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Mittwoch, 09. Mai 2012

Einblick gewinnen. ‚Ein Blick Iran‘ - Ein internationales Ausstallungsprojekt will die Verständigung zwischen den Menschen im Iran und der westlichen Welt fördern. - Afsane Bahar
Wir verweilen in einem Raum mit vielen Wänden.
In jeder Wand befinden sich zahlreiche Fenster,
zum Empfangen und zum Senden.
Jeder von uns hat ein Fenster geöffnet, zum Licht.
Und jeder Mund beschreibt sein eigenes Gedicht.
Wenn wir unsere Blicke und Einblicke zusammenführen,
können wir gemeinsam die Wahrheit umfassend berühren.

Feindbilder stellen eine der Grundlagen für das menschenverachtende Denken und Handeln dar. Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion verlor ein tief verankertes Feindbild, das Jahrzehnte lang erfolgreich benutzt worden war, an Effektivität. Der globalisierte Neoliberalismus benötigte neue Möglichkeiten zur Irreführung und Ablenkung der Menschen.

So wurde der „Kampf der Kulturen“ auf die Tagesordnung gesetzt und im Zusammenhang mit „War on Terror“ sowie den Krisen des Kapitalismus medial vielschichtig entwickelt und ausgebaut (1,2,3).

Das Kulturprojekt „Ein Blick Iran. Ein Land, da leben Menschen. Sag Servus und Salam“ (4) versucht mitten in der den Blick einengenden Kriegshysterie (5) das Gemeinsame, Zusammenführende und Verbindende zu betonen sowie einen Raum zum Nachdenken und Innehalten zu schaffen. >>>

DAS KULTUR-PROJEKT „EIN BLICK IRAN“ - BEI ERFOLGREICHER FINANZIERUNG BIS ZUM 15. JUNI 2012 FINDET ES STATT VOM 15. JULI BIS 12. AUGUST 2012 IN DER KIRCHE ST. MAXIMILIAN IN MÜNCHEN -

Wie beschreibt man das Projekt?
Ein Blick Iran. Ein Land, da leben Menschen. Eine Begegnung zweier Kulturen, warum nicht zwischen dem katholischen Bayern und dem Land Iran? Und das in einer Kirche in München. Wir sagen ja zu dieser Grenzüberschreitung und fügen dem durch Medien geprägten Bild des Irans eine persönliche Perspektive hinzu. Denn auch hinter einem Regime verborgen leben Menschen, die Bewohner ihres Landes. Das Projekt „Ein Blick Iran“ lädt ein zum Erleben, Fühlen und Nachdenken - auch über Frieden. Mit Projektionen, Bildern, Musik und mehr.

Worum geht es in diesem Projekt?
Unser Denken ist dualistisch geprägt. Wir wägen ab - oft ganz automatisch - zwischen Richtig und Falsch, Gut und Schlecht, Für und Wider oder Ost und West. Das Leben jedoch spielt sich zwischen und jenseits dieser Gegensätze ab. Alleine im Denken existieren die Grenzen. Dieses Projekt führt deshalb Gegensätze zusammen und öffnet einen Raum für die Verständigung zweier Kulturen, die unterschiedlicher nicht sein
könnten. In der Kirche St. Maximilian im Herzen der Stadt München zeigen wir das Land Iran und seine Menschen. Multimedial. So wollen wir spannende Begegnungen anregen, viele Fragen hervorbringen um ganz persönliche Antworten zu finden.

Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?
Die Zielgruppe sind Menschen jeglicher Herkunft und Kultur sowie jeglichen Alters, die an das Verbindende zwischen uns Menschen glauben. In der Erfahrung dieser Verbundenheit liegt das Kernanliegen von „Ein Blick Iran“. Hierzu ist ein jeder herzlich eingeladen.

Warum sollte man dieses Projekt unterstützen?
Wer etwas verändern möchte, sollte immer zuerst bei sich selbst anfangen. Diese einfache Weisheit nehmen wir uns zu Herzen. Wir beginnen mit einem veränderten Blick auf das Land Iran und seine Menschen. Unterstütze auch Du dieses Projekt und hilf mit ein Zeichen zu setzen. Ein Zeichen für die friedliche Begegnung zweier ganz unterschiedlicher Kulturen. (pdf) >>>

 

http://www.startnext.de/einblickiran  - Ein Blick Iran. Ein Land, da leben Menschen. - Eine Begegnung zweier Kulturen, warum nicht zwischen dem katholischen Bayern und dem Land Iran? Und das in einer Kirche in München.

Wir sagen ja zu dieser Grenzüberschreitung und fügen dem bereits medial geprägten Bild Irans eine persönliche Perspektive hinzu. Denn auch hinter einem Regime verborgen leben Menschen, die Bewohner ihres Landes.

Das Projekt "Ein Blick Iran" lädt ein zum Erleben, Fühlen und Nachdenken - auch über Frieden. Mit Projektionen, Bildern, Musik und mehr. http://www.facebook.com/EinblickIran

bf@einblickiran.de

www.einblickiran.de
EIN BLICK IRAN. GET THINGS MOVING. TOGETHER. GERMAN & ENGLISH

http://www.facebook.com/photo.php?v=225277687573027
EIN BLICK IRAN. GET THINGS MOVING. TOGETHER. PERSIAN
http://www.facebook.com/photo.php?v=225298404237622

28.4.2012 - Ex-Geheimdienstchef wirft Israel "Täuschung" in Iran-Frage vor - Der frühere Chef des israelischen Inlandsgeheimdiensts Schin Beth, Juwal Diskin, hat der Regierung seines Landes vorgeworfen, die Bevölkerung hinsichtlich des Umgangs mit dem Iran zu "täuschen". >>>


Israel's former Shin Bet chief: I have no confidence in Netanyahu, Barak - Yuval Diskin accuses Israel's leaders of misleading the public on Iran, says they are making decisions 'based on messianic feelings.'  - Barak Ravid - Former Shin Bet chief Yuval Diskin expressed harsh criticism of Prime Minister Benjamin Netanyahu and Defense Minister Ehud Barak on Friday in a meeting with residents of the city of Kfar Sava, saying the pair is not worthy of leading the country. >>>

15.4.2012 - Dokumentation zu "Was gesagt werden muss - Günter Grass" >>>

15.4.2012 - Das muss ja mal gesagt werden! -  Gerhard Meerpohl -  Iran hat seit mehreren Jahrhunderten keinen Angriffskrieg geführt. Es hat sich allerdings gegen den von Amerika unterstützten Angriff des Iraq erfolgreich gewehrt.
Israel führte in den letzten siebzig Jahren acht Kriege, die es selbst auslöste bzw. nicht abzuwenden versucht hat. Israel hält seit 45 Jahren Palästina besetzt, hat Teile Palästinas und Syriens völkerrechtswidrig annektiert, setzt seine Eroberung durch permanente Siedlungstätigkeit fort. Israel hat bereits nukleare Produktionsstätten in fremden Ländern angegriffen und zerstört.

Iran ist von Alliierten und Stützpunkten der U.S.A. umzingelt, die schon Mossadegh stürzten, den Schah installierten, die möglicherweise besonderes Interesse an der Kontrolle iranischer und turkmenischer Ölquellen haben...
Israel ist Verbündeter / Speerspitze und gleichzeitig Dirigent Amerikas.

Iran ist eine der großen Mächte in der Region, ist aber als schiitisches Land unter sunnitischen Staaten isoliert. Es besitzt große Ölreservern und strebt danach, seinen Einfluss auf seine Nachbarn zu vergrösseren.
Israel ist die dritt grösste Militärmacht weltweit, hat auch die unbestrittene Vormachtstellung in Wirtschaft, Wissenschaft und Politik der Region, hat eine Dominanz, die es zu verteidigen gewillt ist. Auch gegen heranwachsende Konkurrenten. Es hat die besten Beziehungen zur Weltmacht U.S.A., genießt deren Protektion.

