Sonntag, 28. Januar 201820:48   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 

 


Eine Kindheit im Kampf – Meine Begegnungen mit Ahed Tamimi
- Der israelische Filmemacher und Aktivist Dror Dayan lernte Ahed Tamimi kennen, als er Proteste in ihrem Dorf in Palästina filmte. Die 16-Jährige ist letzte Woche von israelischen Soldat*innen verhaftet worden. Inzwischen ist sie zu einem weltweiten Symbol des palästinensischen Widerstands geworden. Dror lernte sie aber auch als normale Teenagerin kennen.

Eine Kindheit im Kampf – Meine Begegnungen mit Ahed Tamimi - Als ich von der Redaktion von Klasse Gegen Klasse darum gebeten wurde, einen etwas persönlicheren Text über Ahed Tamimi und ihre Verhaftung zu schreiben, zögerte ich. Ja, ein bisschen kenne ich Ahed – aber vielleicht wäre „kennen“ etwas übertrieben. Ahed war ungefähr 11, als ich zum ersten Mal in ihrem Dorf Nabi Saleh war, und wahrscheinlich um die 15 bei meinem letzten Besuch. Obwohl ich oft bei ihr zu Hause war und nach den Demos mit ihren Eltern Kaffee trank, war sie schon zu alt dafür, wie die kleinen Kinder im Dorf hemmungslos mit den fremden Gästen zu spielen, die kein Arabisch sprechen und mit denen man nur per Handzeichen kommuniziert. Als sie alt genug für eine erwachsene, politische Unterhaltung war, standen meine fehlenden Sprachkenntnisse im Weg. Ja, ich kenne Ahed Tamimi – per Kopfnicken und wortlosem Gruß, oder durch den Sucher einer Kamera.

Aber nicht deswegen zögerte ich. Ich zögerte, weil ich nicht der Meinung bin, meine persönliche Erfahrungen in Nabi Saleh würden den Fall von Ahed wichtiger machen als andere. Das ist der Haken an dem Kampf in Nabi Saleh – seit fast einem Jahrzehnt ist er von Journalist*innen und internationalen Aktivist*innen so durchtränkt, dass er dadurch schon fast automatisch eine höhere Bedeutung verliehen bekommt. Aheds Fall macht es umso deutlicher: Allein seit Trumps Jerusalem-Entscheidung wurden circa 150 palästinensische Kinder durch das israelische Militär verhaftet – in den letzten Jahren noch viele mehr. Viele werden gefoltert und misshandelt. Aber >>>

 

 


 


Warum hat der Staat Israel so viel Angst vor der 16-jährigen Ahed Tamimi?
- Die Unterstützung für Ahed ist eine Verurteilung des Staates Israel. - Ariel Gold - Die sechzehnjährige Ahed Tamimi war am Donnerstag wieder vor Gericht, und der Richter entschied zum dritten Mal, dass ihre Haft verlängert wird, diesmal um weitere fünf Tage. In den letzten anderthalb Wochen wurde Ahed zwischen zahlreichen israelischen Gefängnissen und Polizeidienststellen hin- und hergeschoben. Sie wurde in kalten Isolationszellen festgehalten, mit Kameras, die 24 Stunden am Tag auf sie gerichtet waren. Wiederholt, ohne dass ein Elternteil oder Anwalt anwesend war, haben sie versucht, sie zu verhören. Die Begründung für die Entscheidung des Richters, ihre Haft zu verlängern, ist, dass sie "ein Risiko" für das Militär und den Prozess der israelischen Regierung gegen sie darstellt.

Israel hat Recht, dass Ahed Tamimi ein Risiko darstellt. Aber es ist kein Risiko für eine der am stärksten bewaffneten und fortschrittlichsten Militärs der Welt oder für den Rechtsstreit, der gegen sie geführt wird. Das Risiko, das sie darstellt, besteht darin, dass sie sich weigert, sich der israelischen Forderung zu unterwerfen, dass die Palästinenser ihrer eigenen Besatzung nachgeben. Die israelische Logik ist, dass die Palästinenser mit ihrer eigenen Unterdrückung zusammenarbeiten sollten. Sie sollten sich ruhig durch die Checkpoints bewegen, ihre Taschen öffnen, ihren Besatzern nicht in die Augen schauen und den Diebstahl ihrer Ländereien, Ressourcen und Freiheiten nicht herausfordern oder protestieren. Die israelische Logik ist, dass, wenn es ihnen nicht gefällt, sie gehen können. Eigentlich würden sie es sehr bevorzugen, wenn die Palästinenser gehen würden. Die Strategie besteht darin, das Leben für die Palästinenser so unerträglich zu machen, dass sie freiwillig gehen. Das hat sogar einen Namen: "Freiwillige Überweisung".

Seitdem Ahed ein kleines Kind war, haben sie und ihre Familie aktiven Widerstand gegen die israelische Besatzung geleistet. Von 2013 bis heute haben sie regelmäßig Demonstrationen gegen das Militär und die nahegelegenen Siedler durchgeführt, die ihr Land und ihre Wasserquelle übernommen haben. Die Proteste werden mit Tränengas, Gummigeschossen, Skunk Water und scharfer Munition beantwortet.

Im Jahr 2012 wurde Ahed's Vater von Amnesty International zum Gefangenen aus Gewissensgründen erklärt. Im Jahr 2013 wurde ihr Onkel durch einen Tränengaskanister getötet, der in den Kopf geschossen wurde. Im Jahr 2014 war ihre Mutter fast permanent behindert, als sie mit einem Geschoss des Kalibers.22 ins Bein geschossen wurde. Im Jahr 2015 wurde ein Video von Ahed, das ihren jüngeren Bruder daran hindert, verhaftet zu werden, viral. Ihre Cousins und ihr älterer Bruder haben Zeit in israelischen Gefängnissen verbracht.

