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Donnerstag, 11 März 2010 09:57
Aktuelle Nachrichten
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Arabische Liga - Ohne Baustopp keine Verhandlungen mit
Israel
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Palästinenserpräsident Abbas
erteilt Gesprächen mit Israel Absage
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10.3.2010
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Ban Ki-moon
Condemns Israeli New Settlers' Houses In Jerusalem
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EU parliament backs Goldstone report
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Streit innerhalb der israelischen
Regierung über Siedlungen
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"Ohrfeige" für Biden bei Israel-Besuch
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Armeechef in Israel - Halten uns alle
Optionen gegen den Iran offen
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Israel und
der Siedlungsbau
''Provokation'', ''Peinlichkeit'' und ''nicht akzeptabel''
Joe Biden ist mit einer Sicherheitsgarantie nach
Israel gereist. Zum Dank brüskiert die israelische Regierung
den US-Vizepräsidenten mit Plänen für neue Siedlungen in
Ostjerusalem.
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9.3.2010
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Israel-Streicheltour Bidens dreht
sich um Iran
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USA reagieren scharf auf neuen Wohnungsbau
in Ost-Jerusalem
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Israel vergibt Millionenauftrag an
Siemens
Ramsauer: Reisezug-Auftrag für Siemens
in Israel
Siemens liefert Reisezugwagen nach
Israel
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US-Vizepräsident sichert Netanyahu
Unterstützung zu
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Regierung in Israel kündigt Bau von
Atomkraftwerken an
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US-Diplomat
fordert Israel auf, das iranische Atomprogramm anzugreifen
Der ehemalige Botschafter der USA
bei den Vereinten Nationen, John Bolton, hat in einem Radiointerview
Israel aufgefordert, einen schnellen Angriff auf das iranische
Atomprogramm zu unternehmen
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Israel genehmigt Bau von 1600 Wohnungen
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Fortführung des Siedlungsbaus
Israel hat den Ausbau einer jüdischen Siedlung genehmigt
und damit den Hoffnungen auf eine Wiederbelebung des Nahost-Friedensprozesses
einen Dämpfer versetzt.
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8.3.2010
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Israel genehmigt Ban und Ashton Grenzübertritt
zum Gazastreifen
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Friedensinitiative: EU-Vertreterin
Ashton riskiert Streit mit Israel
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Erekat: Israelische Angriffe sind
Antwort auf arabische Gesprächsbereitschaft
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Holmes: Israel
muss seine Politik radikal ändern
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Israel zerstört
Häuser bei Hebron
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Mona Hatoum
erhält Käthe-Kollwitz-Preis
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7.3.2010
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Ongoing action in Beit Jala to block
Wall construction
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Biden auf Werbetour in Nahost
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Fatah gibt grünes Licht für Gespräche
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„Immer im Dilemma“
Tom Koenigs zur Arbeit des UN-Menschenrechtsrates
Der Vorsitzende des Bundestags-Menschenrechtsausschusses,
Tom Koenigs, hat den Umgang von UN-Gremien und Bundesregierung
mit dem Goldstone-Bericht über den Gaza-Konflikt vor einem
Jahr kritisiert. Im Interview äußert sich der Grünen-Politiker
zur Arbeit des UN-Menschenrechtsrates.