Iran hat sein Programm zur Nutzung von Atomenergie zu militärischen Zwecken 2003 gestoppt und nicht wieder aufgenommen, weil diese Nutzung mit religiösen Forderungen nicht vereinbar sei. Iran forscht und arbeitet an einem Atomprogramm, das - so wird versichert – der friedlichen Nutzung dient. Iran ist dem Vertrag gegen die Weiterverbreitung von Atomwaffen beigetreten, es wird entsprechend kontrolliert. Heimliche militärische Ambitionen werden unterstellt, Hinweise darauf / Beweise dafür wurden nicht gefunden.
Israel besitzt Atombomben seit Langem und in grosser Zahl. Es ist dem Atomwaffensperrvertrag nicht beigetreten, lässt keine Kontrollen zu. >>>



Die soziale Dimension des drohenden Krieges gegen den Iran (SB) - Wie die Ankündigung der iranischen Regierung, im Vorgriff auf die ab 1. Juli greifenden Sanktionen der EU die Rohölexporte nach Deutschland einzustellen, belegt, steigen die Kosten für die Konfrontation im sogenannten Atomstreit nicht nur für die iranische Bevölkerung rapide an. Zudem erweist sich die gegen das Land gerichtete Sanktionspolitik als wenig hilfreich im Sinne ihres vorgeblichen Ziels, die iranische Regierung zu Zugeständnissen bei der Nutzung der Urananreicherung zu drängen. Sie schadet, wie Ali Fathollah-Nejad in einer lesenswerten Analyse der Blätter für deutsche und internationale Politik [1] darlegt, vor allem den Bürgern des Landes und stärkt zudem diejenigen Gruppen im Teheraner Machtgefüge, die dem Druck der NATO-Staaten und Israels aufs entschiedenste widerstehen. Ohnehin scheint in der Bevölkerung des Landes, wie westliche Beobachter wiederholt attestiert haben, selbst gegenüber dem hierzulande als aggressivsten Exponenten der iranischen Führung dargestellten Präsidenten Mahmud Ahmedinejad die Meinung verbreitet zu sein, daß er sich gegenüber dem Versuch, dem Land das legitime, im Nichtverbreitungsvertrag verankerte Recht auf zivile Nutzung der Atomenergie inklusive der Urananreicherung abzusprechen, zu defensiv verhalte. >>>

6.4.2012

Felicia Langer - Offener Brief an Günter Grass

Sehr geehrter , lieber Günter Grass, wir, Felicia und Mieciu Langer befürworten Ihr mahnendes Anti Kriegs Gedicht, mit Recht als ein Aufschrei in der S.Z. ( 4.4.2012 ) bezeichnet .

Wir bewundern Ihre Zivilcourage gegen die allgemeine Verlogenheit.

Was die israelische Politik betrifft. Wir haben die israelische und die deutsche Staatsbürgerschaft und leben seit 22 Jahre in Deutschland. Ich bin eine Trägerin des Alternativen Nobelpreises, 1990 für mein Lebenswerk , als israelische Anwältin die die palästinensische Gefangene in den Besetzten Gebieten vertretet hat .Im Jahre 2009 habe ich den Bundesverdienstkreuz 1-e Klasse bekommen.

Ich habe eine schreckliche Verleumdung - Kampagne gegen mich gerichtet durch israelische Lobby in Deutschland und teilweise in Israel, erlebt.

Ich kann mir gut vorstellen mit aller Bescheidenheit , was Sie jetzt empfinden und es tut mir sehr , sehr Leid.

Mieciu, mein Mann ist Holocaustüberlebender , der in 5 Nazilager inhaftiert war und der einzige der Familie der überlebt hat.

Wir sind empört über die Verleumdungskampagne die gegen Sie zur Zeit geführt wird. Wir solidarisieren uns völlig mit Ihnen , und wünschen Ihnen das Beste ! Soll diese Ihre gesegnete Tinte nie austrocknen. !  
Herzlichst Felicia und Mieciu Langer   -   Tübingen 6.4.2012

Jagdaktion gegen Felicia Langer >>>

Dokumentation zu "Was gesagt werden muss - Günter Grass" >>>

Was gesagt werden muss - Abraham Melzer - Mit Befremden und Entsetzen verfolge ich die Debatte um das Gedicht von Günter Grass, das in der SZ veröffentlicht worden ist. Es fällt mir schwer darin antisemitische Tendenzen zu >>>

Günter Grass, Israel und der „Antisemitismus“ - Dr. Ludwig Watzal - Der Großschriftsteller Günter Grass ein „Antisemit“, ja sogar ein „gebildeter Antisemit“? Kluge Menschen wie Tom Segev, Avi Primor u. a. weisen diesen ungeheuerlichen Vorwurf zurück. Sie betonen sogar Grass` Verbundenheit mit dem Staat Israel. >>>
 

Genug der Heuchelei! - Endlich spricht es einer aus: Israel bedroht den Weltfrieden - Arn Strohmeyer - Es hat lange, fast zu lange gedauert, bis einer der wichtigsten und bedeutendsten deutschen Intellektuellen ausspricht, was sehr viele Menschen hier im Land und in der Welt >>>

 

Debattenbeitrag zu Günter Grass - Es musste gesagt werden - Ein Debattenbeitrag von Jakob Augstein - Mit seinem Gedicht "Was gesagt werden muss" liegt Günter Grass richtig: Er holt Deutschland aus dem Schatten der Worte von Kanzlerin Merkel, die Sicherheit Israels gehöre zur deutschen "Staatsräson". Und der Schriftsteller kritisiert zu Recht, dass Israel der Welt eine Logik des Ultimatums aufdrängt. Ein großes Gedicht ist das nicht. Und eine brillante politische Analyse ist es auch nicht. Aber die knappen Zeilen, die Günter Grass unter der Überschrift "Was gesagt werden muss" veröffentlicht hat, werden einmal zu seinen wirkmächtigsten Worten zählen. Sie bezeichnen eine Zäsur. Es ist dieser eine Satz, hinter den wir künftig nicht mehr zurückkommen: "Die Atommacht Israel gefährdet den ohnehin brüchigen Weltfrieden." Dieser Satz hat einen Aufschrei ausgelöst. Weil er richtig ist. Und weil ein Deutscher ihn sagt, ein Schriftsteller, ein Nobelpreisträger, weil Günter Grass ihn sagt. Darin liegt ein Einschnitt. Dafür muss man Grass danken. Er hat es auf sich genommen, diesen Satz für uns alle auszusprechen. Ein überfälliges Gespräch hat begonnen. Es ist ein Gespräch über Israel. >>>

 

Grass - Gedicht zum Krieg - Vom schrecklichen Unrecht Recht zu haben - U. Gellermann - Da meldet sich einer von den deutschen Intellektuellen aus tiefer Sorge. Da sieht er einen Krieg auf die Welt zukommen, der mehr sein kann als einer zwischen Israel und dem Iran, da fürchtet er das Deutschland, dem er sein Leben und seine Literatur gewidmet hat, könnte diesen Krieg mit der Lieferung von U-Booten befördern. Aus diesen Befürchtungen heraus schreibt er ein Gedicht und lässt die Welt davon wissen. Und dann erhält er ein Echo aus dem Land. Natürlich ist es der furchtbare Journalist Henryk Broder, dem die platteste Schlagzeile entgleitet: „Günter Grass – Nicht ganz dicht, aber ein Dichter“ schreibt er in der „Welt“ und nennt den Mann, der bisher allen als Freund Israels galt, einen Antisemiten. Widerlich in seinem Wüten gebärdet sich der israelische Botschafter, der den Dichter mit denen vergleicht, die den vorgeblich jüdischen Ritualmord an christlichen Kindern erfunden haben. >>>

 

Günter Grass im blinden Fleck des deutschen Imperialismus (SB) - Als Günter Grass den Überfall der NATO auf Jugoslawien guthieß, war die Welt noch in Ordnung. Die Fürsprache des angesehenen Schriftstellers für den humanitären Interventionismus war Balsam für die damals noch "brennenden" rot-grünen Seelen. Heute, da die Rauchschwaden über der Asche am realpolitischen Vollzug entzündeter Gemüter längst verweht sind und rot-grüne Politiker die schwarz-gelbe Bundesregierung in Sachen Bellizismus rechts überholen, herrscht nicht einmal mehr Bedarf an affirmativen Intellektuellen. Wer wollte noch ins Horn gegen den Iran erhobener Kriegsdrohungen stoßen, wenn dies im Grundton einer Freiheitslyrik erfolgt, mit der sich die Gauck und Broder schmücken? Wer wollte sich entblöden, durch das Heulen mit einer Meute, die Widerspruch nicht sanktionieren muß, weil er auf Höhe ihres Hegemonialanspruchs nicht existiert, die eigene Bedeutung so inflationär zu entwerten, daß sie im Schatten der Nichtbeachtung immer noch besser aufgehoben ist? Um so greller ist das Schlaglicht, in das ein prominenter Name wie der von Günter Grass getaucht wird >>>



