Donnerstag, 01. Februar 201814:52   -    HELFEN     BDS     facebook    LINKS     ARCHIV    THEMEN

 

Dortmund 2017
 

 

 

Stille Nacht, heilige Nacht? Nahostkonflikt überlagert Weihnachten in Bethlehem - Der Geburtsort Jesu ist für Christen weltweit ein romantischer Sehnsuchtsort. Eine Pilgerstätte. Für die Menschen in Bethlehem ist das Leben zurzeit wenig romantisch - besonders seit Trumps Jerusalem-Deklaration.

Bethlehem: Der Ort, an dem nach biblischer Überlieferung Jesus geboren wurde. Von hier ging vor 2000 Jahren eine Botschaft des Friedens aus, die nach christlichem Verständnis immer noch gilt. Die Christen im heutigen Bethlehem würden den Weihnachtsfrieden gerne in diesen Tagen feiern. Aber das ist gar nicht so leicht.

Seitdem Donald Trump verkündet hat, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, gerät auch Bethlehem, das heute zum palästinensischen Westjordanland gehört, in einen ganz anderen Fokus. Aufnahmen zeigten junge Palästinenser, die Fotos des US-Präsidenten verbrannten. Auf der Hebronstraße unterhalb der Altstadt kam es zu Zusammenstößen zwischen Palästinensern und israelischen Soldaten. Die Palästinenser warfen mit Steinen und zündeten Autoreifen an. Die israelischen Soldaten setzten Tränengas und Gummigeschosse ein.
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Palestine Update Nr. 97 – 19. Dezember 2017 - Ranjan Solomon - Israel höhlt sein Existenzrecht aus - Meinung - Bald zieht 2018 über den Horizont herauf. Die Zivilisation ist schon viel früher über uns gekommen. Vielleicht mit einer Ausnahme: Israel steht allein in dieser Ecke, begeht die hässlichsten Formen von Barbarei – und heuchelt Opfer zu sein am Ende eines jeden Akts, den es setzt. An jedem Tag, der vergeht, machen die demokratisch gewählten Führer barbarische Aussagen: die Palästinenser haben zu verschwinden. Knapp vor dem Ausdruck „ethnische Säuberung“ sagen sie das in anderer Weise. Sie sind eine Kleinigkeit subtiler gewesen, aber nicht subtil genug. Es schaut so aus, als würden sie die Welt damit verspotten, dass sie es wagten, sie zu bestrafen. Israel hat Europa im Griff für seine Schuld (etwas übertrieben nach so vielen Jahren nach dem Holocaust) und die politische Klasse der USA frisst der zionistischen Freigiebigkeit aus der Hand.

Die Tötung des 21jährigen, an beiden Beinen amputierten Rollstuhlfahrers Ibrahim Abu Thurayya, der mit bei dem friedlichen Protest gegen Trump’s unkluge Anerkennung von Jerusalem als Hauptstadt Israels dabei war, ist abstoßend. Ibrahim hat sich nicht an irgendeinem Gewaltakt beteiligt. Israelische Soldaten waren die üblichen Kriegsverbrecher. Trotz des internationalen Aufschreis schämt Israel sich nicht und wird nichts tun, um die Soldaten und ihre scheußlichen Aktionen zu korrigieren.

So lange Israel bei seiner rohen Gewalt bleibt, werden sie niemals das Recht haben, Sicherheit zu verlangen. Sicherheit ist, was die Palästinenser nicht haben. Israel ist sicher unter seiner verbrecherischen Armee und diesen politischen Entscheidungsträgern.  Zusammen haben sie genug Verbrechen begangen, um die Welt in Aktion zu setzen, Israel kein Existenzrecht zuzubilligen.  Sicherlich nicht in der Gemeinschaft zivilisierte Nationen!

USA haben ihre moralische Autorität verloren und haben ihr Vertrauen  als Friedensstifter verloren. Eine Nation, deren Geschäft die Kontrolle von Kriegen ist, die in den schmierigen Komplex der Militärindustrie eingestiegen ist, wird niemals den Frieden wählen. Der Israel-Palästina-Konflikt facht andere Kriege in der Region an, und andere Länder saugen sich daran fest und gelangen in die US-Falle.

Solange es die Israel-USA Strategie-Allianz gibt, können sie dem Risiko der Isolation standhalten. Unschuldige Amerikaner werden von denen beschämt, die für Gerechtigkeit arbeiten, wohl wissend, dass eigentlich hinter jeder Art von Konflikt eine amerikanische Hand steht.