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Nahostkonflikt aus Israels Sicht keine
Priorität von Obama
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Israeli und Palästinenser gemeinsam
gegen Siedlung
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Start neuer Nahost-Verhandlungen unter
US-Vermittlung
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Kommentar von Gudrun Harrer - Aufschub
von vier Monaten
Der Segen der Arabischen Liga für
die Gespräche ist eine gesunde Ohrfeige für die Hamas
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EU will im Nahost-Konflikt zur Aktion
übergehen
27 EU-Außenminister
beraten sich in Cordoba
Indirekte
Nahost-Verhandlungen gefordert: USA wollen Erfolge sehen
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Israeli forces Critically Injure Boy
in An Nabi Saleh
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6.3.2010
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Klassik gegen Krieg: Westfälischer
Friedenspreis 2010 für Dirigent Barenboim
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Clashes Reported at al-Aqsa & Ibrahimi
Mosques
Clashes
at Jerusalem's Aqsa mosque
Mindestens 50 Verletzte
beim Sturm der al Aksa-Moschee
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Five Youths Injured at Ni'lin Protest
Including 11 Year Old Boy
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Indirekte Nahost-Verhandlungen gefordert
USA wollen Erfolge sehen
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Auseinandersetzungen vor der Al-Aksa-Moschee
in Jerusalem
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EU spendet 66 Millionen Euro an Hilfswerk
für palästinensische Flüchtlinge
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4.3.2010
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Palästinenser: Arabische Liga plädiert
für informelle Gespräche mit Israel
Neue Hoffnung auf Annäherung im Nahen Osten: Die Arabische
Liga unterstützt indirekte Gespräche zwischen Israel und
Palästinensern. Der israelische Ministerpräsident Netanjahu
begrüßte den Beschluss, die USA zeigten sich "sehr zufrieden".
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Israeli Tanks Open Fire At Residents'
Homes And Farmlands In Northern Gaza
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Fundamentalist Settlers Praise Goldstein,
Celebrate His Massacre
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Hamas fordert Abbas zum Rücktritt
auf
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The Israeli
Military Detain Eight Palestinian Residents From The West
Bank
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UN-Koordinator fordert politische
Kehrtwende
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Israel baut neuen Mauerabschnitt bei
Beit Jala
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Wie Bundeswehrsoldaten in Israel Drohnen
fliegen lernen
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On Gaza visit, UN humanitarian chief
urges re-opening of crossings
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Geheimpläne auf
Facebook: Israelische Armee bläst Razzia ab
- Die Militäraktion im
Westjordanland sollte geheim sein - doch plötzlich erschienen
Ort und Zeitpunkt im Internet. Ein israelischer Soldat plauderte
Details in dem sozialen Netzwerk Facebook aus. Die Razzia
wurde annulliert, der Soldat vor ein Militärgericht gestellt
>>>
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3.3.2010
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Troops Attack Protesters At A New
Wall Section Construction Site Near Bethlehem
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Israeli Troops Injures And Detains
Two Palestinians During Military Operation In Southern West
Bank
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Arabische Liga unterstützt Friedensgespräche
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2.3.2010
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Mord an Hamas-Führer:
Dubais Polizeichef fordert Haftbefehl gegen Netanjahu und
Mossad-Chef Meir Dagan.
"Israel darf keine
Morde in unserem Land verüben." Konflikte von Israel mit
anderen Staaten dürften nicht in den Vereinigten Arabischen
Emiraten ausgetragen ...
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Israel
verschiebt Abrissprojekt in Ost-Jerusalem
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Israelische Bürgerinitiative klagt
an- Rüstungsunternehmen soll Grundwasser vergiftet haben
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International call to action in solidarity
with Sheikh Jarrah
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EU: Israel muss provokative Handlungen
unterlassen
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1.3.2010
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Israel - Luftwaffe trainiert für Langstreckeneinsätze
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Dubai: Alle Verdächtigen im Hamas-Mordfall
sind in Israel
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Korruptionsprozess gegen Ex-Premier