Nach Debatte um sein Gedicht Grass präzisiert Kritik an Israel - Heribert Prantl - Nicht das Land Israel, sondern allein die Regierung Netanjahu habe er kritisieren wollen: Im Gespräch mit der "Süddeutschen Zeitung" erklärt Günter Grass, dass er sein Israel-Gedicht jetzt anders fassen würde. Die Kritik an seiner Person treffe ihn - besonders der "kränkende und pauschale Vorwurf des Antisemitismus". Der Literaturnobelpreisträger Günter Grass hat sich gegen Angriffe wegen seines umstrittenen Israel-Gedichts verteidigt und zugleich beteuert, er würde es jetzt anders schreiben. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung sagte Grass am Karfreitag, er würde nun seine Kritik präziser formulieren: "Ich würde den pauschalen Begriff 'Israel' vermeiden und deutlicher machen, dass es mir in erster Linie um die derzeitige Regierung von Premierminister Benjamin Netanjahu geht", sagte Grass. >>>

 

Grassierende Vorwürfe gegen Israel-Kritiker:  Vieles muss gesagt werden - Jamal Karsli, 06.04.2012 - Während die meisten Medien und Politiker beteuern, dass Israel selbstverständlich kritisiert werden dürfe und täglich kritisiert würde, beweist das aktuelle Gedicht von Günter Grass erneut, wie jegliche substanzielle Israel-Kritik reflexartig mit scharfen und teilweise hysterischen Worten abgekanzelt wird. Ob WELT, FAZ, Spiegel, Tagesspiegel – viele Medien drucken und vertreten hanebüchene Antisemitismusvorwürfe und maßlose Übertreibungen. Die israelische Botschaft stellt „Was gesagt werden muss“ in eine Reihe mit christlichen Ritualmordvorwürfen an Juden, der unvermeidliche Henryk M. Broder nennt Grass in der WELT den „Prototyp des intelligenten Antisemiten“, die FAZ nennt das Poem ein „Dokument der Rache“, im Tagesspiegel heißt es, das Gedicht könne ebenso gut „Die Juden sind unser Unglück" heißen. Und das sind nur Beispiele.   Kein Wunder also, dass die meisten Politikerinnen und Politiker eingeschüchtert sind und sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen. In meiner Zeit als Landtagsabgeordneter (1995 bis 2005) habe ich hinter die Kulissen schauen können und kenne diesen Sachverhalt hinlänglich aus persönlicher Erfahrung. Und es betrifft nicht nur Politiker, sondern auch Journalisten und eigentlich alle, die in der Öffentlichkeit stehen. >>>

 

Kriegstrommeln werden gerührt - Arnold Schölzel - (...) Zahlreiche Kommentatoren widmeten sich den von ihnen bei Grass vermuteten Motiven, nutzten aber vor allem die Gelegenheit, um den Iran als angeblichen Kriegstreiber anzuprangern. Eine monströse Diffamierungsleistung lieferte am Freitag die Kandidatin der Linken zur Bundespräsidentenwahl Beate Klarsfeld ab. Sie zitierte in einer Mitteilung aus einer Hitler-Rede im Jahr 1939 die Formulierung »das internationale Finanzjudentum« und fuhr fort: Wenn man diesen Ausdruck durch »Israel« ersetze, »dann werden wir von dem Blechtrommelspieler die gleiche antisemitische Musik hören.« Ähnlich schrieb der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, für Handelsblatt online: »Günter Grass hat zwar die Waffen-SS verlassen. Aber offenbar hat die Judenfeindschaft der Waffen-SS Günter Grass doch niemals verlassen.« >>>

 

Tatsachen ins rechte Licht gerückt - * Der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Peter Strutynski, erklärte am Freitag in einer Pressemitteilung zu der medialen Aufregung um Günter Grass:  - Ostermarschierer: Weil Grass recht hat … - Selten ist ein Literaturnobelpreisträger von den Medien und der herrschenden Politik so schlecht behandelt worden wie Günter Grass nach Veröffentlichung seines Poems »Was gesagt werden muß«. Darin rückt Grass ein paar Tatsachen ins rechte Licht, die hier zu Lande nur zu gern verschwiegen werden >>>

 

»Die Reaktionen sind unverschämt« - Die Kritik von Günter Grass an Israel wird von den Medien niedergebrüllt. Ein Gespräch mit Wolfgang Gehrcke - Interview: Peter Wolter - Wolfgang Gehrcke ist im Bundestag Obmann der Linksfraktion im Auswärtigen Ausschuß - Der Schriftsteller Günter Grass hat den Medien ein Osterei geschenkt: Nach dem Wulff-Skandal haben sie wieder ein Thema, über das sie sich kollektiv empören können. Sie sind eine der wenigen Persönlichkeiten, die sich hinter Grass gestellt haben – werden Sie auch schon angefeindet? Eigentlich nicht, ich habe sehr viele Briefe, Mails und Anrufe bekommen, die mich in ihrer großen Mehrheit ausdrücklich und sehr sachlich unterstützen. Auch aus der israelischen Friedensbewegung haben mich Reaktionen erreicht >>>

 

Kriegshelden - Grass wußte, worauf er sich einließ -  Werner Pirker - Die israelische Regierung hat ihre Absicht, das iranische Atomforschungsprogramm mit militärischer Gewalt zu beenden, nicht erst einmal offen kundgetan. Doch fehlt dafür die Zustimmung aus Washington, auf dessen zumindest politische Unterstützung Israel angewiesen ist. Die von Günter Grass in seinem Gedicht getroffene Feststellung, daß Israel den Iran mit Krieg bedroht, kann und will die Netanjahu-Regierung deshalb auch nicht widerlegen. Und obwohl Israels Führung in aller Öffentlichkeit den Krieg als einzige Möglichkeit zur Sicherung des Existenzrechtes ihres Staates rühmt, wird die Benennung dieser kriegerischen Absicht durch den deutschen Literaturnobelpreisträger von der prozionistischen Meinungsmaschinerie als »antisemitische Verleumdung« denunziert. >>>

 

Der Schwarze Kanal: Doppelte Standards - Werner Pirker - Als »beschämenden Ausdruck von Geschichtsvergessenheit und politischer Dummheit« bezeichnet Micha Brumlik in einem taz-Gastbeitrag die »Erklärung aus der Friedensbewegung und der Friedensforschung«, in der vor einer weiteren Eskalation des Konflikts um das iranische Atomforschungsprogramm gewarnt wird. »Das vom Westen beschlossene Ölembargo und der Boykott der iranischen Zentralbank sind gefährliche Interventionen«, heißt es in dem Aufruf, der bisher von mehr als 1700 Personen unterzeichnet wurde. >>>

 

Helmut Käss - Leserbrief: Zur BZ von heute, 5.4.12, Seite: Kultur, „Schlechtes Gedicht, große Aufregung“ - Günter Grass hat ein Gedicht geschrieben, für die Süddeutsche und die New York Times. Damit hat er unter vielem verbalem Zögern ein wirkliche heißes Eisen angefasst mit entsprechender Reaktion. Nebenbei, mir gefällt das Gedicht sehr. Die „heißen“, die Regierungspolitik von Israel unterstützenden „Krieger“ wie Broder/Welt oder Brumlik/Taz aus Deutschland schmähen ihn wegen seiner „Antisemitischen“ Worte, da man als Deutscher Israel nur unterstützen, aber auf Grund der Geschichte mit dem grässlichen Holocaust nicht kritisieren dürfe. Verschiedene überzeugte Israel-“Freunde“ schmähten auch uns vom Friedensbündnis und Friedenszentrum wegen der Präsentation von israelischen Regierungskritikern 2010.