Der Boykott muss sich auf Amerika ausbreiten – auch wenn dies gerade jetzt wie ein erträumtes Signal wirkt. Aber alle Imperien sind gefallen, und auch dieses wird früher oder später mit einem Krach einstürzen. Damit wird Israel wie ein Humpty Dumpty fallen (Aus dem Kinderbuch: Humpty Dumpty sat on a wall, Humpty Dumpty did a great fall … und alle Pferde des Königs und alle Soldaten werden Israel nicht zum Leben bringen – außer man erkennt dort eine Sensibilität für Politik und agiert gerecht – früher oder später.

 

 

Lied aus Gaza für Ibrahim Abu Thurayya (21) – Körperlich getötet, aber nicht im Geist - Haider Eid - GAZA: 2009 wurde der 21-jähriges Ibrahim Abu Thurayya gemeinsam mit einigen anderen jungen Männern durch eine israelische F16 angeschossen. Er verlor beide Beine. Am 15. Dezember 2017 wurde er von einem israelischen Scharfschützen an der Ostgrenze von Gaza getötet, als er mit einer palästinensischen Flagge in der Hand friedlich gegen die Anerkennung des amerikanischen Präsidenten für Jerusalem als Hauptstadt von Israel protestierte. Ibrahim war ein Rollstuhlfahrer – mit zwei Beinstümpfen!

Welche Botschaft sendet uns Palästinenser das Apartheid-Israel mit der brutalen Ermordung von Ibrahim am helllichten Tag? Es gibt keine roten Linien! Wir als das „erwählte Volk“ können die Verwundbarsten unter euch töten, ohne Rücksicht auf das Völkerrecht und das internationale Menschenrecht. Ihr habt den Status als „zweibeinige Tiere“ zu akzeptieren, als „Schaben“, die man zerdrücken muss, als Goyim, deren einzige Rolle ist uns zu dienen! Wir haben die USA, arabische Janitscharen und die EU als Komplizen auf unserer Seite. Die UNO und ihr Sicherheitsrat? Die sind nutzlos: Wie viele ihrer Resolutionen wurden durchgeführt? KEINE !

Jerusalem gehört uns, in der Tat: ganz Palästina ist „Eretz Israel“!

Ibrahims Verbrechen? Er war ein Palästinenser am Anfang des 21. Jahrhundert und lebte in dem dichtest besiedelten Gebiet der Welt, Gaza. Er wurde nicht von einer jüdischen Mutter geboren. Als arabisch sprechender Palästinenser verstand er das Englisch von BBC und CNN nicht, oder das Hebräisch der israelischen TV-Kanäle; daher war Ibrahim nicht in der Lage, die israelische Logik hinter dem Angriff zu verstehen, der ihn 2009 beide Beine gekostet hat. Benjamin Netanyahu und Avigdor Liberman haben seine Familie nicht besuchen müssen und um ihnen zu erklären, warum die „Männer des Friedens“ ihren behinderten Sohn töten mussten.

Er ist zu tadeln, zusammen mit anderen jungen palästinensischen Männern, weil er die israelischen „Boys“ gezwungen habe, auf sie zu schießen. Die Freunde hätten dort vor allem nicht existiert haben sollen.

„Jerusalem gehört uns“, war einer der letzten Sätze, de Ibrahim sprechen konnte – wie man an Fotoaufnahmen sehen kann; er war nie in Jerusalem gewesen, und jetzt – ist er weggeflogen mit einem Schwarm von Vögeln, bevor er die Stadt erreichen konnte. Aber zehntausende palästinensische Männer antworteten Ibrahim: Sie nahmen an seinem Begräbnis teil und riefen aus: „Ibrahim, Märtyrer von Jerusalem!“

Und alles, was ich tun konnte, war, ein Gedicht schreiben und es zu seinem Angedenken  singen.


dedicated to Ibrahim abu Thurayya
 

Lyrik

Wir haben einen Märtyrer.
Sein Blut rinnt in meinen Adern
von Khuzaa oder von Shejaeyya*)
singe ich seine Lieder:
Mein Märtyrer ist Habibi,
Shadidi, Habidi.