Olmert begonnen
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28.2.2010
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Israel: Polizei stürmt Tempelberg
Israelischer Polizeieinsatz vor Jerusalemer
Al-Aksa-Moschee
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Ex-Chefredakteur von dänischer Zeitung
spionierte für Israel
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Kouchner zeigt Sympathie für Ausrufung
eines unabhängigen Palästinas
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27.2.2010
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Dubais Polizeichef fordert Stellungnahme
von Mossad-Chef
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Clinton drängt Israel zu Erleichterungen
bei Gaza-Blockade
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26.2.2010
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Fünfte Juristenbibliothek in der Westbank
eröffnet
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Investitionskonferenz in Bethlehem
für Juni geplant
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Aneignung religiöser Stätten in der
Westbank ist Fortsetzung der Besatzung
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Unesco kritisiert israelische Pläne
für religiöse Stätten
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Israel plant neuen Siedlungsbau in
Ost-Jerusalem
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24.2.2010
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Dozens Injured, Three Arrested As
Israeli Troops Attack Protests In Hebron City Southern West
Bank
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EuGH: Zoll für Waren aus besetzten
Gebieten
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Australien zitiert Israels Botschafter
ins Außenamt
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Clinton und Merkel wollen Iran-Sanktionen
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Auch neue Dubai-Verdächtige benutzten
Namen aus Israel
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Israel und die Hamas: Das Geständnis
des grünen Prinzen
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24.2.2010
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Guardian: Rachel Corrie’s family bring civil suit over death
in Gaza
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EU-Abgeordnete enttäuscht von Israel
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Sohn eines Hamas-Gründers spionierte für Israel
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Abbas verurteilt Israels Pläne für
religiöse Stätte in Hebron
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Mord in Dubai - Vier weitere mutmaßliche
Täter enttarnt
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Archiv >>>
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Ziel
Zivilbevölkerung
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Vorabdruck. Das
Schlachtfeld Gaza
2004–2009. Vorwort
zur deutschen Übersetzung
des Goldstone-Berichts
(Teil II und Schluß)
- Von Ilan Pappe
- Im gestern erschienenen
Teil der exklusiv
für die deutsche
Ausgabe des »Goldstone-Reports«
verfaßten Einleitung
ging der israelische
Historiker Ilan
Pappe auf die Entwicklung
der aggressiven
Politik seines Landes
gegen die palästinensische
Bevölkerung in den
Jahren 2004 bis
2006 ein. Der zweite
Teil unseres Vorabdrucks
ist aus Platzgründen
um die Fußnoten
und zwei Passagen
gekürzt. (jW) Man
kann Palästinenser
langsam aus dem
Westjordanland und
besonders aus dem
Großraum Jerusalem
verdrängen, aber
das gelingt nicht
im Gazastreifen,
nachdem man ihn
wie ein Hochsicherheitsgefangenenlager
abgeriegelt hat.
So wie die ethnische
Säuberung wurde
auch die destruktive,
manch einer würde
sagen, die völkermörderische
Politik, die 2006
begann, nicht im
luftleeren Raum
konzipiert. Von
1948 an brauchten
israelische Armee
und Regierung einen
Vorwand zur Durchsetzung
dieser Politik.
Die Übernahme Palästinas,
die 1947 einsetzte,
als die britische
Regierung entschied,
das Land zu verlassen,
rief den unvermeidlichen
lokalen Widerstand
hervor, der wiederum
die Durchführung
der ethnischen Säuberung
gestattete, die
schon in den 1930er
Jahren entworfen
worden war. >>>
Collage - Erhard
Arendt
Systematische Tötung
-
Vorabdruck. Das
Schlachtfeld Gaza
2004–2009. Vorwort
zur deutschen Übersetzung
des Goldstone-Berichts
(Teil I) - Ilan
Pappe - Am 15. September
2009 veröffentlichte
die »Untersuchungskommission
der Vereinten Nationen
für den Gaza-Konflikt«
einen umfangreichen
Bericht über den
Gaza-Krieg 2008/2009.
Der unter Federführung
des südafrikanischen
Richters Richard
Goldstone verfaßte
Report dokumentiert
zahlreiche Kriegsverbrechen
gegen Zivilisten,
die
die israelische
Armee während der
»Operation Gegossenes
Blei« begangen hatte.
Auch der palästinensischen
Organisation Hamas
werden in dem Bericht
Angriffe gegen zivile
Ziele angelastet.
Angesichts der Kriegsrealität
richtet sich die
Kritik jedoch vor
allem an die israelische
Seite, >>>

Die deutsche Übersetzung
des Goldstone-Report
ist im Buchhandel
+
Semit Verlag
zu erwerben.