Aber es geht um weltpolitische Dramatik: Israel hat einen Angriff auf den Iran angekündigt. Es hat dies schon öfters getan und bisher nicht durchgeführt. Aber allein die Ankündigung ist nach dem Völkerrecht ein Verbrechen in angeblicher vorweggenommener Verteidigung. Dabei wäre das Problem mit einer Atomwaffenfreien Zone im Mittleren und Nahen Osten einfach zu lösen, wozu der Iran nach meiner Überzeugung gerne beitreten würde. Israel atomare Vernunft zu unterstellen und Iran Unvernunft, ist völlig einseitig. Chomsky weist darauf hin, dass die Militärausgaben vom Iran relativ gering und defensiv sind. http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Iran/chomsky3.html Israel ist mit seinen Atomunterseeboten zweitschlagfähig. Die Vernichtung Israels würde den atomaren Untergang des Iran bedeuten, der selten gegen Nachbarn Kriege geführt hat. Einseitige Atombewaffnung kann diese Welt nicht dulden, weder bei Israel noch bei den USA noch irgendwo, das ist viel zu gefährlich. Wir müssen zügig zu einer international überwachten vollständigen Abrüstung von diesen potentiell menschheitsvernichtenden Massenvernichtungswaffen wegkommen.  Herzliche Grüße  Helmut Käss -
http://www.helmutkaess.de/Wordpress/
 

Dichtung und Wahrheit - Beim Thema Iran regieren in Medien und Politik Wahrnehmungsschwierigkeiten, Phantasie und Lügen. Besonders Springers Welt tut sich wieder einmal hervor - Knut Mellenthin - Die einstimmige Empörung deutscher Politiker und Journalisten über die Friedensbotschaft von Günter Grass hat auch etwas damit zu tun, daß sie allesamt ertappte Lügner sind: Ihr ständig wiederholter axiomatischer Ausgangspunkt, Iran arbeite am Bau von Atomwaffen, ist nicht nur gänzlich unbewiesen, sondern widerspricht auch den veröffentlichten Erkenntnissen aller westlichen Geheimdienste, einschließlich des israelischen. >>>

Ahmadinedschad und die Sache mit der Landkarte - Knut Mellenthin - Ein ständig wiederholter Vorwurf gegen Iran lautet, Präsident Mahmud Ahmadinedschad habe mit der »Auslöschung« des jüdischen Staates gedroht. Wörtlich soll er – in einer Rede am 26. Oktober 2005 – gesagt haben, Israel müsse »von der Landkarte gefegt werden«. Seit Jahren ist bewiesen und bekannt, daß diese Behauptung auf einer falschen Übersetzung gründet. Eine Reihe von Medien hat den Fehler öffentlich eingestanden und angekündigt, den falschen Text nicht mehr zu verwenden. Politiker und Journalisten, die sich zu diesem Thema äußern, können und sollten das wissen. Der entscheidende Abschnitt der Rede von Ahmadinedschad begann mit der Frage: »Werden wir eine Welt ohne Amerika und Zionismus erleben können?« Er zählte dann eine Reihe von starken, scheinbar >>>

28.3.2012 - Ex-IAEA-Chef ElBaradei: "Wer Iran angreift, ist verrückt" - Ein Angriff würde die gesamte Region zerfetzen. Sicherheit für Israel sei nur möglich, wenn das Land in der Region anerkannt werde. Der gesamte nahe Osten müsse eine atomwaffenfreie Zone werden. - Der langjährige Generaldirektor der in Wien ansässigen Internationalen Atomenergie-Agentur (IAEA), Mohammed ElBaradei, hat Israel eindringlich vor einem Krieg gegen den Iran gewarnt. "Jeder, der den Iran angreift, ist völlig verrückt", sagte der Friedensnobelpreisträger. "Das würde die gesamte Region zerfetzen." >>>

Erdogan: No force should threaten Iran’s peaceful nuclear program - Turkish PM visits Islamic Republic and offers to host Iran nuclear talks with major powers; Iran FM says talks to take place on April 13. Turkish Prime Minister Recep Tayyip Erdogan expressed support for Iran’s nuclear program during a visit to the Islamic Republic on Wednesday, and said that no one has the right to use force against a country that is pursuing peaceful nuclear activities, Iranian and Turkish media reported. “No one has the right to impose anything on anyone with regards to nuclear energy, provided that it is for peaceful purposes,” >>>

28.3.2012 - Achmadinedschad „interviewt“ Claus Kleber vom ZDF - Dr. Ludwig Watzal - Was jeder Volontär in den ersten Tagen lernt, scheint den Claus Klebers der Fernsehwelt entfallen zu sein. Der Chef-Moderator des Zweiten Deutschen Fernsehens (ZDF) hatte es eigentlich gut gemeint, als sein Sender endlich nach jahrelangem Bitten und Betteln den iranischen Präsidenten Mahmud Achmadinedschad als Interviewpartner vor die Kamera bekam. Überrascht von Achmadinedschads Professionalität und Klebers Voreingenommenheit und Hilflosigkeit war die ZDF-Redaktion um Schadensbegrenzung bemüht und hat versucht, das Interview richtig „einzubetten“. Gut gemeint, ist jedoch etwas anderes, als gut gemacht. Zu groß scheint der Schock für die ZDF-Chefstrategen über die Wahrheiten, die Irans Präsident geäußert hatte, gewesen zu sein. Hatte man nicht über Jahre hinweg an der Dämonisierung des Iran als der Verkörperung „des Bösen“ schlechthin gearbeitet und der Wahrheit   >>>


Krieg und Frieden - Ein ZDF-Interview mit dem iranischen Präsidenten Ahmadinedschad - Ja, wie ticken Sie denn? - Anneliese Fikentscher und Andreas Neumann - Ein öffentlich-rechtlicher Fernsehsender führt ein Interview mit der deutschen Bundeskanzlerin und kommentiert dieses abschließend mit den Worten: „Wir haben die Äußerungen von Frau Merkel wiedergegeben, damit deutlich wird, wie diese Frau tickt.“ Ist ein derartiges Verhalten im Umgang mit führenden Politikern vorstellbar? In der Regel nicht. Aber es gibt Ausnahmen. Insbesondere Feindbilder verlangen danach. Einen solchen Fall konnten die Fernsehzuschauer am 19. März 2012 im ZDF erleben, als nach einem Interview mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu hören war: „Wir haben (seine Äußerungen) wiedergegeben, damit deutlich wird, wie einer der umstrittensten Politiker der Welt tickt.“ >>>

Die "Einbettung":

Video: Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video:
Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
- Vollständiges Interview 42 M.
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem" - Kurzfassung 8 Minuten
Video: Claus Kleber nach dem Interview

Weltkriegsszenarien und Welt-Kriegspropaganda - Peter Preiß - Die Schlagzeilen dieser Tage in Sachen Iran überschlagen sich. Ein israelischer Militärschlag gegen Teherans Atomanlagen wird immer wahrscheinlicher, so der Tenor. Im Interview mit dem ARD-Onlineportal tagesschau.de nannte der Nahostexperte und Regierungsberater Michael Lüders in der vergangenen Woche den Angriff »fast schon sicher«. Ein Krieg würde die gesamte Region zum Explodieren bringen. Die israelische Regierung hat mehrfach bekräftigt, notfalls im Alleingang gegen den Iran vorzugehen, wäre dazu aber militärisch nicht in der Lage. Laut Lüders gibt es Überlegungen in Israel, »den ersten Angriff allein zu machen. Dann würde der Iran zurückschießen und in dem Moment wären die USA gezwungen, sich auf seiten Israels an diesem Krieg zu beteiligen, auch wenn sie das eigentlich gar nicht wollen. >>>

Why not get law and politics right in Iran? - Richard Falk - According to US intelligence estimates, Iran abandoned its nuclear weapons programme in 2003. Santa Barbara, CA - In his important article in the New York Times on March 17, 2012, James Risen summarised the remarkable consensus of the intelligence community in the United States that Iran abandoned its programme to develop nuclear weapons in 2003 and no persuasive evidence exists that it has departed from this decision. It might have been expected that such news - based on the best evidence on which billions was spent due to sensitive security issues - would produce a huge sigh of relief in Washington and Tel Aviv. On the contrary, it has been totally ignored, including by the highest officers in the government, and the opposite reality has been confirmed. The US president has not even bothered to acknowledge this electrifying conclusion that should have put the brakes on what appears to be a slide toward a disastrous regional war. We must insistently ask "why" such a prudent and positive course of action has not been adopted or at least explored. And we must tentatively answer that there must be some reason other than the supposed fear of Iran possessing a few nuclear bombs>>>

26.3.2012 - Umfrage zum Atomstreit mit Teheran Mehrheit der Israelis hält Angriff auf Iran für vertretbar - Attackieren oder Warten? Einer Umfrage zufolge ist für die meisten jüdischen Israelis die Antwort auf diese Frage klar: Fast zwei Drittel fürchten eine Atombombe in der Hand Teherans stärker als die Folgen eines Militärschlags gegen Iran. Auch wenn man die Befragung differenziert betrachten muss. Fast zwei Drittel der jüdischen Israelis halten laut einer neuen Umfrage die Folgen eines Angriffs gegen Iran für weniger gefährlich, als der Islamischen Republik den Bau einer Atombombe zu gestatten. Aus der in der israelischen Zeitung Haaretz veröffentlichten Erhebung des Jerusalem Center for Public Affairs geht hervor, dass etwa 65 Prozent der Befragten der Aussage zustimmen, dass der Preis, den Israel dafür zahle, mit der Bedrohung durch eine iranische Bombe zu leben, größer sei als der Preis, den es zahlen würde, wenn es Irans Atomanlagen angreifen würde. >>>