*) Khuzaa ist ein Dorf im Osten des Gazastreifens; Shejaeyya ist ein Stadtviertel von Gaza-Stadt

 

 

 

Der Frieden könnte eine echte Chance haben ohne Israels biblische Forderungen. - Israel hat einfach kein Existenzrecht –  Dieses Land vom ägyptischen Nil bis zum großen Fluss Euphrat? Golda Meir hat den Anspruch der israelischen Einwanderer nach Palästina wiederholt mit dem biblischen Versprechen legitimiert, das Gott Abraham mit dem Wort gegeben hat: „Deinem Samen habe ich dieses Land gegeben, vom Nil bis zum Euphrat.“ Es ist allerdings zu bezweifeln, dass dieses Wort als Entschuldigung eingesetzt werden darf, das Land, das vom Gesetz her von anderen bewohnt war, mit Gewalt und durch Schikane an sich zu reißen.

Weit entfernt davon, eine Kraft für Befreiung und Sicherheit zu sein nach Jahrzehnten des Leidens, wurden Juden mit dieser Vorstellung von religiösem Geburtsrecht in einen niemals endenden Kreislauf des Konflikts geführt. Das „Versprechen“ führt zu einer Arroganz, mit der anderen Völkern Minderwertigkeit zugeschrieben wird und es erzeugt in alarmierender Regelmäßigkeit Übergriffe. Soldaten dürfen ihr Gewissen wegwerfen und unbewaffnete Schulkinder angreifen. Das Versprechen ermöglicht eine Legislatur, die den Landerwerb durch Nichtjuden verhindert.

 Ärger ist es, dass das Versprechen Israels Fähigkeit, Modelle der Koexistenz auf der

Basis von Gleichheit und Respekt vor Menschenrechten zu suchen, begrenzt. Ein Staat, der sich auf eine so exklusive Forderung von Gesetzlichkeit verlässt, kann sich nur auf Trennung als Lösung orientieren. Aber Trennung ist nicht das Gleiche wie dauerhafter Friede; es zieht nur Streitparteien auseinander. Sie heilt keine alten Wunden, nicht zu reden von Überwindung historischer Fehler.

 Jedoch: lassen wir das biblische Recht beiseite, und plötzlich scheint gegenseitige Koexistenz, sogar eine Einstaat-Lösung, nicht so weit hergeholt. Wie die Koexistenz heißen wird, ist weniger wichtig als die Tatsache, dass Völker einander vergeben haben und dass es zu einem Maßstab für Gerechtigkeit kommt. Juden werden weiter im Heiligen Land leben – entsprechend dem Versprechen – als gleiche an der Seite anderer rechtmäßiger Einwohner. Wenn diese Art von Weiterkommen möglich ist, kann Israel erwarten, dass die Palästinenser ihnen vergeben und großmütig sind.  Die Alternative ist ständiger Krieg.

Der letzte Beitrag stammt aus einem Kommentar von „The Guardian“ und wurde vom muslimischen Journalisten Faisal Bodi geschrieben.            Quelle     Übersetzt: Gerhilde Merz 


 

 

 

 

 

Gesinnungshatz gefährdet Soziale Bewegungen - In der Debatte über Antisemitismus in Deutschland müssen journalistische Standards verteidigt werden. Eine Wortmeldung zur Auseinandersetzung um den LINKE-Politiker Diether Dehm - Daniela Dahn - 22.12.2017

Ja, Antisemitismus ist eine deutsche Tradition. Die es mit der Shoa zu schauerlicher, deutscher Perfektion gebracht hat. Was schließlich die UNO zur Gründung des Staates Israel bewogen hat, auf einem Territorium, auf dem Palästinenser leben. Die von Mehrheiten getragene Hitlerei hat letztlich den ganzen Nahost-Konflikt befeuert, weshalb Zurückhaltung und Sensibilität für beide Seiten geboten wäre.

Doch Zurückhaltung wird hierzulande nur in einem verordnet: an der Kritik der israelischen Regierung. Und nicht nur hier, die schärfsten Angriffe erfahren die Kritiker aus der israelischen Linken, der Streit über Ursachen und Lösungen des Konfliktes geht quer durch das Judentum. Wem Antisemitismus schwerlich unterstellt werden kann, der pflegt eben seinen Selbsthass. Die Erfüllung des aus tiefstem Herzen kommenden Wunsches nach friedlichen Zusammenleben mit den Palästinensern würde ein Ende von Siedlung und Besatzung bedeuten, eine einvernehmliche Nutzung von Wasser und Land. Nicht ungestraft sagen zu dürfen, dass dies mit der jetzigen Regierung nichts wird, schwächt nicht nur die israelische Linke.