816 Seiten mit einer
Einführung von Ilan
Pappe - 25 €
-
ISBN 978-3-9813189-4-4
Sonderseite: Goldstone-Bericht
-
United Nations Fact
Finding Mission
on the Gaza Conflict
>>>
Semit Verlag
>>>
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Besuch
von der anti-islamischen Kampftruppe - Anhänger
der Website "Politically incorrect" stören zunehmend
Veranstaltungen, die sie als pro-muslimisch
empfinden
- Er
war jetzt lange genug still. 25 Minuten lang
hat sich Eckhardt Kiwitt, 54-jähriger Verlagsarbeiter
aus Freising, einen Vortrag über das Paradies
im Islam angehört. Andre Elfiky, ein Muslim,
hat in der St.-Korbinian-Pfarrgemeinde in der
Münchner Valleystraße über den Koran und über
Mohammed gesprochen, der am "Ende seines Lebens
schon ins Paradies greifen konnte". Ein paar
ältere Zuhörer sind zwischenzeitlich eingeschlafen.
Eckhardt Kiwitt ist hellwach. Er hebt die Hand,
einmal, zweimal, dann wird er endlich aufgerufen.
"Sie sagten, man könne den Koran interpretieren",
fragt er den Referenten. "Aber was gibt es an
den Begriffen ,töten' und ,getötet werden' zu
interpretieren?" An der Wand hängen rosafarbene
Luftballons in Form eines Herzens. Aber mit
der guten Stimmung ist es in dem Pfarrhaus vorbei.
Eckhardt Kiwitt glaubt, dass der Islam keine
Religion ist, sondern eine "politische, dem
Nationalsozialismus ähnliche Ideologie" >>>
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Rachel Corrie Family
Finally Puts Israel in Dock
-
Jonathan Cook -
Seven years after Rachel Corrie, a US peace
activist, was killed by an Israeli army bulldozer
in Gaza, her family was to put the Israeli government
in the dock today. A judge in the northern Israeli
city of Haifa was due to be presented with evidence
that 23-year-old Corrie was killed unlawfully
as she stood in the path of the bulldozer, trying
to prevent it from demolishing Palestinian homes
in Rafah. Corrie’s parents, Craig and Cindy,
who arrived in Israel on Saturday, said they
hoped their civil action would shed new light
on their daughter’s killing and finally lead
to Israel’s being held responsible for her death.
They are also seeking damages that could amount
to millions of dollars if the court finds in
their favour. >>>
Texte und Video -
7 Years After Killing,
Family of Slain US Peace Activist Rachel Corrie
Heads to Israel for Wrongful Death Suit Against
Israeli Gov’t - Rachel Corrie, a twenty-three-year-old
student from Evergreen College in Olympia, Washington,
was crushed to death by an Israeli army bulldozer
in Gaza seven years ago as she stood before
a Palestinian home facing demolition. Today,
a trial opens in Israel in a lawsuit brought
by Corrie’s family against the Israeli government.
>>>
Rachel Corrie’s (Posthumous)
Day In Court - Amy Goodman - Countercurrents
- Just before heading to JFK Airport in New
York to attend the trial, Craig Corrie told
me about the lawsuit: "We`re accusing the state
of Israel of either intentionally killing Rachel
or of gross negligence in her killing seven
years ago." The day after Rachel was killed,
Israeli Prime Minister Ariel Sharon promised
President George W. Bush a "thorough, credible
and transparent investigation." Yet according
to a Human Rights Watch report from 2005, Israel`s
"investigations into Corrie`s killing ... fell
far short of the transparency, impartiality,
and thoroughness required by international law."
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10.3.2010
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US-Vizepräsident betont
Solidarität mit Israel -
Biden sprach sein
Gegenüber, den israelischen Ministerpräsidenten
Benjamin Netanjahu, vertraulich als "Bibi" an
und betonte, mindestens so tief wie die persönliche
Freundschaft sei die Partnerschaft der USA und
Israels. Netanjahu antwortete seinem Freund
"Joe": "Die israelische und die amerikanische
Armee halten zum Beispiel gemeinsame Manöver
ab, und es gibt viele andere Aktivitäten, darunter
auch der Kampf gegen den berüchtigten Goldstone-Bericht.