Am Freitag, den 15. Dezember, wurde Ahed's 14-jähriger Cousin Mohammed Tamimi während eines Protestes gegen die Ankündigung von Präsident Trump, Jerusalem als Hauptstadt Israels zu nennen, mit einem Gummigeschoss ins Gesicht geschossen. Er wurde in das Krankenhaus gebracht, wo er operiert werden musste, und wurde in ein medizinisch induziertes Koma versetzt. Ein paar Stunden später, als bewaffnete Soldaten zu Ahed's Haus kamen und forderten, einzutreten, drückte sie zurück. Sie schlug und trat sie und schrie, dass sie nicht reinkommen konnten.

Shenila Khoja-Moolji schrieb gestern in Aljazeera über den krassen Gegensatz zwischen der Unterstützung, die Malala Yousafzai erhielt, nachdem sie von den Taliban in den Kopf geschossen worden war, und dem Schweigen von feministischen und politischen Führern zu Ahed's Fall. Zugegeben, es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Erschießen auf dem Weg zur Schule und der Verhaftung nach dem Schlagen eines Soldaten.

Malala wurde zu einem Treffen mit Präsident Barack Obama eingeladen. Sie wurde von Senatorin Hillary Clinton verfochten und als eine der 100 einflussreichsten Personen im Time Magazine aufgeführt. In den Jahren 2013 und 2014 wurde Malala für den Friedensnobelpreis nominiert und 2014 gewann sie. Im Gegensatz dazu, während Ahed's Geschichte hat einige Berichterstattung in den Nachrichten erhalten hat, hat sie noch keine staatlichen Akteure oder prominente Einflussnehmer zu finden, um ihre Sache zu verfechten. Während der Westen dem Schicksal von Ahed gegenüber weitgehend gleichgültig zu sein scheint, ist Israel auf den Hass gegen das Mädchen fixiert. Der israelische Bildungsminister Neftali Bennett forderte Ahed und ihre Familie auf, "den Rest ihres Lebens im Gefängnis zu verbringen". Verteidigungsminister Avigdor Liberman sagte, dass sie und ihre Familie "das bekommen sollten, was sie verdienen", und der prominente israelische Journalist Ben Caspit sagte, dass Israel "einen Preis bei einer anderen Gelegenheit, im Dunkeln, ohne Zeugen und Kameras, genau bestimmen sollte". Caspit versuchte daraufhin, seine Drohung rückgängig zu machen, indem er sagte, seine Worte seien aus dem Zusammenhang gerissen worden. Aber wie die #MeToo-Bewegung deutlich gemacht hat, eine Verleugnung der eigenen Absichten, macht sie nicht rückgängig oder entschuldigt sie.

Während die #MeToo-Bewegung immer mehr marginalisierte Stimmen aufbaut und emporhebt, wird Ahed's Stimme nicht erkannt, wenn sie als eine Säule in der Bewegung angesehen werden könnte. Ahed widerruft ihre Zustimmung zur brutalen Besetzung Israels. Sie weigert sich, ihre Zustimmung zu den israelischen Streitkräften zu geben, die in das Haus ihrer Familie einmarschieren, in einem weiteren bösartigen, verdienstlosen Nachtangriff. Sie konfrontiert ihre Angreifer und setzt sich gegen das gewalttätige Machtsystem durch, das diesen Kreislauf des Missbrauchs gegen Palästinenser fortdauert. Genauso wie Überlebende sexueller Übergriffe und Vergewaltigungen zum Schweigen gebracht, angezweifelt und für die gegen sie begangenen Verbrechen verantwortlich gemacht werden, steht Ahed vor dem gleichen Rückschlag ihrer Aggressoren. Israel arbeitet Überstunden, um sie zu diskreditieren und ihre Stimme auszulöschen, in der Hoffnung, dass die Menschen ihre Erfindungen über ihre Wahrheit glauben werden. Jetzt ist es an der Zeit, dass Stimmen im #MeToo nach ihrer Freilassung rufen und helfen, die Parallelen zu ziehen.

Shenila Khoja-Moolji erklärt die Gründe für die fehlende Unterstützung von Ahed, die auf die Akzeptanz staatlicher Gewalt, die selektive Humanität der westlichen Gesellschaft und die politische, nicht aber auf die individuelle Natur von Ahed's Feminismus zurückzuführen sind. Das sind alles gültige und wichtige Erklärungen. Aber die Unterstützung für Ahed ist auch eine Verurteilung des Staates Israel. Es handelt sich um eine Verurteilung des israelischen Militärgerichtssystems, das es erlaubt, Kinder in Isolation zu halten und ihnen während des Verhörs den Zugang zu ihren Eltern zu verwehren. Es ist eine Verurteilung des israelischen Siedlungsunternehmens und der fortgesetzten Präsenz auf palästinensischem Land. Ahed zu unterstützen, bedeutet, Israels Behauptung, dass die Palästinenser sich an ihre Besatzer halten müssen, dass sie die Türen für die Soldaten öffnen müssen, die ihre Häuser betreten. Sicherlich dürfen ihre 16-jährigen Mädchen den Soldaten nicht den Arm heben. Es ist eine Sache, Malala dabei zu unterstützen, die Taliban anzugreifen, aber eine ganz andere, Ahed zu unterstützen, wenn sie es mit Israels stärkstem aller Starken aufnimmt.

Nicht alle feministischen Führer haben Angst davor, ihre Unterstützung für Ahed zum Ausdruck zu bringen. CodePink veranstaltet eine Petition an den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu, in der er die Freilassung von Ahed fordert. Wir, zusammen mit anderen, wie z.B. Jewish Voice for Peace, bitten die Mitglieder des Kongresses, die Gesetzgebung der Repräsentantin Betty McCollum zu unterzeichnen, um zu verlangen, dass die US-Hilfe für Israel nicht zum Missbrauch und zur Inhaftierung palästinensischer Kinder führt.