Die Schuldzuweisungen haben etwas von Teufelsaustreibung – wer am unnachgiebigsten austreibt, dessen Seele kann gerettet werden. Schließlich war der Antijudaismus vor allem eine christliche Tradition. Die zunehmende Fremdenfeindlichkeit in Deutschland und darüber hinaus gebietet, gegenüber dem Antisemitismus konsequent und unduldsam zu sein. Wenn aber ebenfalls zunehmend unliebsame Oppositionelle in der Presse mit dieser existenzgefährdenden Schmähung abgeurteilt werden, ohne dass Beweise noch nötig sind, so müssen journalistische Standards verteidigt werden. Der mir bisher durch >>>>
 

 

 

 

Der leise Tod der öffentlichen Debatte - Der Korridor des als ‚zulässig‘ Deklarierten ist verengt wie lange nicht mehr. - Rainer Mausfeld - Wer ihn verlässt, muss damit rechnen, von denen, die das Sagen haben, ausgegrenzt und stigmatisiert zu werden.

Im gesellschaftlichen Bereich scheint es, mehr noch als in anderen Bereichen des Lebens, sehr viel leichter zu sein, Alpträume Realität werden zu lassen als Träume in Realität zu verwandeln. Gesellschaftliche Utopien Realität werden zu lassen, erfordert lange und mühevolle kollektive Anstrengungen sowie aktives engagiertes Handeln.

Alpträume jedoch können bereits durch Nicht-Handeln und Unterlassen, durch stillschweigende Duldung und politische Apathie Wirklichkeit werden.

Der Traum von einer menschenwürdigen, also demokratischen Gesellschaftsordnung gehört zu den bedeutendsten Leitideen der Zivilisationsentwicklung. Es liegt in der Natur der Macht, dass Demokratie nur für die Machtunterworfenen ein zivilisatorischer Traum ist, da es dabei gerade um eine Einhegung illegitimer Macht geht. Für die jeweils Mächtigen hingegen war und ist eine wirkliche Demokratie gerade ihr Alptraum. Denn Demokratie würde ihre Macht massiv einschränken. Folglich haben sie seit je alle Formen demokratischer Strukturen und auch die Idee von Demokratie selbst massiv bekämpft, verhöhnt, unterminiert und zerstört.

Das Herzstück der Demokratie und zugleich die Grundbedingung ihrer Möglichkeit ist ein freier öffentlicher Diskussionsraum, in den sich alle gleichberechtigt einbringen können und der das gesamte Spektrum unterschiedlicher gesellschaftlicher Interessen und Positionen repräsentiert. Die daraus resultierenden Konflikte unterschiedlicher Interessen und Perspektiven sind der Motor demokratischer Debatte.

Geschaffen wird der öffentliche Diskussionsraum erst durch die Medien. Demokratie ist folglich ganz grundlegend auf freie Medien angewiesen, also auf Medien, die nicht in politische und ökonomische Macht- und Interessenkontexte eingebunden sind.

Denn Bürger können nur dann zu einer verantwortungsvollen gesellschaftlichen Teilhabe befähigt werden, wenn sie in angemessener und unverzerrter Weise über alle gesellschaftlich relevanten Fragen unterrichtet werden und wenn zugleich die Medien allen gesellschaftlichen Gruppen ein Sprachrohr bieten, mit dem sich diese gleichberechtigt in den öffentlichen Diskussionsraum einbringen können.
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Jerusalem, unser Goldenes Kalb - Theologisch spricht nichts für die schwärmerische Identifikation der Israelis mit ihrer Hauptstadt. Es handelt sich im Gegenteil um einen götzendienerischen Messianismus
. - Gastbeitrag von Omri Boehm - 19. Dezember 2017

Im April 2010 schaltete Elie Wiesel ganzseitige Anzeigen in der New York Times, der Washington Post und dem Wall Street Journal. Sie enthielten ein Manifest für Jerusalem, ein Plädoyer für die jüdische Souveränität über die Stadt: "Jerusalem steht über der Politik. Die Stadt wird mehr als sechshundertmal in der Bibel erwähnt – und kein einziges Mal im Koran. (...) Für viele jüdische Theologen ist sie die jüdische Geschichte (...). Sie gehört dem jüdischen Volk. (...) Jerusalem ist das Herz unseres Herzens, die Seele unserer Seele."