>>>
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Sehr geehrte Damen und
Herren,
die UNO-Generalversammlung unterstützt den
Bericht der UN-Untersuchungskommission von
Richard Goldstone.
Der Bericht zählt die Verstösse gegen das
humanitäre Völkerrecht und gegen die Menschenrechte
vor, während und nach der militärischen
Aggression Israels im Gazastreifen Ende
2008/Anfang 2009 auf und weist u.a. auf
die immer noch andauernde, völkerrechtswidrige
Blockade des Gazastreifens hin. Diese machte
während der Militäroffensive vor 14 Monaten
die Notversorgung der Zivilbevölkerung unmöglich.
Bis heute verhindert die Blockade den Wiederaufbau
der Häuser von 50 000 Obdachlosen und der
zivilen Infrastruktur. Verschiedene UNO-Agenturen
und Menschenrechtsorganisationen haben im
Laufe des vergangenen Jahres immer wieder
über die katastrophale Lage der 1.5 Millionen
BewohnerInnen des Streifens berichtet. Die
weitgehende Abriegelung erzeugt u.a. Mangel
an medizinischer Versorgung, an Nahrung,
an sauberem Trinkwasser, an Strom, an Baumaterialien
und anderen dringend nötigen alltäglichen
Gütern.
Das Andauern
der völkerrechtswidrigen Blockade bedeutet
eine kollektive Bestrafung der Bevölkerung
und untergräbt die Glaubwürdigkeit des humanitären
Völkerrechts.
Ich möchte
Sie hiermit bitten:
1. den Bericht
der UN-Untersuchungskommission von Richard
Goldstone zu unterstützen und dafür Sorge
zu tragen, dass eine unabhängige und transparente
Untersuchung durch beide Seiten (israelische
und palästinensische) erfolgt und somit
Rechenschaft abgelegt wird über die Verletzungen
des internationalen Rechts und über Kriegsverbrechen.
2. ...sich
für die bedingungslose, sofortige und dauerhafte
Öffnung der Grenzen zum Gaza-Streifen, einschließlich
der Küstenregion, einzusetzen. Offizielle
Besucher aus EU-Ländern sollten bei Reisen
in die Region Besuche im Gaza-Streifen routinemäßig
mit einschließen. Die hohe Vertreterin für
Außen- u. Sicherheitspolitik, Mrs. Ashton,
sollte auf ihrer ersten Reise in den mittleren
Osten in diesem Monat Gaza besuchen, um
einen Eindruck über die verheerenden Auswirkungen
der seit 2,5 Jahren andauernden Blockade
sowie der israelischen Militäroffensive
"Gegossenes Blei" zu erhalten.
3. ...sich
dafür einzusetzen, dass Hamas von der Liste
der Terrororganisationen gestrichen wird.
Hamas ist eine durch das palästinensische
Volk - in erwiesenermaßen demokratischen
Wahlen - legitimierte Partei. Der Boykott
von Hamas hat die palästinensische Demokratie
stark geschädigt und dem palästinensischen
Volk enormes Leid, vor allem im Gaza-Streifen,
zugefügt.
4. ...Ihre
Aufmerksamkeit auf die Situation der Menschenrechtsorganisationen
in Israel und den besetzten palästinensischen
Gebieten zu richten. Von israelischer Seite
besteht eine besorgniserregende Tendenz,
gewaltlose Aktionen sowohl von örtlichen
Organisationen und Friedensaktivisten als
auch von internationalen NGO´s und deren
Vertretungen zu behindern und gewaltsam
gegen die friedlichen Aktivisten vorzugehen
- Dr. Gabriele Weber
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Liebe Freunde, liebe an Nahost Interessierte,
am kommenden Mittwoch, 10.
