwesenden führte. Ein Tränengaskanister wurde direkt auf einen Jugendlichen geschossen, der bei der Verteidigung des Lagers mithalf, und verletzte ihn am Bein. Knochenbrüche erlitten zwei Teilnehmer: Der von den langjährigen, friedlichen Protesten im Westbankdorf Bi’lin bekannte Aktivist Abdallah Abu Rahma erlitt einen Armbruch und ein palästinensischer Jugendlicher, Mohammad al-Khatib, erlitt mehrere Rippenbrüche. Beide wurden in ein Krankenhaus nach Jericho gebracht. Bei der Rückkehr wurde der Krankenwagen von der israelischen Armee angehalten und die Sanitäter und ihre Patienten mussten zu Fuss nach Ein Hijleh gehen. Die Soldaten haben das Protestlager umringt und lassen weder Wasser noch Nahrungsmittel herein. Ein Schild an der Strasse Nummer 90, das Besucher in Ein Hijleh willkommen hiess, wurde von der israelischen Armee konfisziert.

Am 4. Februar reparierten und renovierten die Dorfbewohner mehrere Häuser und setzten 150 vom Environmental Relief gespendeten Bäume. Am Abend gab es künstlerische Aktivitäten und politische Diskussionen. Die Aktivisten einigten sich auf einen Wochenplan der Aktivitäten bis zum kommenden Sonntag. Die israelische Armee nahm 18 Freiwillige beim Verlassen und betreten des Dorfes fest, darunter einen internationalen (deutschen) Solidaritätsaktivisten, der später freigelassen wurde.

Am Mittwoch machte Erzbischof  Atallah Hanna einen Solidaritätsbesuch im Dorf machen und sagte, dass alle palästinensische Kirchen die Aktivisten unterstützen.

Die palästinensischen Aktivisten der Kampagne “Salz der Erde” warnen Mahmoud Abbas, das Jordantal nicht aufzugeben, kommentierte Amira Hass in Ha’aretz. Die beiden neuen Protestlager richten sich gegen die fortgesetzte Kolonisierung von palästinensischem Land, senden aber eine direkte Botschaft an die Palästinensische Autorität: Ihr habt kein Recht, das Jordantal aufzugeben, schrieb Haas.

Kontakt: Diana Alzeer 0592400300 oder 0549168321;  Abdallah Abu Rahmeh 0599107069; Salah Khawaja 0598886943; Thaer Anis 0549292422

https://www.facebook.com/PopularStruggle
Israeli forces raid Ein Hijleh as villagers remain steadfast; http://www.imemc.org/article/66913
Activists construct second protest village in Jordan Valley Ma’an 2. Februar 2014; http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=669990
Israeli forces storm Jordan Valley protest camp
, Ma‘an, 3. Februar 2014
http://www.maannews.net/eng/ViewDetails.aspx?ID=670259
Amira Hass, Palestinian activists who are inspired by Jesus, but refuse to turn the other cheek, Haaretz, 3. Feburar 2014;
http://www.haaretz.com/news/features/.premium-1.572013
 

04.02.2014: Auseinandersetzung mit den israelischen Soldaten in Ein Hijleh

 

Ein Bericht über Ein HijlehPalestinians erect protest village in Jordan Valley

 

5. 2. 2014

Israeli forces raid Ein Hijleh as villagers remain steadfast - PRESS RELEASE - 4th February 2014 - Large amounts of Israeli forces and Border Police have made several attempts to raid the reclaimed village of Ein Hijleh and in return the villagers stopped their forced advancement into the center of the village. There were many cases of teargas suffocation as well as an injury in the leg resulting from a teargas canisters being shot directly at the youth preventing the raid.

These events came as a result of Israeli forces confiscating a welcome sign in the name of Ein Hijleh that was placed on the so called Route 90.