Ahed ist eine Bedrohung für das gesamte israelische Machtsystem. Sie ist sich nicht nur ihrer eigenen inneren Kraft bewusst, sie hat auch keine Angst vor ihren Angreifern. Dies ist die gleiche Tapferkeit, die für Überlebende sexueller Übergriffe erforderlich ist, um ihre Geschichten zu erzählen und ihre Ankläger zur Verantwortung zu ziehen. Es ist die Essenz des Kampfes für die Rechte der Frauen und warum der Feminismus so unvereinbar mit dem Militarismus ist. Damit Ahed in ihrem Kampf für die Befreiung ihres Volkes erfolgreich sein kann, müssen wir sie erst einmal aus dem Gefängnis entlassen. Um dies zu erreichen, brauchen wir alle Menschen, die sich selbst als Feministinnen und Menschenrechtsverteidigerinnen bezeichnen, #FreeAhed. 
Quelle - übersetzt mit DeepL


 

 



 

 


Ahed Tamimi slaps an Israeli soldier, occupying her family's property in Nabi Salehc
- December 15, 2017. Drawing by Katie Miranda. - The Ahed Tamimi case is one of the most important events we have covered because it exposes to the eyes of the world the difference in moral tone between the two sides of the conflict.

The optics are reminiscent of moments in the civil rights struggle. On December 15 in occupied Nabi Saleh, a 16-year-old girl with long blonde hair, Ahed Tamimi, slapped a heavily-armed Israeli soldier who was occupying her back yard, not long after another Israeli soldier had shot her cousin in the face; and when video of the slapping came out, all of Israeli society called for the girl’s arrest, and many were enraged that the soldier was passive. The next night Ahed Tamimi was arrested in a midnight raid; and she is being held without charges, as leading Israelis urge that the key be thrown away, and worse.

Meantime, images of the imprisoned girl’s calm precocious face, framed by the obdurate shoulders of uniformed guards, go round the world, radiating strength and resistance.


Ahed Tamimi behind bars - As Ben Ehrenreich writes at the Nation, the slapping has revealed Israel to the world as a bully because it struck such “a hideous nerve” in Israeli society. While Scott Roth anatomized that nerve for us: Israelis are in “sheer denial” that their country has any responsibility for the “humiliation, violence, and terror of the occupation.”

Which brings me to liberal Zionists. As readers know, I care more about liberal Zionists than anyone in America because they are gatekeepers to the Democratic Party, and when 
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How Ahed Tamimi was slapped first, and why no one is talking about it
- Jonathan Ofir - In this screen shot of Shehab news agency video, Israeli soldier is seen slapping away Ahed Tamimi with his left arm.

The video of Ahed Tamimi slapping Israeli soldiers, which last week caused heated debate in Israeli society concerning the soldiers supposed lack of response, or ‘restraint’ as it were, needs no lengthy introduction these days. The discussion was rather exclusively about the slap, and the humiliation – of the Israeli soldiers, that is. Should they have reacted violently? Was their supposed ‘restraint’, ‘good for the Jews or bad for the Jews’? Was it good to be such a ‘most moral army’ or was it counterproductive to Israel’s image and deterrence?
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Eine Seite für  Ahed Tamimi >>>

 

 

 

 

 

Der Mann , der sprang - Uri Avnery, 30. Dezember 2017 - KEINER BESCHREIBT den Ausbruch des palästinensisch-israelischen Konfliktes besser als der Historiker Isaak Deutscher. Ein Mann lebt in einem Haus, das zu brennen anfängt. Um sein Leben zu retten, springt er aus dem Fenster.  Er landet auf einem Vorübergehenden auf der Straße unten und verletzt ihn schwer.  Zwischen den beiden  bricht eine  ernste Feindseligkeit  aus. Wer ist schuld?

Natürlich kann keine Parabel die Realität genau wiedergeben. Der Mann, der aus dem brennenden Haus sprang, landete nicht zufällig auf diesem besonderen Vorübergehenden. Der Vorübergehende wurde ein lebenslanger Invalide. Aber im Ganzen gesehen ist diese Parabel besser als jede andere, die ich kenne. Deutscher lieferte kein Antwort auf die Frage: wie kann der Konflikt gelöst werden? Sind die beiden verurteilt, sich einander auf immer zu bekämpfen? Gibt es eine Lösung?

DER GESUNDE Menschenverstand würde sagen: Natürlich gibt es eine.  Die verletzte Person kann nicht in ihren früheren  Zustand zurückgebracht werden.  Der Mann, der die Verletzung verursachte, kann nicht in sein früheres Haus, das durch Feuer zerstört wurde, zurückkehren.  Aber …

Aber der Mann kann – und muss – sich bei seinem Opfer entschuldigen. Das ist das Mindeste. Er kann – und muss – ihm  eine Entschädigung zahlen. Das ist es, was  die Gerechtigkeit fordert.  Dann können sie – sogar – Freunde werden. Vielleicht sogar  Partner. Stattdessen verletzt der Mann weiter das Opfer. Er überfällt das Haus des Opfers und wirft es hinaus. Die Söhne des Opfers versuchen, den Mann zu vertreiben. Und so geht es weiter.

Deutscher selbst, der vor den Nazis aus Polen nach England floh, erlebte die Fortsetzung der Geschichte nicht mehr. Er starb wenige Tage nach dem Sechs-Tage-Krieg.

Statt sich unendlich zu streiten, wer Recht und wer Unrecht hat, wie wunderbar wir   und wie abscheulich die andern sind, sollten wir eher über die Zukunft nachdenken. Was wünschen wir?  In welcher Art eines Staates wollen wir leben? Wie beenden wir die Besatzung und was kommt danach? >>>

 

 


 

 