März, um 9 Uhr, wird im
Landgericht Berlin,
Strafgerichtsbarkeit, Turmstr.
91, 10559 Berlin (10 Min.
vom U-Bhf. Turmstr.), die Berufungsverhandlung
gegen das Urteil vom 19. Juni 2009
in der Strafsache gegen Herrn Issa
Hijazi eröffnet.
(Achtung: anderes Gebäude als im
Juni 09!!) Unsere Berichte und eine
Reihe von anderen Texten zum Prozess
vom Juni 2009 finden sich unter
http://www.palaestina-heute.de/Themen/Issa-Prozess/issa-prozess.html
Issa Hijazi
wird wieder durch Rechtsanwalt Hans-Eberhard
Schultz (www.menschenrechtsanwalt.de)
vertreten. Herr Schultz äußerte
in einem Brief an Issa im Januar
die Hoffnung, diesmal einen Freispruch
zu erreichen -- wir hoffen mit ihm,
dass diesmal ein Prozess stattfindet,
der unser erschüttertes Vertrauen
in die deutsche Justiz wieder herstellt.
Es ist sicher im Sinne von Issa
Hijazi und seines Anwaltes, wenn
die Öffentlichkeit nicht nur von
diesem Termin weiß, sondern
wenn auch viele zum Prozess kommen.
Issa braucht unsere sichtbare Solidarität!
Mit freundlichen Grüßen,
Renate Dörfel-Kelletat und Frank
Dörfel
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Mohssen
Massarrat - (pdf)
Offener Brief
anlässlich des Iran-Atomkonflikts - An Kerstin
Müller, MdB, Sprecherin der Grünen für Außenpolitik
und Omid Nouripour, MdB, sicherheitspolitischer
Sprecher der Grünen
- Sehr geehrte Frau Müller,
sehr geehrter Herr Nouripour, Sie beide haben
in diversen Stellungnahmen bzw. Zeitungsinterviews
einen Krieg gegen den Iran anlässlich der Verschärfung
des Atomkonflikts abgelehnt, gleichwohl sich
aber für gezielte Sanktionen ausgesprochen,
die nur das Regime, nicht aber die Menschen
im Iran treffen sollen. Diese Differenzierung
ehrt Sie zwar in humanistischer Hinsicht, sie
lenkt aber die öffentliche Meinung vom eigentlichen
Hintergrund des Konflikts ab. Fakt ist, dass
es im Mittleren und Nahen Osten ein regionales
Sicherheitsdilemma gibt, seit Israel mit seinem
Atomarsenal die nukleare Vorherrschaft in der
Region innehat. Eine Reduktion dieses m. E.
unbestreitbaren Sicherheitsdilemmas allein auf
Irans Atomprogramm ist nicht nur einseitig,
sondern auch die Hauptursache dafür, dass der
über 7 Jahre andauernde Atomkonflikt mit dem
Iran bisher ungelöst geblieben ist. Die Fortsetzung
dieser einseitigen Politik läuft aller Wahrscheinlichkeit
nach darauf hinaus, dass der Konflikt weiter
eskaliert. >>>
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URGENT - Israel Set to Join
Club of Richest Nations, OECD
- An exclusive
club of the world's most developed countries
is poised to admit Israel as a member even
though, a confidential internal document
indicates, doing so will amount to endorsing
Israel's illegal occupation of Palestinian
and Syrian territories...
Israel has been told that its accession
to the Organization for Economic Cooperation
and Development (OECD) is all but assured
when the 30 member states meet in May.
The timetable
is as follows.
Already at the end of this week (March 12)
the "Executive Committee" will meet
in order to prepare the the meeting of the
OECD council March 25, 2010.
THIS is probably the last chance to avoid
or at least postpone the formal decision,
scheduled for May 27, 2010 when the
ministers of the OECD countries will meet.