Furthermore, two Palestinian youth were injured last night (3rd February) after physical clashes erupted with Israeli Forces. Palestinian popular resistance activist Abedallah Abu Rahmeh was injured in his arm resulting in multiple fractures, as well as Palestinian youth Mohammad Al-Khatib suffered from several rib fractures. Both were taken to a hospital in Jericho for treatment. It is important to note that Israeli forces impeded the entry of the ambulance carrying the patients back to Ein Hijleh and forced the medical crew as well as the injured to continue their way on foot.

The village is under continuous besiegement by Israeli forces in which water, food supplies and medical crews are prevented to enter.

In regards to the village activities for today, (4th February) the villagers have renovated several homes, volunteer work in which 150 trees donated by the Environmental Relief were planted around the village. Evening activities carry on including art activities well as cultural and political discussions.

Moreover, Israeli forces have detained 18 volunteers as they were entering/exiting the village including an international solidarity activist whom was released later on. This escalation comes as a series of attempts by Israeli forces to place pressure on the village as seen from the attempts on raiding the village on the fourth and fifth days (February 3rd and February 4th) of the reclamation of the village. However, the villages prevented these attempts by creating human chains and face to face confrontation.

The organizational committee conducted a meeting in which the weekly agenda for next week was created and agreed upon. The agenda is as follows:

Wednesday: Day of solidarity and expanding popular activities in reviving and renovating the lands and houses of Ein Hijleh.

Thursday: Day for diplomatic participation and embassy representatives to inform them on the situation of Ein Hijleh including information about the siege on the village which bans the entry of food, water, medical supplies, and journalists by Israeli forces.

Friday: Friday prayer in the village followed by a volunteer program for planting trees and continuing the renovation of the homes in Ein Hijleh.

Saturday: Cultural Academic day in which lectures for Palestinian university students will be held to inform the students about the reality and history of Ein Hijleh.

Sunday: Day of prayer will be held in the village to reiterate the unity of the Palestinian people regardless of the religious, ethnic, and political differences.

All days will include cultural activities in which Palestinian academics and artists will take part in during the evening.


For more information please contact our media committee:
Diana Alzeer 0592400300 or 0549168321
Abdallah Abu Rahmeh 0599107069
Salah Khawaja 0598886943
Thaer Anis 0549292422

3. 2. 2014

Palästinenser im Westjordanland - Protest durch Wiederaufbau - Die Aktion nennt sich „Salz der Erde“. Palästinensische Aktivisten bauen ein verlassenes Dorf im Jordantal wieder auf. Anlass ist ein Häuserabriss durch Israelis. - „Alle mal ran und den Baumstamm hochheben“, spornt Abdallah Abu Rahma seine Freunde an. Kurz stillgestanden für die Pressefotografen und wieder runter mit der Palme. Zunächst werden die Dächer nur provisorisch mit Plastikplanen abgedeckt. Eine haltbare Konstruktion ist erst später geplant und dann ist auch der Baumstamm an der Reihe. Für die Fotos macht er sich jetzt schon gut. Seit Ende letzter Woche protestieren ein paar Dutzend Palästinenser gegen die Besatzung, indem sie das verlassene Dorf Ein Hijleh, wenige Kilometer östlich von Jericho, wieder aufbauen. Die Ruinen sind rund 30 Jahre alt und müssen fast komplett neu instand gesetzt werden. >>>

 

Israel Threatens to Evacuate Ein Hejleh - Munther Amira, an activist and member of the Palestinian Return Centre (PRC), told the Palestinian News Network (PNN) that extreme caution prevails in the vicinity of the village of Ein Hejleh, which was opened by Palestinians yesterday to assure that the Jordan Valley is a Palestinian land. Amira told the PNN that Israeli forces informed journalists that they will raid the village at any moment, adding that the young men in the village fought several Israeli attempts to break into the village. >>>

 