Warum sind unzählige palästinensische Fotos und Filme in israelischen Archiven begraben? - Ofer Aderet - Palästinensische Fotos und Filme, die von israelischen Truppen gesammelt wurden, haben in den Archiven der Armee- und im Verteidigungsministerium  viel Staub auf sich gesammelt bis Dr. Rona Sela, Kuratorin und Historikerin sie freigelegt hat. Das Material  stellt eine Alternative  zur zionistischen Geschichte  dar, die die palästinensische  Existenz  hier leugnet, sagt sie.
Die erste Reaktion ist Ungläubigkeit: warum wird dieses Material im Archiv der IDF und im Archiv des Verteidigungsministerium   gelagert? Der erste  Posten  ist auf Hebräisch gekennzeichnet: „Die Geschichte Palästinas von 1919“  der 2. Posten:: „Kinderzeichnungen, die zur Schule gehen und in einem Flüchtlingslager  leben  und hoffen, nach Palästina zurückzukehren“. Das dritte : „Beschreibung der harten Behandlung  der Palästinenser in den Gebieten durch die IDF“.
Diese drei Entwicklungsspulen von 16mm-Filmen sind  im Zentralen Archiv,  untergebracht, das Israels  Militär-Sicherheits-Aktivitäten dokumentiert. Es liegt in Tel Hashomer, nahe  am Nationalen Induktionszentrum der Armee, außerhalb von Tel Aviv.
Die drei Posten  sind kaum ein Tropfen  im Ozean  von etwa 38 000 Filmen, 2,7 Millionen Fotografien, 96 000  Audio-Berichten und 46 000 Karten und Luftaufnahmen, die  im IDF-Archiv seit 1948  auf  Befehl von Israels erstem Ministerpräsidenten  und Verteidigungsminister David Ben Gurion  gesammelt wurden . Doch  bei genauerer Prüfung zeigt dies, dass dieser „Tropfen im Ozean“  subversiv, außergewöhnlich und äußerst wichtig ist.
Das in Frage kommende Filmmaterial ist Teil einer Sammlung, deren genaue  Größe und voller Inhalt unbekannt bleibt –„ Kriegsbeute-Filme“  von der IDF aus palästinensischen Archiven bei Überfällen während vieler Jahren geraubt,  wenn auch  vor allem  1982 im Libanonkrieg.
Vor kurzem jedoch sind  nach einer   hartnäckigen, langwierigen  juristischen Schlacht die im Libanon konfiszierten  Filme, die auch  den Staub von  Jahrzehnten gesammelt haben  - statt  auf Bildschirmen in Cinematheken oder anderen Orten in Israel – vor dem Vergessen gerettet worden – zusammen mit  unzähligen Fotos. Die individuell Verantwortliche  für diese Entwicklung ist  Dr Rona Sela, Kuratorin und  Forscherin  der  visuellen Geschichte  an der Tel-Aviver Universität. 
Seit fast 20 Jahren   ist  zionistisches und palästinensisches visuelles Gedächtnis von Sela erforscht worden . Sie hat – dank ihrer Arbeit -  eine  Anzahl wichtiger  Enthüllungen und Entdeckungen  gemacht und   diese in Form von Büchern, Katalogen, Artikeln  veröffentlicht. Unter den  Hebräisch-sprachigen Titeln sind „  „Fotografien in Palästina/Erez Israel aus den 30er und 40erJahren (2000) und „Öffentlich gemacht: palästinensische Fotografien in militärischen Archiven  in Israel“ (2009).  Im März  veröffentlichte sie  einen Artikel im  englisch-sprachigen  Magazin „Social Semiotics“ über „ die  Genealogie der kolonialen Plünderung und Auslöschung – Israels Kontrolle   von palästinensischen Archiven.“ >>>
 


 

 

 


 


Jürgen Todenhöfer - Liebe Freunde, wenn Deutsche beim Thema Antisemitismus mit dem Finger auf Muslime zeigen, wird mir schlecht.
Es waren deutsche ‚Christen‘, die 6 Millionen Juden ermordet haben und nicht Muslime. Wir wollten nie mehr Rassismus zulassen! Trotzdem wird systematisch ein neues rassistisches Feindbild aufgebaut: das Feindbild Islam. Jeden Tag offener, dreister. Keiner unserer Politiker und Medien schämt sich deswegen. Sie warnen scheinheilig vor einer Rückkehr des Antisemitismus und hetzen hemmungslos gegen Muslime und den Islam.

Keine Religion, keine Kultur wird zurzeit in Deutschland so verleumdet und bekämpft, wie der Islam. Täglich. Von Politik und einigen Medien. Den Gipfel der rassistischen Heuchelei erklimmen deutsche Islam-Hetzer, wenn sie den Antisemitismus jetzt muslimischen Einwanderern in die Schuhe schieben. Doch der Antisemitismus ist ein europäisches Gift, kein Gift der muslimischen Welt. Er ist die größte Schande der deutschen Geschichte.

Auch heute ist „die überwiegende Mehrheit der antisemitischen Straftaten in Deutschland made in Germany. Sie wird von Bio-Deutschen verübt.“ So schreiben erfreulich offen und mutig Shimon Stein, Israels Ex-Botschafter in Berlin, und Moshe Zimmermann in der FAZ vom 21.12.

Wie ignorant es ist, den Antisemitismus Muslimen in die Schuhe zu schieben, zeigt auch eine Antwort der Bundesregierung auf eine ‚Kleine Anfrage‘ der Fraktion DIE LINKE vom 4. Dezember 2017: Über 91% der 522 antisemitischen Straftaten der ersten drei Quartale 2017 waren ‚rechts‘ motiviert und nur 1,9 % ‚religiös‘ motiviert. Viele Politiker und Medien sind auf dem rechten Auge blind.

Wir sollten entschlossen gegen beides kämpfen: gegen Antisemitismus und gegen antiislamische Hetze. Euer JT            
Quelle facebook

 

 

 


Süddeutsche Zeitung und Fake News
- 29. 12. 2017 - Jürgen Jung - Der Artikel von Stephan Handel krankt daran, dass dem Leser wesentliche, zum Verständnis unerlässliche Informationen vorenthalten werden, v. a. die Tatsache, dass der Verleger Abraham Melzer selbst ein Jude ist, der immer noch einen israelischen Pass hat und sogar den Wehrdienst in Israel absolviert hat. Er weiß also sehr genau, wovon er spricht, wenn er die israelische Politik kritisiert, ganz im Gegensatz zu Frau Knobloch, die sich nicht geniert, einen Mann, in dessen Verlag auch eine Vielzahl von Judaika erschienen ist, einen Antisemiten zu nennen.