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Pressemitteilung
-
Strafbefehl wegen Interviewäußerungen
von Dr. Sabine Schiffer zum Polizistenfehlschuss
beim Mord an Marwa El-Sherbini - Prozesstermin
24.03.2010, 10.30 Uhr im Amtsgericht Erlangen
- Pressekonferenz im Anschluss an den Prozess
in den Räumen des IMV -
Während des Verfahrens
gegen Alexander Wiens, der Marwa El-Sherbini
am 1. Juli 2009 niederstach, wurde der Schuss
des herbeigerufenen Polizisten auf den Ehemann
der Ermordeten nicht verhandelt. Mit der Pressemitteilung
vom 21.12.2010 gab Staatsanwalt Avenarius in
Dresden bekannt, dass das Ermittlungsverfahren
gegen den Polizisten eingestellt sei. Daraufhin
erging ein Strafbefehl der Staatsanwaltschaft
Nürnberg an Dr. Sabine Schiffer, Leiterin des
Instituts für Medienverantwortung, auf der Grundlage
einer Strafanzeige des besagten, jedoch nie
namentlich genannten, Polizeibeamten wegen übler
Nachrede. Sabine Schiffer hatte in mehreren
Interviews zum Mord an der Ägypterin die Vermutung
geäußert, dass der Fehlschuss des Polizisten
einen rassistischen Subtext gehabt haben könnte.
Dies wäre auf Grund verbreiteter Medienbilder,
die seit Jahren das Negativbild „arabischer
Terrorist“ stark vergrößerten, denkbar und könnte
gerade in einer Situation wirken, in der ein
überlegtes Handeln nicht möglich ist. Eine klärende
Pressemitteilung des Instituts vom 7.08.2009,
in der deutlich gemacht wird, dass es sich bei
dem Erklärungsversuch um gängige Überlegungen
im Rahmen rassismuskritischer Forschung handelt
und damit niemandem ein Vorsatz unterstellt
würde, blieb bei der Formulierung des Strafbefehls
gegen Schiffer unberücksichtigt. Die Inkriminierte
legte fristgemäß Einspruch ein. Der Fall wird
nun in einem öffentlichen Prozess verhandelt.
Inzwischen hat sich ein Aktionsbündnis gegen
Rassismus und für Meinungs- und Wissenschaftsfreiheit
gebildet, das online eine enorme Solidaritätswelle
mit Frau Dr. Schiffer ausgelöst hat:
www.solidaritaet-mit-dr-sabine-schiffer.
Derzeit erscheinen auf internationaler Ebene
Medienbeiträge zu dem Fall. Auf der Website
des Instituts wird über den Fortgang des Verfahrens
informiert:
www.medienverantwortung.de/das-institut/der-prozess.
Konkret möchten wir anlässlich des
für den 24. März angesetzten – öffentlichen
–Strafprozesses am Amtsgericht
Erlangen zu einer Pressekonferenz einladen,
bei der Dr. Sabine Schiffer sowie ihr Anwalt,
Markus Künzel, zur Beantwortung von Fragen zur
Verfügung stehen. Die Pressekonferenz beginnt
ca. ½ Stunde nach Prozessende im Institut für
Medienverantwortung, Goethestraße 6, in Bahnhofsnähe.
Auf
dieser Seite
werden laufend informieret, wie es um das
Verfahren gegen die
Interviewäußerungen von Dr. Sabine Schiffer
steht >>>
Wer
in der Lage ist und möchte, kann für die Deckung
der Anwaltskosten etwas beitragen
>>>
Das
Institut für Medienverantwortung
richtet sich mit seinen Analysen und Vorschlägen
an Medienmacher und Mediennutzer gleichermaßen.
Nicht nur mehr Verantwortung gegenüber dem jeweiligen
Medienprodukt wäre erstrebenswert, sondern auch
mehr Verantwortung gegenüber dem Medienkonsum
und dem Bewusstsein für Meinungsbildungsprozesse.
Darum setzt sich das IMV u.a. für eine umfassende
Medienbildung und einen systematischen Lehrplan
für den Schulunterricht ein.
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