Mohammed al-Baradei - "Jeder, der den Iran angreift, ist völlig verrückt" - Der Ex-Chef der internationalen Atomenergiebehörde, al-Baradei, warnt vor einem Krieg Israels gegen den Iran: "Das würde die gesamte Region zerfetzen." >>>

Vor den Küsten des Irans sammelt sich eine riesige US-Flotte  - Spencer Ackerman - Kanonenboote, Supertorpedos und Unterwasser-Drohnen - Die US-Navy baut im Persischen Golf und im Arabischen Meer ein gewaltiges Bedrohungspotential gegen den Iran auf. Die Entsendung eines dritten Flugzeugträgers in die Gewässer um den Iran war, wie sich  gerade herausstellt, erst der Anfang [s. http://www.wired.com/dangerroom/2012/01/iran-aircraft-carriers/ ]. Die USA haben derzeit tatsächlich mehr Kriegsschiffe im Persischen Golf versammelt, als die Kriegsflotten der meisten Staaten der Erde - einschließlich der des Irans - aufbieten könnten. Und dabei hat die US-Navy bisher erst ihre Muskeln spielen lassen. >>>

25.2.2012 - Nachschlag: Prestigegewinn - Ahmadinedschad-Interview - Der Präsident des Zentralrates der Juden in Deutschland, Dieter Graumann, hat ZDF-Moderator Claus Kleber für sein Interview mit Mahmud Ahmadinedschad kritisiert, weil er den Holocaust-Leugnungen des iranischen Präsidenten nicht widersprochen habe. »Ich bin sehr enttäuscht, daß ein angesehener deutscher Journalist – und obendrein in einem öffentlich-rechtlichen Sender – derart dreiste Bemerkungen einfach unwidersprochen läßt >>>

ZDF-Moderator Claus Kleber bezieht Prügel - "heute journal"-Moderator Kleber: Moralisches Versagen? - Hat Claus Kleber gegen journalistische Grundregeln verstoßen, als er den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad interviewt hat? Hat sich der "heute journal"-Moderator sogar "moralisches Versagen" vorzuwerfen? Die Kritik an ihm nimmt zu.  Wie befragt man als Journalist einen Diktator? Wie kritisch kann man in so einer Situation sein - und wie kritisch muss man sein? Mit diesen Fragen müssen sich derzeit das ZDF und Claus Kleber, Moderator des "heute journal" befassen - notgedrungen. Denn das von Kleber geführte ZDF-Interview mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad ist beim Zentralrat der Juden in Deutschland auf Kritik gestoßen. >>>

Kurzkommentar E. Arendt - Nehmen wir doch die moralischen Ansprüche, die der Zentralrat einfordert an. Nur frage ich mich, warum diese moralischen Ansprüche nicht allgemeingültig sind sondern nur da - wo angenehm - angewandt werden. Hat der Zentralrat irgendwann gegen die "dreiste" Kriegshetze aus Israel, gegen die Kriegshetze in der BRD protestiert? Eine Doppelmoral ist keine Moral....

Die "Einbettung":

Video: Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video:
Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
- Vollständiges Interview 42 M.
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem" - Kurzfassung 8 Minuten
Video: Claus Kleber nach dem Interview
 

Obama: Window for diplomatic solution to nuclear Iran is closing - Reuters--U.S. President reiterates position on Iran nuclear issue after talks with Turkish PM Erdogan; remarks come week and a half after Russian daily reported that United States had asked Russia to deliver ultimatum to Iran.


First large Israeli protest against war with Iran in Tel Aviv - Dahlia Scheindlin and Larry Derfner--A lively crowd of approximately 1000 people, according to estimates by the Israeli media, gathered at Habima Square in Tel Aviv to voice its opposition to a war between Israel and Iran. Although hoping to capitalize on the energy of a surprisingly successful grassroots internet campaign that seemed to sweep the whole country last week, the protesters had all the hallmark attributes of a left-wing demonstration: large red flags associated with Hadash, the far-left Jewish-Arab party, calls for the Netanyahu government to resign, and no Israeli flags.

Claus Kleber und Mahmud Ahmadinedschad – Hintergrund - ZDF-Moderator in blasser Rolle - Der ZDF-Moderator und Anchorman des Heute-Journal, Claus Kleber, führte kürzlich ein Interview mit dem iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad. Die 20-minütige Version des Gespräches wurde Montagnacht um 0.20 Uhr auf dem Digitalkanal ZDFinfo ausgestrahlt, in voller Länge (über 40 Minuten) veröffentlichte das ZDF das Interview nur online auf heute.de. Über zwei Jahre hatte sich das ZDF um das Interview bemüht. Zeit genug, Fragen zu entwickeln, die dazu beitragen könnten, Sachverhalte zu vertiefen und Erkenntnisse zu gewinnen. Doch genau das geschah nicht. Kaum eine der von Claus Kleber gestellten Fragen klang nicht gleichzeitig wie ein Vorwurf. Dem Zuschauer drängte sich der Eindruck auf, Kleber führe das Interview weniger in seiner Rolle als Journalist, sondern eher als Ankläger und verlängerter Arm der sogenannten internationalen Staatengemeinschaft >>>

Die "Einbettung und das Interview":

Video: Vor dem Interview - Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video:
Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
 - Vollständiges Interview 42 M.
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem" - Kurzfassung 8 Minuten
Video: Claus Kleber nach dem Interview

Inge Höger: "U-Boot-Lieferungen an Israel sind weiterer Eskalationsschritt" - "Gerade angesichts der drohenden militärischen Eskalation zwischen Israel und dem Iran ist die Lieferung eines weiteren atomwaffenfähigen U-Bootes an Israel völlig unverantwortlich," kommentiert Inge Höger, abrüstungspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die Äußerungen des Verteidigungsministers, die Lieferung eines sechsten U-Bootes an Israel wäre richtig und er stehe dazu. Die Boote stammen von der deutschen Waffenschmiede HDW in Kiel, die sich im Besitz von ThyssenKrupp Marine Systems befindet.

"Die Bundesregierung muss das Verbot der Lieferung von Waffen in Spannungsgebiete endlich ernst nehmen, auch und gerade wenn es um Lieferungen in die hochexplosive Nah-Ost-Region geht. Nötig sind Abrüstungsschritte und vertrauensbildende Maßnahmen zwischen den Militärmächten in der Region. Eine wichtige Rolle kann dabei die Initiative der Vereinten Nationen für die Einrichtung eines Atomwaffenfreien Nahen- und Mittleren Osten spielen. Die U-Boot-Lieferungen an Israel sind kontraproduktiv, da die Boote vom Typ "Dolphin" nicht nur mit Atomwaffen ausrüstbar sind, sondern auf Grund ihrer innovativen Technologie eine große Reichweite haben und auch im Persischen Golf operieren könnten. Ich fordere die Regierung auf, die zur Zeit im Bau befindlichen U-Boote nicht auszuliefern und das sechste U-Boot gar nicht zu bauen. Wer glaubwürdig von Iran den Verzicht auf die Möglichkeit der atomaren Bewaffnung fordern will, darf nicht gleichzeitig selbst ganz konkret zur militärischen Effektivierung des israelischen Atomwaffenarsenals beitragen."

Inge Höger - MdB DIE LINKE. - Mitglied im Verteidigungsausschuss
 

Video - De Maizière warnt Israel vor Militärschlag gegen Iran - U-Boot kommt >>>

Bilder: Israelische, iranaische Posterkampagne auf facebook.  Quelle

Facebook-Flirt mit dem "Feind": Israelische Grafik-Designer gestehen Iranern ihre Liebe >>>


Israelische Facebook-Kampagne - "Iraner, wir lieben euch" - Florian Mebes - Schöne Fotos, klare Botschaft: Ein Designer aus Tel Aviv hat mit einem privaten Foto eine Facebook-Kampagne gestartet.   >>>

Israelis Say ‘No’ to Iran War - Richard Siverstein - Israelis have begun intensive social networking efforts to promote the notion that their country does not want war with Iran. There will be a mass rally on Friday, March 24th at 7PM in HaBima Square in Tel Aviv. There is also a Facebook event page, Israelis Against War with Iran. It has 764 Going currently. I wish it had more, much more. There is a Facebook group, Israelis Against the War, with 2,800 Likes. This is the statement that accompanies it: It appears that as far as PM Netanyahu is concerned, everything’s prepared for an attack on Iran. Except for us – we’re neither prepared nor willing. >>>