Und da sind wir beim Kern des Problems, dass jeder, der es sich – gerade aufgrund unserer grauenhaften deutschen Vergangenheit – erlaubt, entschiedene Kritik an Israels Menschen- und völkerrechtswidriger Politik zu äußern, sofort als Antisemit diffamiert wird. Wobei die Verleumder in projektiver Weise genau das tun, was sie den Kritikern unterstellen, nämlich Israel mit dem Judentum gleichzusetzen. Dass Antizionisten, die sich gegen eine nationalistische, im Falle Israels klar chauvinistische Ideologie und Politik wenden, mitnichten anfällig sind für antisemitische, sprich rassistische Anwandlungen, ist auch das Ergebnis der bislang gründlichsten empirischen Studie zum Thema, die von Prof. Wilhelm Kempf an der Universität Konstanz geleitet wurde („Israelkritik zwischen Antisemitismus und Menschenrechtsidee. Eine Spurensuche“, 2015).

Aber solche Differenzierungen sind Herrn Handel offensichtlich fremd, der nicht einmal in der Lage (oder willens?) ist, den Verlauf der allerdings durchaus komplexen Verhandlung korrekt wiederzugeben. So behauptet er etwa, dass Herr Melzer „fast zwei Stunden lang seine… Respektlosigkeit und seine Intoleranz dargelegt“ habe, obwohl der ganze Prozess überhaupt nur etwa ein dreiviertel Stunden gedauert hat, und Herr Melzer insgesamt vielleicht eine halbe Stunde lang geredet hat.

Was auch fehlt, ist der wichtige Hinweis darauf, dass Frau Knobloch den vorausgehenden Prozess (wegen „einstweiliger Verfügung“) klar verloren hat. Sie  >>>
 

Prozess - Alles andere als friedlich >>>

 

 

 

 


Gegen die deutschen Zustände in der Linken
- Hans Christoph Stoodt - Über die Auswirkungen der »antideutsch« und »antinational« begründeten reaktionären Wende hegemonialer linker Bewegungen und die Möglichkeit ihrer emanzipativen Überwindung

Die antifaschistische wie die linke Bewegung in der Bundesrepublik insgesamt befinden sich seit Jahrzehnten in einer schweren Krise. Das Ausmaß, in dem »antideutsche« und »antinationale« Positionen heute vorherrschend sind, ist kaum zu überschätzen und findet europaweit keine Entsprechung. Beispielsweise in Spanien oder Griechenland wären solche Auswüchse undenkbar.

Die Regression der deutschen Linken hat in der politischen Praxis negative bis verheerende Auswirkungen: So fanden Antifaschisten nur vereinzelt und meist völlig ungenügende Antworten auf die mit staatlicher Beihilfe durchgeführte Mordserie der neofaschistischen Terrororganisation NSU, auf die milliardenfache Verletzung der Grundrechte durch den US-amerikanischen Auslandsgeheimdienst für Datenspionage NSA (ebenfalls unterstützt von deutschen Behörden) oder auf die vom deutschen Imperialismus mit forcierte Installation eines neoliberal-faschistischen Regimes in der Ukraine ‒ um nur einige besonders schwerwiegende Beispiele zu nennen.

In diesen Kontext gehört auch die Tatsache, dass der Mainstream linker und antifaschistischer Kräfte der bereits in den 1950er-Jahren von Adenauer als eine notwendige Voraussetzung der Militarisierung der BRD festgelegten deutsch-regierungsamtlichen Linie, der gemäß die Sicherung der Existenz des zionistischen Staates Israel Teil der »deutschen Staatsräson« ist, nicht nur kritiklos zustimmt, sondern sie oftmals noch ideologisch überbietet und gegen zionismuskritische Organisationen und Akteure agiert ‒ immer häufiger geschieht das mit Gewalt.
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"Diplomatische Erniedrigung" - USA schlagen Dorf Abu Dis als Hauptstadt für Palästina vor [Video]
 

 

 

 

 

Kommentar: Es gab keine "Tod den Juden"-Rufe - Deutsche Zeitungen hatten über antisemitische Demonstrationen berichtet, nachdem die USA ihre Jerusalem-Entscheidung verkündet hatte. Eine Fake-News. Zeit, sich für die Panikmache zu entschuldigen, meint Armin Langer.

"Wer 'Tod den Juden' ruft, gehört vor Gericht", befand Bundesjustizminister Heiko Maas, kurz nachdem die Meldung die Runde gemacht hatte. Dieser Ruf wurde aber nie von der Menge skandiert, wie eine Recherche von "Übermedien" belegt. Weder die Polizei, noch andere Beobachter der Demonstration vor dem Brandenburger Tor - wie das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus - konnten die "Tod den Juden"-Rufe bestätigen. Ohne die Behauptung zu überprüfen, die zuerst im Berliner Kurier und in der Berliner Zeitung veröffentlicht wurde, übernahm fast die ganze deutsche Presse diese Falschmeldung - auch die Deutsche Welle. Als Ergebnis wurden die Demonstration und darauf folgende Veranstaltungen pauschal als antisemitisch bezeichnet.
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Gasfelder  in Palästina - 15 Gasfelder sind  seit 1999 an der Küste Palästinas gefunden worden mit einem Wert von mindestens  200 Milliarden Dollar. Dieses Gas wird  eine bedeutende Rolle in der Region spielen. Die wichtigste Frage für uns, wie wird das Gas das palästinensische Volk und seinen  Befreiungskampf beeinflussen. Dieser Artikel ist eine kurze Einführung in dieses Thema.

WER, WAS und WIEVIELE?

Das erste Gasfeld vor der Küste Palästinas wurde 1999 gefunden und der erste Ausfluss wurde fünf Jahre später realisiert. Bis heute wurden 15 Gasfelder entlang der Küste  gefunden worden. Sechs  von ihnen  werden von Israel ausgebeutet. Die totale Menge  von Gas liegt zwischen 40 und 50 TCF (Trillion cubic meter) und hat einen minimalen Wert  von $230bn.