The Siege of Ein Hijleh  - As popular resistance committees and other activist groups across the West Bank mobilized to revive a depopulated village near an Israeli military base, the army set up checkpoints and began denying the entry of food and water supplies. The Palestinian initiative is aimed at reclaiming the Jordan Valley and denouncing the proposed framework for US-sponsored negotiations between Israel and the Palestinian Authority. Hundreds of activists and supporters—men, women, and children—moved into the abandoned village, called Ein Hijleh, near Jericho in the Jordan Valley on Friday 1 February. The operation was shrouded in secrecy until around midday, when the first busloads of activists began to arrive and word quickly spread. Friends and supporters continued to arrive throughout the evening and into the next day. >>>
 

Aktivisten errichten das Protestdorf Deir Hijleh im Jordantal

 

2. 2. 2014

Palästinenser beginnen “Melh Al-Ard” Kampagne im Jordantal - Hunderte von Palästinensern kündigten am Freitag, den 31. Januar 2014, eine neue Kampagne „Melh Al-Ard“ oder „Salz der Erde“ an. Auf dem Land der Orthodoxen Kirche und des Klosters St. Gerassimos im Jordantal begannen sie die Wiedererrichtung des Dorfes Ein Hijleh. Die Kampagne richtet sich gegen die israelische Politik der jüdischen Besiedlung und Annexion des Jordantales.

Die Organisatoren und Teilnehmer erklärten: Wir, die Töchter und Söhne von Palästina kündigen heute die Wiederbelebung des Dorfes Ein Hijleh als Teil der Melh Al-Ard Kampagne im Jordantal an. Die Aktion richtet sich gegen den Status quo, vor allem angesichts der fruchtlosen Verhandlungen, die die Rechte unseres Volkes auf Befreiung und den Rechtsanspruch auf ihr Land zerstören.

Deshalb haben wir beschlossen, dass wir ein altes palästinensisches Kaaniterdorf im Jordantal neben der sogenannten „Route 90“ wiederbeleben, der Verbindungsstrasse zwischen dem Toten Meer und Bisan. Die Aktion ist Teil der fortgesetzten Schritte gegen den Plan der israelischen Besatzung zur Übernahme und Annexion des Jordantales. Dieser Schritt ist ein Akt der Bevölkerung gegen die israelische Unterdrückung des palästinensischen Volkes und gegen die kontinuierliche jüdische Besiedlung des Landes.

Vom Dorf Ein Hijleh kündigen wir, die Teilnehmer, an, dass wir an unserem Recht auf das gesamte besetzte palästinensische Land festhalten. Wir lehnen den Plan von Kerry ab, nach dem ein entstellter palästinensischer Staat errichtet würde und der Israel [the Israeli entity] als einen jüdischen Staat anerkennt. Ein solcher Staat wird die Palästinenser, die auf dem seit 1948 besetzten Land leben, zu Einwohnern und Besuchern machen, die jederzeit deportiert werden können. Wir bestätigen die Einheit unseres Volkes und ihres Kampfes –wo immer sie sind- für unsere unveräusserlichen Rechte.

Das Dorf Ein Hijleh liegt in der sogenannten „Zone C“ im Jordantal, das von der Annexion durch israelische Massnahmen und Kerrys Plan bedroht ist. Deshalb haben wir die Initiative ergriffen und rufen zu einem nationalen Plan auf, um das Jordantal zu schützen und die fortgesetzte jüdische Vereinnahmung von palästinensischem Land [Judaization] zu beenden.

Auf der Basis unserer Unterstützung für die BDS Bewegung rufen wir unsere Freunde und internationale Solidaritätsgruppen auf, sich auf die Seite der Forderungen des palästinensischen Volkes zu stellen und alle israelischen Firmen, einschliesslich der israelischen Firmen und Fabriken zu boykottieren, die im Jordantal operieren und von den palästinensischen Ressourcen profitieren.