Bilderserie 1 >>>
Bilderserie 2 >>>

19.3.2012 - Ahmadinedschad-Interview: Fragen nicht abgestimmt - Interview wird in ausgewogene Iran-Berichterstattung eingebettet - Selten gibt der iranische Präsident Ahmadinedschad westlichen Journalisten Interviews. Irans Behörden bestanden zunächst auf einem Live-Interview. Das ZDF setzte aber eine Voraufzeichnung und Einordnung durch und behält so die journalistische Hoheit. >>>

Die "Einbettung":
Video: Irans gefährliches Spiel mit der Bombe
Video: Ahmadinedschad- "Atomwaffen unmoralisch"
 - Das vollständige Interview 42 Minuten
Video:
Ahmadinedschad: "Angst vor niemandem" - Kurzfassung 8 Minunten
Video: Claus Kleber nach dem Interview
 

FDP und Israel Möllemanns Erben - Die FDP und ihre Haltung gegenüber Israel sind in Berlin wieder zum Thema geworden: Wie soll die Partei, in der einst Möllemann wirkte, im Fall eines Militärschlags gegen Iran reagieren? - Majid Sattar - Ende Februar saßen die Außenpolitiker der FDP-Bundestagsfraktion in ihrer Arbeitsgruppe zusammen. (...)  Dann aber warf ein Abgeordneter die Frage auf, wie die Fraktion reagieren solle, wenn es in nächster Zeit tatsächlich zu einem israelischen Militärschlag gegen Iran kommen sollte. Es entstand eine kontroverse Diskussion, in deren Verlauf auch ein Name fiel, dessen Erwähnung eine eisige Atmosphäre verbreitete: Jürgen W. Möllemann. Die FDP müsse klar sagen, sagte ein Abgeordneter, dass die Eskalation des Streits über das iranische Atomprogramm durch die Regierung des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu unverantwortlich sei. Leise Akzente im offiziellen Diskurs Und dann: Die FDP habe zwar aus historischen Gründen ein besondere Verantwortung gegenüber dem Staat Israel, die Partei habe aber auch stets eine Mittlerrolle gegenüber der muslimischen Welt ausgeübt, Stichwort Möllemann eben. Nein, wurde dem Abgeordneten entgegnet >>>
 

Persischer Golf - US-Marine rüstet sich für iranischen Angriff - Markus Becker - Die US-Marine bereitet sich in aller Eile auf den Ernstfall vor. Das Pentagon verdoppelt die Zahl von Minensuchbooten im Persischen Golf, große Schiffe werden für den Kampf gegen Schnellboote ausgerüstet. Die Aufrüstung zeigt, wie viel Respekt Washington vor Irans Marine hat. >>>
 


Scoundrel Media Afghan Massacre Cover-Up - Stephen Lendman  - In all US war theaters, troops commit unspeakable atrocities. Trained to dehumanize enemies, their mission involves killing, destruction, and much more. Local treasures are looted. Women are raped. Civilians are treated like combatants. Children are indiscriminately harmed like adults. Prisoners are tortured. Mutilations are common. Crimes of war and against humanity are institutionalized. It's all in a day's work like taking out the garbage >>>
 


Daueralarm - Dokumentiert. Der Bericht eines US-Diplomaten aus dem Jahre 2005 beleuchtet Strategie und Taktik der israelischen Führung gegenüber dem Iran - Knut Mellenthin - Seit mindestens sechzehn Jahren schrillen die israelischen Alarmsirenen. 1996, zu Beginn seiner ersten Amtszeit als Premierminister, trat Benjamin Netanjahu vor den US-Kongreß und verkündete unter Jubel, der Iran stelle »die größte Bedrohung« dar, »mit der die gesamte zivilisierte Welt konfrontiert ist«. Die Zeit, wo es noch möglich sei, Teheran an der Produktion von Atomwaffen zu hindern, laufe sehr schnell ab, behauptete Netanjahu. >>>



Gaza-Eskalation: Generalprobe für den Iran ?? - Adam Keller, 10.3. 12 -
Netanjahu eskaliert die Gazasituation: eine Generalprobe für einen Krieg gegen den Iran und ein „Trostpreis“ dafür, dass man noch nicht dort ist. Zu Beginn der Woche  erlebte Ministerpräsident Netanjahu bei seinem Versuch, eine amerikanische Genehmigung für einen Angriff gegen den Iran zu erhalten, einen Fehlschlag. Ein Krieg gegen den Iran  könnte den Benzinpreis in die Höhe schnellen  und die Weltwirtschaft zusammenbrechen lassen. Am Ende derselben Woche hat er die Grenze zum Gazastreifen mit einem „Liquidationsakt“ in Brand gesteckt, der sicher eine schnelle Re-aktion mit einer Reihe von Raketen in Richtung der Orte im südlichen Israel hatte und die Kinder in Luftschutzkellern den Purimfeiertag verbringen ließ. Das Bombardieren und Töten im Gazastreifen sieht aus wie eine Generalprobe und ein Test der Waffensysteme vor dem großen kommenden Krieg – und wie ein Trostpreis dafür, dass er keine Genehmigung erhalten hat. In den letzten Wochen gab es viele Anzeichen einer zunehmenden Distanz zwischen der Hamas und dem Iran und eine Nicht-Bereitschaft der Hamasführer an einem Krieg – sollte er ausbrechen -  zwischen Israel und dem Iran teilzunehmen. Eine verantwortliche israelische Führung sollte versucht haben, diese Kluft zu vertiefen, und deshalb alles in ihrer Macht Stehende tun, die Grenze zum Gazastreifen ruhig zu halten. Aber eine „verantwortliche Führung§ ist nicht gerade der richtige Terminus für Israels gegenwärtige Regierung. Adam Keller, Sprecher von Gush Shalom  o54- 2340749  - (dt. Ellen Rohlfs)

18.3.2012 - Obama gab Netanjahu grünes Licht für Angriff auf Iran - Nach einem Bericht der israelischen Zeitung Ha’aretz hat Obama einem israelischen Angriff zugestimmt - auch wenn er vor Öffentlichkeit das Gegenteil behauptet. Am 15. März schrieb Aluf Benn, einer der führenden Journalisten Israels, in einem Leitartikel der großen Tageszeitung Ha’aretz, Präsident Obama habe Ministerpräsident Netanjahu bei seinem Besuch in Washington am 5. März entgegen seiner öffentlichen Äußerungen grünes Licht für einen Angriff auf den Iran gegeben. Dies ist an Brisanz gar nicht zu überschätzen, und es wird die immer lauter werdende Forderung nach Amtsenthebung, wie sie im US-Kongreß mit der Resolution des republikanischen Kongreßabgeordneten Walter Jones zirkuliert, verstärken. Benns warnender Leitartikel trägt die Überschrift: „Netanjahu bereitet die israelische öffentliche Meinung auf einen Krieg gegen den Iran vor“. In dem Artikel heißt es: „Netanjahu läßt durchblicken, daß er bei seinem Washington-Besuch Obamas stillschweigende Zustimmung für einen israelischen Angriff gegen den Iran erhalten hat >>>

Netanyahu is preparing Israeli public opinion for a war on Iran >>>


Gut inszeniert, die Mainstream-Meinung - Sind bürgerliche Qualitätszeitungen Kriegshetzer? Medienkritik aus Sicht eines Konfliktforschers - Lesen Sie gerne Zeitung? Und wenn ja, gehören auch Sie zu jenen, die bürgerlichen Qualitätsblättern wie "FAZ", "NZZ", "Süddeutscher Zeitung" oder "Die Zeit" die Stange halten? Ich bekenne: Ich gehöre nicht dazu. Nicht mehr, seit ich über viele Jahre feststellen musste, dass die publizistische Vorbereitung von Krieg dort Methode hat. Starker Tobak, meinen Sie? - Sachlage scheint "objektiv" und eindeutig - Als Student las ich 1998 von gewaltsamen Übergriffen von Polizeieinheiten auf Zivilisten im Kosovo. Die Sachlage schien eindeutig, so gut wie niemand wäre ohne Sympathie für die verfolgten Albaner gewesen. >>>


Wenig dazugelernt! - Amerikas Politprominenz zeigt sich schon wieder ziemlich kriegslüstern. Was der amerikanische Präsident vorhat, weiß man nicht so recht. Er bereitet sich vorerst auf seine Wiederwahl vor - Aus den militärischen Abenteuern der letzten Zeit, in Afghanistan und im Irak, hat man rund um den Potomac offenbar nicht viel gelernt. Weder deren anomischer Zustand noch der auf breiter Front gescheiterte "Umerziehungsversuch" scheint einige "Schreibtischstrategen" in Washington vom Hunger nach weiteren "Humaninterventionen" abzuschrecken (Obama vs. Israel). Die in Libyen erfolgreich zu Ende gebrachte Luftkampagne hat bei etlichen Beobachtern Appetit und Nachahmerinstinkte geweckt. Schon seit Monaten werden darum in verschiedenen US-Zirkeln vermehrt "die Kriegstrommeln gerührt" (Beating the War Drums Again). Mehr oder minder aufgeregt denkt man über einen preemptive strike gegen den Iran nach (Time to Attack Iran, Not Time to Attack Iran), um das Mullah-Regime vom Bau der Atombombe abzuhalten (The Case For Regime Change in Iran). >>>
 