Israelischer Staat und die Ausbeutung - Als Siedler-Kolonie und als Apartheidstaat hat Israel die komplette Kontrolle über die Gasfelder. 40% des  Gases wird exportiert und die bleibenden 60% werden für den eigenen Gebrauch verwendet. Der einzige  augenblickliche Export geht nach Jordanien mit einem Wert von 15 Billion Dollars,  Cypern, Griechenland Italien und die EU hat ein gemeinsames  Abkommen für den Bau einer Pipeline, um die israelischen Gas-Exporte nach Europa zu erleichtern. Hinsichtlich des eigenen Verbrauchs des Gases macht Israel  die nächsten Jahrzehnte Energie-unabhängig . Israels wirtschaftliche Position  und wirtschaftliche  Unabhängigkeit werden  offensichtlich durch die Ausbeutung der Gasfelder verstärkt.

Die PA und politische Parteien - Das Gas hat weitreichende politische Konsequenzen. Gas-Geschäfte mit ausländischen Staaten normalisieren  einerseits  weiterhin Israel und stärken seine Wirtschaft. Andrerseits sind Gas-Platforms, Pipelines und gemeinsame Gesellschaften neue Ziele  für den palästinensischen Widerstand und die  internationale  Solidaritätsbewegung. Es ist nur eine Sache der Zeit, bevor die globale BDS-Bewegung eine  bedeutsame Kraft gegen die israelische Ausbeutung des Gases wird. In diesem Sinn ist die politische Bedeutung des Gas  eine zweideutige oder widersprüchliche Sache: einerseits stärkt es die Besatzungswirtschaft, andrerseits bietet es mehr Möglichkeiten für den Widerstand.

Aber nicht alle Palästinenser haben ein Problem mit der zionistischen Gas-Ausbeutung. Die PA ist wie immer gegenüber Israel und ihrem Gas positiv eingestellt. Während die PA ein  $1,2 Billion–Geschäft im März 2015 mit Israel gekündigt hat, bieten sie gegenüber  der israelischen Gas-Kontrolle keinen Widerstand an. Diese hält das Gas in Gaza. Das holländische Institut  SOMO  schrieb, dass Israel  augenblicklich das Gas  dort stiehlt.

Hamas, das Gaza beherrscht und die PFLP haben sich   wegen des Gases mit Israel angelegt. Mohammed al Zoari, auch als „Ingenieur“ bekannt, wurde  im Dezember 2016 in Tunesien getötet. Er arbeitete an einer  Unterwasser-Drone für Hamas, um die  Gas- und Öl-Platform anzugreifen. Die PFLP lehnt jede  nicht-palästinensische Ausbeutung von Gas  ab und hetzt gegen Regime, die  Gas-Geschäfte mit dem zionistischen Staat machen.

Der palästinensische Kampf für Befreiung in den Niederlanden

Noble Energy (US), Delek Gruppe und Avner (beide Israel) sind die aktivsten Gesellschaften, die augenblicklich  mit dem palästinensischen Gas zu tun haben. Zusätzlich arbeitet Royal Dutch Shell (British-Dutch) hauptsächlich mit dem Gas von der Küste Gazas. Während die PA im Gespräch  mit Shell  über die Ausbeutung  dieser Felder ist. Dies wird wahrscheinlich nie Realität. Multiple hochrangige israelische  Wissenschaftler und Politiker haben sich negativ über eine schnelle  Ausbeutung der  Gaza-Felder ausgesprochen. Shell  wünscht auch  „israelisches“  Gas zu kaufen, um es in Ägypten zu verkaufen. Es mag auch klar sein, dass die holländische  Bewegung wegen der Shell-Beteiligung eine bedeutende Rolle spielt. Außerdem wird  an den Bau einer Pipeline von Palästina nach Europa  gedacht. Mit einer Regierung, die wahrscheinlich an weniger Abhängigkeit  vom russischen Gas denkt.  Das palästinensische Gas  kann  in zehn Jahren über die Niederlande kommen.

Die BDS-Bewegung besonders im Nahen Osten arbeitet schon daran, den Gas-Diebstahl zu stoppen. Es ist unsere Aufgabe in den Niederlanden, diesem Beispiel zu folgen und Schulter an Schulter  mit den Aktivisten in Jordanien, in der Türkei und Palästina  zu stehen. Wir müssen kämpfen , damit der Widerstand  stärker wird als der Profit Israels am Gas.            Quelle         ( dt. E. Rohlfs)

 

 

 

 

Israelisches Gericht verurteilt 68-j. Beduinen – weil er sein eigenes Grundstück betreten hat - Jonathan Ofir - 27.12.2017 - Das Beduinendorf Al-Araqib im südlichen Negev ist mehr als 100 Mal zerstört worden. Seine ethnische Säuberung folgt einem ähnlichen Muster und ähnlicher Logik wie es der Fall bei anderen Beduinendörfern wie Umm Al-Hiran ist, das in diesem Jahr eine gewaltsame ethnische Säuberung erlebt hat, wobei auch ein beduinischer israelischer Staatsbürger außergerichtlich getötet wurde.

Jetzt erreicht der Staat neue Höhen eines kafkaesken Irrsinns: Sheikh Saih Abu Madiam, 68, wurde zu 10 Monaten Gefängnis, weiteren 5 Monaten bedingter Haft und einer Geldstrafe von 36.000 NIS (mehr als $ 10.000), wie Haaretz berichtete.

Das Vergehen: Abu Madiam hat angeblich Staatsland betreten – von dem er behauptet, es sei sein Land (Grundstück).
Al Araqib ist eines von fast 40 "nicht anerkannten" Beduinen-Dörfern im Negev. Sie sind nicht anerkannt, weil der Staat das Land enteignet und sich geweigert hat, die Wohnorte von Menschen anzuerkennen, die schon lange vor der Grüdnung des Staates hier gewesen sind. Der Staat ist seit 1998 gegen Abu Madiam juristisch vorgegangen. 2006 hat Abu Madiam beim Beer Sheva Disrikt Gericht eine Klage eingereicht, damit das Land seiner Vorfahren anerkannt wird. Zu diesem Fall gehören Anhörungen von mehreren Geschichtsexperten; er wird wahrscheinlich erst in mehreren Jahren abgeschlossen sein. In der letzten Sache Staat gegen Abu Madiam von 2013, behauptete der Staat, dass seine Anwesenheit auf dem Stück Land, das er als sein eigenes reklamiert, unerlaubtes Betreten (Hausfriedensbruch) darstelle. Der Staat behauptete, dass er als Eindringling betrachtet werde, bis etwas anderes bewiesen sei.