Zum Beispiel bitten wir Euch, dass Ihr Mehadrin boykottiert, den grössten israelischen Exporteur von Früchten und Gemüse, die teilweise aus dem Jordantal kommen. Ebenfalls Hadiklaim, das von israelischen Siedlern produzierte Datteln aus dem Jordantal exportiert. Wir rufen auch zum Boykott von Ahava und Premier auf, Kosmetikherstellern, die Mineralien vom Toten Meer für die Produktion ihrer Waren benutzen.

Unser palästinensisches Dorf liegt neben Deir Hijleh oder dem Kloster St. Gerassimos, auf Land im Besitz des Orthodoxen Klosters. Auf dem Land stehen ein paar verlassene alte Häuser und Palmenbäume. Die weisse Erde hat einen hohen Salzanteil und das Gebiet ist umgeben von Land, das von israelischen Siedlern weggenommen und benutzt wird. Eine israelische Armeebasis trennt das Land vom Kloster Deir Hijleh, das etwa 1000 Dunum Land besitzt, von dem ein Teil durch die israelische Armee unter dem Vorwand der „Sicherheit“ weggenommen wurde.

Die Kampagne „Melh Al-Ard zitiert eine Stelle aus der Bibel, Mathäus 13:5: „Ihr seid das Salz der Erde...“Der Name unseres Dorfes, Ein Hijleh, geht auf den ursprünglichen Namen der Kaaniter zurück und die Wasserquelle (Ein) hier.

Wir, die Söhne und Töchter von Ein Hijleh,rufen unser Volk auf, an unserem Kampf zur Wiederbelebung des Dorfes und zum Schutz unserer Rechte, Geschichte, Kultur und unseres Landes teilzunehmen. Töchter und Söhne Palästinas, seid das Salz der Erde und bleibt beständig darauf.

Medienkontakt: Diana Alzeer 0592400300 oder 0525339054 -  (Zusammengefasst und übersetzt von M.Lauer)


Die "Freunde Palästinas" melden:

Ein Hijleh: Die Aktion sei ein Teil weiterer Schritte  - In einer Stellungnahme des Volkskomitees, welches als Speerspitze des Volkswiderstandes gilt, heißt es, dass die Aktion der Wiederbesetzung des Dorfes Ein Hijleh Teil der Kampagne Milh Al-Ard (Salz der Erde) sei, die sich gegen Israels ständige ‚Übernahme’ weiterer Landstriche im Jordantal wendet. Immerhin sind das mehr als 1/3 der Fläche des Westjordanlandes.

Die Organisatoren der Aktion und alle Teilnehmer sagten, dass ihre Aktion Teil weiterer Schritte gegen Israels Besatzungsregime, dessen Unterdrückung der palästinensischen Bewohner und dessen Landraubaktionen sei, mit dem Ziel das gesamte Jordantal zu annektieren.

„Wir halten fest an unserem Recht auf das gesamte palästinensische Land!“ heißt es in dem Statement weiter.

„Wir rufen alle Freunde und internationale Solidaritätsgruppen auf, sich mit den Forderungen des palästinensischen Volkes zu solidarisieren und nachhaltig israelische Betriebe und Nahrungsmittelhersteller aus dem Jordantal zu boykottieren, die aus den palästinensischen Ressourcen ihren Nutzen ziehen.“

Besonders der Boykott von Mehadrin, dem größten Exporteur für Obst und Gemüse – nicht nur aus dem Jordantal; Hadiklaim, dem Exporteur von Datteln, die von den jüdischen Siedlern produziert werden, nachdem diese die uralten palästinensischen Pflanzungen ‚übernahmen’ oder rodeten. Ahava und Premier cosmetics – die die Mineralien des Toten Meeres für ihre Produkte nutzen.

Die Kampagne Milh Al-Ard (Salz der Erde) nutzt einen Spruch aus der Bibel ,wo es bei Matthäus 13:5 heißt: „Ihr seid das Salz der Erde“ - Aber wenn das Salz seine Inhaltsstoffe verliert, wie kann man es wieder regenerieren? Es taugt für niemanden mehr, außer um weggeworfen und zertreten zu werden.“

 

 

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