Iran wieder einmal im Fadenkreuz - Säbelrasseln gegen den Iran ist nichts Neues; aber das heißt nicht, dass die Drohung eines Kriegs nicht real ist - Phyllis Bennis - Nun denn, auf ein Neues mit der Iran-Hysterie ! Es ist verlockend zu glauben, dass auch dieses Mal das Säbelrasseln gegen den Iran sich nicht unterscheidet von den vorangegangenen Fällen. Allerdings gibt es signifikante neue Gefahren. Der Arabische Frühling, Israels Position , Änderungen im regionalen und globalen Gleichgewicht der Kräfte und nationale Wahlkämpfe, all das deutet auf potenziell gravierendere Risiken bei der derzeitigen Runde anti-iranischer Hysterie als noch vor fünf oder sechs Jahren hin. Wir haben das alles ja schon mal erlebt. Die USA verschärfen ihren Tonfall, Israel droht mit einem militärischen Angriff, die verschärften Sanktionen treffen die iranische Bevölkerung härter, der Iran weigert sich von der Urananreicherung abzulassen. Aber zur gleichen Zeit geben US-Spitzenmilitärs und -geheimdienstler tatsächlich zu, dass der Iran keine Nuklearwaffe besitzt, sie auch nicht baut, und noch nicht entschieden hat, ob er überhaupt ein Bauprogramm beginnen soll. >>>
 

Israel wird nicht angreifen - Uri Avnery - Israel wird den Iran nicht angreifen. Punkt. Die vereinigten Staaten werden den Iran nicht angreifen. Punkt. Die US werden nicht angreifen. Nicht in diesem Jahr und nicht in den kommenden Jahren. Aus einem Grund, der bedeutender ist als  wahltaktische Gründe oder militärische Beschränkungen. Die US werden nicht angreifen, weil ein Angriff ein nationales Desaster für sie selbst und ein radikales Desaster für die ganze Welt bedeuten würde. „Wenn du die Politik eines Landes verstehen willst, wirf einen Blick auf die Landkarte,“ sagte Napoleon. Minuten nach einem Angriff wird der Iran die Straße von Hormus sperren, durch die fast alles exportierte Öl  in der Welt aus Saudi Arabien, den Vereinigten arabischen Emiraten, Kuweit, Qatar, Bahrain, Irak und Iran gefahren werden muss – 40% des auf dem Seeweg transportierte Öl passiert diese Meerenge. Ein paar Minuten später werden alle Ölpreise steigen, sich verdoppeln, verdreifachen, vervierfachen – und die USA und die globale Wirtschaft wird zusammenbrechen. Solch kleine Probleme belasten  die Gehirne von Generälen, militärischen Kommentatoren und anderen weisen Leuten nicht, die die Welt nur zwischen Sicherheits-Scheuklappen wahrnehmen. >>>
 

US-Marine rüstet sich gegen iranischen Angriff - Die US-Marine bereitet sich in aller Eile auf den Ernstfall vor: Das Pentagon verdoppelt die Zahl von Minensuchbooten im Persischen Golf, große Schiffe werden für den Kampf gegen Schnellboote ausgerüstet. >>>


Daueralarm - Dokumentiert. Der Bericht eines US-Diplomaten aus dem Jahre 2005 beleuchtet Strategie und Taktik der israelischen Führung gegenüber dem Iran - Knut Mellenthin - Seit mindestens zwölf Jahren schrillen die israelischen Alarmsirenen. 1996, zu Beginn seiner ersten Amtszeit als Premierminister, trat Benjamin Netanjahu vor den US-Kongreß und verkündete unter Jubel, der Iran stelle »die größte Bedrohung« dar, »mit der die gesamte zivilisierte Welt konfrontiert ist«. (...) Tatsächlich hatte die israelische Führung schon in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre begonnen, den Iran als eine Weltgefahr darzustellen, die letztlich nur mit militärischen Mitteln zu bannen sei. Seit dieser Zeit wird die internationale Öffentlichkeit von der israelischen Propaganda mit sich ständig ändernden »Prognosen« über die verbleibende Frist bis zur iranischen Atomwaffe bombardiert. Die schlichte Logik sollte jedem sagen, daß all diese »Einschätzungen« offensichtlich falsch, möglicherweise bewußt und zielgerichtet gelogen waren. Begleitet wurde der israelische Daueralarm öffentlich durch Kriegsdrohungen und hinter den Kulissen durch massive Intrigen und Störmanöver gegen jede sich möglicherweise anbahnende Verhandlungslösung. >>>


A tale of success and darkness in Iran - Even the strongest supporters of an attack - whose numbers, scarily, are increasing - admit there is no chance that Iran will sit idly by, and that an Israeli attack will be countered by a ferocious response. - Gideon Levy - Let's not dwell on the possibility of failure. If an attack fails to destroy Iran's nuclear facilities, Israel will receive a Yom Kippur War-like blow. Its deterrence will be compromised and it will be revealed as a paper tiger. Iranian revenge will then be particularly painful. >>>
 

Veteran U.S. political commentator: I would be shocked if Israel were to attack Iran - Yael Lavie-- "If the Israeli military attacks Iran unilaterally, it will be the stupidest thing that Israel has done since the 1982 incursion into Lebanon, stupid and even more disastrous." >>>

Krieg gegen den Iran – Tickt die Uhr?" - Dr. Ludwig Watzal - Deutschland - als guter Freund Israels - sollte dem Land vom „Abenteurertum“ gegenüber Iran abraten. Mit diesen Worten schloss Jerry Sommer, Associate Researcher am Internationalen Konversationszentrum (BICC), am 14. März in Bonn seinen Vortrag zum Thema "Krieg gegen den Iran - Tickt die Uhr?" Als ernüchterndes Ergebnis seiner Ausführungen, das sich so wohltuend von der medialen und kriegshetzerischen Politikrhetorik einiger Politiker und ihrer Verstärker in den nationalen wie internationalen Medien abgehoben hat, bleibt: es gibt weder eine Bedrohung des Westens durch das iranische Nuklearprogramm und schon gar keine „existentielle“ für Israel. Dies werde auch von vielen kompetenten Politikern und Geheimdienstlern in Israel bestätigt. Sommer sah in der maßlosen Übertreibung der „Gefährlichkeit“ des iranischen Nuklearprogramms eine Grundlage für die mögliche Rechtfertigung eines Krieges gegen Iran. Es könne ähnlich verlaufen wie beim Überfall auf den Irak >>>

14.3.2012 - Implosion - T. E. Steinberg - In einem Gespräch mit Michael Köhler sagt Henryk M. Broder, was er glaubt:

Ich glaube, daß Israel enorm gefährdet ist ... Die einzige, die größte und die wichtigste Gefahr ist der Iran. Und es gibt Debatten in der Bundesrepublik darüber, wie es Ahmadinedschad eigentlich meint, ... wenn er sagt, Israel müsse oder werde vernichtet werden. Und dann kommen sensible deutsche Philologen und Friedensaktivisten und erklären, ja, man müsse unterscheiden, ob das transitiv oder intransitiv ist, ob Ahmadinedschad gesagt hat, er werde Israel vernichten, oder Israel müsse vernichtet werden. Hat er nur das zweite gesagt, dann ist es nicht so schlimm. (1)

Tatsächlich sind ab Ende 2005 Friedensaktivisten auf der ganzen Welt Sturm gelaufen gegen die Behauptung, Ahmadinedschad habe erklärt, er wolle Israel von der Landkarte löschen. In Deutschland grassierten allerwildeste Behauptungen:

Israel dem Erdboden gleichmachen, zerschlagen, vernichten, zerstören, tilgen, ausradieren, von der Landkarte löschen - das habe der iranische Präsident gefordert - lesen oder hören wir Ende Oktober 2005 in der 'taz', in der 'Berliner Zeitung', der 'Welt', im 'stern', im 'Spiegel', in der 'Zeit', in der F.A.Z., der Frankfurter Rundschau, beim ZDF, in der Tagesschau und bei N24 - um nur einige zu nennen. Das, was hier verbreitet worden ist, hat gewirkt. Eine Kriegserklärung des Iran an Israel sei das. Man ist sich in den Medien offensichtlich einig in der Empörung. (2)

Unterstützt von Persischkundigen, forderten Friedensaktivisten in den USA, in Israel, in Frankreich und anderswo eine Richtigstellung. In Deutschland bemühten sich Arbeiterfotografie und SteinbergRecherche bei Leitmedien, Presseagenturen, öffentlich-rechtlichen Sendern und der Bundeszentrale für politische Bildung um Korrektur. (...)