In einer Beratung im Gericht über das mögliche Urteil räumte sogar der Polizei-Staatsanwalt, Anwalt Gil Assaf, ein, dass "es das erste Mal ist, dass in Israel ein Angeklagter wegen solcher Vergehen belangt wird", er könnte deshalb nicht auf einen Präzedenzfall verweisen, der eine angemessene Strafe nahe legen würde... Er verlangte 15 Monate Haft und eine Geldstrafe von 90.000 NIS. Richter Yoav Attar erwähnte in seinem Urteil, dass er mit Abu Madiam trotz seines Alters hart sein müsse, da er "die Verantwortung nicht übernommen hat" und "erklärt hat, dass er weiterhin beabsichtigt an dem Ort zu leben". Weiters verwarnte der Richter Abu Madiam "weil er darauf beharre, tatsächlich an dem Ort zu leben"... "nur um vollendete Tatsachen zu schaffen". >>>

 

 

 

 

 
 


Kurznachrichten BERICHTE

 

Israelisches Fernsehen: Trump hat einen neuen Palästina-Plan
Nach Behauptungen des israelischen Fernsehens „Kanal 10“ hat US-Präsident, Donald Trump einen neuen Plan bezüglich der palästinensischen Führung. Laut Meldung des Senders will Trump, den Mitbegründer der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) und Staatspräsident von Palästina Mahmoud Abbas austauschen. Der Grund dafür seien die in letzter Zeit angespannten Beziehungen zwischen Washington und Ramallah. Die USA hätten nach der Opposition von Mahmoud Abbas gegen die Jerusalem-Entscheidung von Trump, beschlossen, dass es mit Abbas nicht mehr weiter gehen kann. Im Weißen Haus würden man anstatt von Abbas, den mit Israel kooperierenden Auftragskiller Mohammed Dahlan oder den ehemalige palästinensischen Premier Selam Feyyas in Erwägung ziehen.
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Unesco: Israel kündigt formell Austritt an >>>

 

Israel beschießt nach Raketenangriff aus Gaza Hamas-Ziele >>>

 

Dozens of youth sign letter refusing to serve the 'occupation' >>>

 

Germany's new Nazis see Israel as role model >>>

 

Activists bring London commuters face-to-face with Ahed Tamimi >>>

 

A most unlikely martyr: matriarch Hamda Zubeidat, killed in the night by stun grenades >>>

 

Palestinian teen in viral arrest photo released on bail following interrogation and torture >>>

 

Khalida Jarrar’s Imprisonment without Charge or Trial Extended for Six More Months >>>

 

Israeli Interrogations Could Lead to False Confessions, says Israeli Court >>>

 

Qatar Calls for Suspending Diplomatic Delegations to Jerusalem >>>

 

Updated- Israeli Soldiers Injure 49 Palestinians In Nablus Governorate >>>

 

Israeli Soldiers Injure At Least 143 Palestinians, Three In Seriously, In Gaza >>>

 

Israeli teens- 'We refuse to enlist out of a commitment to peace' >>>

 

29. 12. 2017

 

Wie Trumps Jerusalem-Plan die EU spaltet >>>

 

Der "Jahrhundertdeal": Ein Palästinenserstaat in Ägyptens Sinai? >>>

 

Young Palestinians being arrested by Israeli soldiers in Yabad >>>

 

Gandhi said a woman who slaps an attacker is not committing violence >>>

 

New Israeli train line with station named after Trump was built on stolen Palestinian land >>>

 

Israeli Navy Abducts Two Fishermen In Gaza >>>

 

Israeli Soldiers Abduct Four Children Near Jenin >>>

 

Child, Who Was Assaulted And Abducted By 23 Israeli Soldiers, Released >>>

 

The Mizrahi communities destroyed by the Israeli establishment >>>

 

Israeli settlers, soldiers raid Nablus-area school, injure 2 Palestinian students >>>

 

What were the top BDS victories of 2017?   >>>

 

29. 12. 2017

 

Israel will neuen Bahnhof bei Klagemauer nach Trump benennen >>>

 

Neue Haltestelle nahe Klagemauer in Jerusalem wird nach Trump benannt - Ausland >>>

 

Friedman Asks US State Department to Stop Referring to West Bank as ‘Occupied' >>>

 

Netanyahu embraces racist rabbis as EU lavishes support on Israel >>>

 

Zehn Staaten erwägen einen Umzug nach Jerusalem >>>

 

The Israeli government is paying for anti-BDS journalism >>>

 

A White Christmas in Palestine - Each year the land that gave birth to Christianity is covered in tear gas instead of snow >>>

 

WATCH: Israeli troops train assault rifles on medics and journalists  >>>

 

A Beginner’s Guide to the Unrecognized Villages of Israel >>>

 

IT-Unternehmer Frank Müller ist einer der wenigen, die in Palästina investieren. Im Gespräch mit der WirtschaftsWoche erklärt er, welche Vorteile die Region bietet und warum er dort Hunderte Arbeitsplätze schaffen will. >>>

 

Müll im Westjordanland
Menschenrechtler beklagen, dass es im besetzten Westjordanland mehrere israelische Müllentsorgungsanlagen gibt. Dort sollen nach Angaben der von Beobachtern weniger strenge Bestimmungen für den Umweltschutz gelten als in Israel. Einer der Betreiber widerspricht den Vorwürfen. >>>

 

Japan möchte Palästina mit 40 Millionen Dollar unterstützen >>>

 

Israeli lawmaker calls Palestinians visiting relatives in Israeli prison 'beasts' and 'human scum' >>>

 

Army Warns Cabinet of Military Confrontation in Gaza >>>

 

Is an intifada starting in US Congress? >>>

 

Christmas in Ofer military court >>>

 

Noticias en GLOBAL : Papá Noel, icono de rebeldía palestina contra Trump >>>

 