Den jüdischen Reaktionen auf Trumps Jerusalem-Entscheidung lag zumeist eine ähnliche Einstellung zugrunde. In der ZEIT von vergangener Woche schreibt Zeruya Shalev in diesem Sinne, dass Jerusalem bereits "vor dreitausend Jahren" unsere Hauptstadt war. Es habe einen jüdischen König in Jerusalem "Hunderte von Jahren vor Mohammed, vor dem Koran" gegeben. Trumps Erklärung stelle nicht nur "historische", sondern auch "literarische Gerechtigkeit" her.

Diese vertrauten Klischees sind grob vereinfachend und irreführend. Zum einen ist das Herz unseres Herzens die Thora, und in der Thora kommt Jerusalem nicht vor. Andere städtische Zentren sind in dem Buch bedeutsam: Hebron ist stark mit Abraham verbunden, und in Bet-El wurde Jakob höchst symbolisch in "Israel" umbenannt. Moses hat nie von Jerusalem gehört und Josef nie von ihm geträumt. In der Theologie der Thora glänzt Jerusalem durch Abwesenheit. >>>
 

 

 

 

Bild könnte enthalten: eine oder mehrere Personen, Wolken, Himmel und im Freien

 

 

 

 

Ein Brief von Smadar Emor, die Tochter von Reuven und Varda Moskovitz. - 19/12/17 (almost 2018…) - Dear friends of Reuben,

New Year is enter our doors, first New Year without my father. I remember that he used to write a new year latter every year to all of his friends and I feel a need to write you this year since he is absence. There is a beautiful sentence: "his absence fill the world". That what I experience every day since he left this world. I miss his big smile, the good words that he knew to say to everyone; I miss his harmonica sounds in every "Shabbat" family dinner, I miss the way he used to enjoy his grandchildren and his little great-grandson. I miss his big worm hart and his deep passion to open the hearts of people to be able to talk with each other, to except the differences between each other and always to try to be in a dialogue and to compromise for the sake of peace. He really felt the pain of the world, the pain of the hard workers; he never forgot where he came from: a little village were his family and all the other people were straggling for there every day food, trying to survive. For us, his family was always hard to convince him to go to a restaurant since he was so much aware that a meal in a restaurant is almost like one-day salary of worker, so always he insists to eat only a soup. For him everything measured according to the salary of "one day of a worker" so he really suffered same time to see the culture of "too much" the culture of capitalism. He always remained a socialist and humanist in the deepest sense.   All those little things I miss now because for me he was a prophet as well as a constant remainder for modesty and including the pain and the work of the others in my life. Always in Shabbat Evening, we use to say the blessing for the bread where we thank God for giving us the bread. my father never forgot to add: "and bless the hands of those how made the bread, those how harvest the wheat…."

I follow and fulfil his legacy in many different ways and each one our family is doing in his own way.

In the last months of my father life, my brother Shlomi and me, spent a long pursuers days in deep and meaningful conversations about many subject that our father was concerned about. We had beautiful days together and he was so happy and thankful about what he felt as a deep healing and "Tikun" (repair) in our family. He felt surrounded with love. That was the way he left the world, surrounded with the warmth energy that raised from his loving heart and reflected beck to him by everyone that was around him. He didn't succeed to see in his life the peace between Israelis and Palestinian but I'm sure that he put many seeds in the heart of people and when the time came those seeds will grow and make fruits of peace.

 All of you, his friends in Germany, in Austria and in Switzerland were his family as well. In you, he found the home of heart and understanding for his ideas and his longing for make same deep change in the world. I like to thank you for this, since in Israel he was many time disappointed, felt that he didn't find open harts and ears for his ideas, so you, his friends, were a big support and comfort to him, giving the hope for a batter world of peace.

When we, the family, came to Berlin on the 2/9/17 to the memorial evening that Hanja Van Dyck did for Reuben, we were exited and moved by the amount of love that you all expressed for him. We thank you for this.

Those days are Dark days in Israel as well as in so many places around the world. As we all know from the world history, dark times comes and goes and maybe this is the principals of the nature as we can see in the seasons of the year, I believe that what we can do as a consciousness Human beings is to always bring more light and energy of love to the darkness. I am sure that each one of you is doing it in his own way. That is the legacy of my father and wherever his soul is, I am sure he continue to send his light to this world and to all of us.

The family and I wish you warmest greetings, and our love and best wishes for a Year of peace and fulfilment, nourishment of body, heart, Mind and soul, and alignment with all that matters most to you. Yours with love, Smadar.

 

 

 


 

 

 

 

 

 
 


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