Israel cannot evade responsibility for the catastrophe in Gaza >>>

 

27. 12. 2017

 

Israel verhandelt mit zehn Ländern wegen Botschaftsumzug >>>

 

New Yorkers rally in solidarity with Ahed Tamimi >>>

 

Israeli activists stage vigil to release the Tamimi women >>>

 

Christmas in Ofer military court - Mariam Barghouti >>>

 

Court Orders Tamimi Under Further Interrogation For Four More Days >>>

 

Activist Jonathan Pollak stands his ground vs IDF representative about arrest of Ahed Tamimi (Channel 10 video with English subtitles) >>>

 

Three More Countries to Move Embassies to Jerusalem  >>>

 

Soldiers Injure Many Schoolchildren Near Jenin >>>

 

In Photos: a subdued Christmas in Gaza following Trump's Jerusalem announcement  >>>

 

Home demolitions in the Negev and Tel Aviv show the real face of government corruption >>>

 

Israeli Bulldozers Raze Lands in Northern Gaza >>>

 

Settlers Raid Al Aqsa Courtyards >>>

 

Family Forced by Israeli Authorities to Demolish their Own Home for the Second Time >>>

 

26. 12. 2017

 

Nahostkonflikt - Papst wirbt für Zweistaaten-Lösung >>>

 

Gaza series wins international photography prize >>>

 

Das Jerusalem-Dekret: Ein Versprechen an reiche Spender >>>

 

Ahed Tamimi Has Become the Symbol of a New Generation of Palestinian Resistance  >>>

 

Israel has transferred Ahed Tamimi to three different detention facilities in the last five days even though she has not yet been charged with a crime >>>

 

Ahed Tamimi's Father: We Will Continue To Resist Israel's Occupation As A Family >>>

 

Israeli Court Refuses To Release Tamimi >>>

 

Israeli activists stage vigil to release the Tamimi women >>>

 

An Israeli anti-nuclear activist won the Nobel, and no one is talking about it >>>

 

Israeli Policeman Indicted for Urinating in Face of Bound Palestinian >>>

 

Israeli Soldiers Assault Two Sanitation Workers Near Ramallah >>>

 

PPS- “Israeli Soldiers Abduct At Least 26 Palestinians In The West Bank >>>

 

In Jabal al-Baba, the trees are protected but the people aren't >>>

 

WATCH- Israeli troops train assault rifles on medics and journalists >>>

 

25. 12. 2017

 

Die USA bleiben nicht das einzige Land, das seine Botschaft in Israel nach Jerusalem verlegt. Auch Guatemala geht diesen Schritt - wie der Präsident auf Facebook verkündet. >>>

 

Einigen schwerreichen Konservativen aus Israel und den USA hatte Donald Trump versprochen, dass er die Botschaft seines Landes nach Jerusalem verlegt. Am Ende mussten sie ein wenig nachhelfen, damit der Präsident sein Versprechen einlöst. Für Trump dürfte es sich um ein lukratives Geschäft handeln. >>>

 

Poll: Fewer than half of Americans support Jerusalem recognition
Only 36% of respondents to CNN survey favor moving US embassy to holy city; support for Trump recognizing Israel's capital split along party lines
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Israeli Soldiers Shoot Six Palestinians As Colonists Uproot Trees >>>

 

Family Destroys Jerusalem Home to Avoid Demolition Fees >>>

 

Nabi Saleh is where I lost my Zionism >

 

The Israel-U.S.-Saudi alliance will likely end in disaster >>

 

24. 12. 2017

 

Nahostkonflikt: Netanjahu bekräftigt Israels Austritt aus der Unesco - Politik - Stuttgarter Nachrichten >>>

 

Keine brennenden Israel-Fahnen - Pro-Palästina-Demo in Berlin verläuft diesmal friedlich >>>

 

Stille Nacht, heilige Nacht? Nahostkonflikt überlagert Weihnachten in Bethlehem >>>

 

Tausende Israelis protestieren gegen Korruption  >>>

 

Abbas hält USA als Vermittler im Nahostkonflikt für inakzeptabel
Die USA haben sich nach den Worten von Palästinenser-Präsident Mahmud Abbas als Vermittler im Nahost-Konflikt disqualifiziert. >>>

 

Abbas` diplomatic offensive >>>

 

McCollum’s bill on Palestinian children’s rights: Now is the time to act  >>>

 

How Palestinians can transform statelessness into strength >>>

 

The never-ending crisis of Zionism >>>

 

Israel has detained 148 Palestinian children since Trump's Jerusalem speech 2 weeks ago >>>

 

 A day after UN vote on Jerusalem, Israeli aggression intensifies in the West Bank >>>

 

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Malaysian Embassy to Open in Jerusalem, PM Leads Protest of Trump Move >>>

 

Rights Groups Submit File to ICC Prosecutor >>>

 

Army Injures Seven Palestinians, Abduct A Child, in Nablus >>>

 

Made in Israel- Exploiting Palestinian Land for Treatment of Israeli Waste >>>

 

There is no such thing as a `good soldier` at a checkpoint >>>

 

23. 12. 2017

 

Mahmud Abbas: Nie wieder die USA als Vermittler in Nahost >>>



Jerusalems Status: Retourkutsche der islamischen Staaten
Die Organisation für Islamische Kooperation erkennt Ostjerusalem als Hauptstadt Palästinas an >>>

 

Israel verkündet Unesco-Austritt bis Ende 2018 >>>

 

Knesset Head to Push Bill Promoting Arabs as Second Class Citizens   >>>

 

PCHR Weekly Report On Israeli Human Rights Violations in the Occupied Palestinian Territory (14 – 20 December 2017) >>>

 

Finkelstein- Trump’s Declaration Has No Strategic Impacts >>>

 

Palestinians Foil Settler Attack on Nablus-area Village >>>

 

Israeli Colonists Uproot 20 Olive Trees Near Nablus >>>

 

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Israel denies Ahed Tamimi what it promised me at 16 >>>

 

Hamas verhaftet salafistische Kämpfer, um Raketenangriffe auf Israel zu stoppen >>>

 

 


 

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