Broder glaubt, daß Israel enorm gefährdet ist. Nein, nicht Israel, sondern das zionistische Regime ist gefährdet; und nicht durch Ahmadinedschad, sondern von innen heraus. >>>

11.3.2012 - Krieg als Ablenkung? - Israels Premier beschwört eine iranische Gefahr, hat aber wohl ein anderes Problem im Sinn - Norman Paech - Israel zeigt sich weiter entschlossen, Iran anzugreifen. Ein Schlag gegen die iranischen Atomanlagen sei »keine Frage von Tagen oder Wochen, aber auch nicht von Jahren«, drohte Ministerpräsident Netanjahu am Donnerstag nach der Rückkehr von seinem USA-Besuch. (...) Kein Zweifel, Benjamin Netanjahu hat in Washington nicht das bekommen, was er wollte. 13 000 frenetisch jubelnde Kriegsenthusiasten mit den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney und Newt Gingrich an der Spitze bei der proisraelischen Lobby AIPAC sind eben nicht dasselbe wie Barack Obama und Leon Panetta im Weißen Haus und Pentagon. Diese haben ihm offensichtlich eindeutig zu verstehen gegeben: kein Krieg vor den Wahlen im November. Netanjahu hat seit Jahren die internationale Aufmerksamkeit auf das iranische Atomprogramm zu lenken versucht. Mit den immer lauter werdenden Kriegsdrohungen ist ihm dies nun auch gelungen. Dass dahinter jedoch ein anderes strategisches Ziel lag, nämlich den sogenannten Friedensprozess von der Tagesordnung zu nehmen, wird jetzt auch in den USA von erklärt pro-israelischen Autoren offen eingestanden. So hat der Direktor von »Foreign Policy«, David Rothkopf, Iran als »die große Ablenkung« für Netanjahu bezeichnet. >>>

 

David Grossman hat das "das sehr ungute Gefühl", dass Netanyahu und Barak den Iran bombardieren werden - Der führende Schriftsteller Israels warnt eindringlich vor einem Krieg - Am 8. März postete die Wochenzeitung "The Nation" auf ihrer Internetseite einen Artikel von Larry Derfner aus Jerusalem. Thema ist die wachsende Kriegsgefahr im Nahen Osten und die zunehmende Kritik an der Kriegsrhetorik der politischen Führung Israels. Eckart Fooken hat den Artikel für uns übersetzt. - David Grossman spricht sich gegen Krieg mit dem Iran aus  - Larry Derfner - In seinem ersten öffentlichen Statement zum Konflikt mit dem Iran sagte David Grossman, der führende Schriftsteller der letzten Generation und die lauteste Stimme des moralischen Gewissens seines Landes, gegenüber The Nation, dass er Gegner eines Angriffs auf die Islamische Republik durch Israel oder die USA sei, da die zu erwartenden Folgen noch beängstigender seien als die Folgen eines Atombomben herstellenden Iran. „Ich will nicht, dass der Iran über nukleare Waffen verfügt, aber ich glaube, wenn die Sanktionen nichts bewirken, werden Israel und die ganze übrige Welt, so schmerzlich das sein mag, damit leben müssen,“ sagte Grossman und warnte, dass die Bombardierung des Iran „einen Alptraum, der nur schwer zu beschreiben ist“ >>>
 

American expert: U.S. ‘green light’ for Israeli attack on Iran depends on ‘whether it can get the job done’ - Chemi Shalev - Walter Russell Mead, one of America’s foremost foreign policy gurus, tells Haaretz Iran may soon offer compromise formulas aimed at 'driving a wedge' between Israel and the U.S. >>>

 

IRAN Documentary Yesterday and Today : Rick Steves

Jedes Mal, wenn wir etwas tun, sagen Sie, ein Amerikaner würde dies und jenes tun … ich will ihnen etwas klar sagen: „Beunruhigen sie sich nicht über den amerikanischen Druck auf Israel. Wir, das jüdische Volk, kontrollieren Amerika und die Amerikaner wissen es“
Israeli Prime Minister, Ariel Sharon, October 3, 2001, to Shimon Peres, as reported on Kol Yisrael radio.

 

8.3.2012 - Tag der Scharfmacher - AIPAC-Treffen in Washington: Demagogische Reden republikanischer Präsidentschaftsbewerber beschließen die Konferenz der Israel-Lobby. Harter Konter von Obama - Knut Mellenthin - Die Jahreskonferenz der US-amerikanischen Pro-Israel-Lobby AIPAC, die am Sonntag mit einer Ansprache Barack Obamas begann, ist mit heftigen Angriffen gegen den Präsidenten zu Ende gegangen. Die Schlußsitzung am Dienstag morgen (Ortszeit) stand im Zeichen der Grußadressen der drei wichtigsten republikanischen Bewerber um die Kandidatur bei der Präsidentschaftswahl im November.(...) Alle drei Politiker konzentrierten sich darauf, Obama Schwäche gegenüber Iran vorzuwerfen und sich gegenseitig mit aggressiven Sprüchen zu überbieten. Der Preis ging zweifellos an Gingrich, der per Satellit verkündete: »Die rote Linie ist jetzt!« Das Publikum erhob sich begeistert zum Applaus. >>>

Hamas will Iran im Kriegsfall nicht unterstützen - Sollte es zum Krieg mit dem Iran kommen, will Hamas ihrer Schutzmacht nicht mit Angriffen auf Israel helfen. >>>
 

Video - Netanjahu hat der ganzen Welt seine Agena diktiert und die ist: Iran, Iran, Iran", berichtet ZDF-Korrespondent Christian Sievers nach dem Spitzentreffen mit US-Präsident Obama aus Tel Aviv. >>>

Hamas denies it intends to stay out of Israeli war with Iran - Speaking to Iran’s semi-official Fars news agency, Mahmoud Zahar says retaliation ‘with utmost power is the position of Hamas with regard to a Zionist war on Iran.>>>

Kriegspläne - Israel will zusätzliche US-Bomben und Tankflugzeuge für Angriff auf Iran >>>

Ranghohe US-Militärs schalten Inserat gegen Irankrieg >>>
 


Aufruf - Erklärung: Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt
- Mit der Bitte um Verbreitung und Unterstützung. Die Erklärung als PDF mit Rückmeldecoupon zum Ausdrucken: http://www.friedenskooperative.de/themen/iran-erklaerung.pdf  oder gleich online unterzeichnen.  - Liste UnterzeichnerInnen

Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt - Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden - Eine Erklärung aus der Friedensbewegung und der Friedensforschung Der Konflikt mit Iran spitzt sich gefährlich zu. Das vom Westen geplante Ölembargo und der Boykott der iranischen Zentralbank sind gefährliche Interventionen. Schon einmal verhängten Großbritannien und USA in den 1950er Jahren ein Ölembargo gegen Iran, das zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung Mossadegh führte. Die heute eingeleiteten Öl- und Finanzembargos treffen vor allem die Menschen im Iran. Obendrein liefern sie dem gegenwärtigen Regime die Rechtfertigung, sich mit Hinweis auf die historische Parallele als Opfer westlicher Aggression und als legitime Verteidiger und Beschützer der Unabhängigkeit des Iran, eines für alle Iraner vorrangigen politischen Ziels, darzustellen. Die militaristischen Strömungen in der Islamischen Republik fühlen sich so geradezu legitimiert, mit der Schließung der Straße von Hormuz im Persischen Golf zu drohen. Die Sanktionseskalation ist auf dem besten Wege, in einen Krieg einzumünden. Er würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern auch die gesamte Region auf weitere Jahrzehnte destabilisieren. >>>
 


War on Iran? - Dr. Ludwig Watzal - Having perceived the hype around the yearly gathering of the Israel Lobby organized by “The American Israel Public Affairs Committee” (AIPAC) in Washington, D. C., and having listened to President Obama’s speech to the AIPAC audience, I was flabbergasted by the twists and turns taken by the leader of the sole “hyper power” to please the well organized bunch of lobbyists who advocate a war of aggression against Iran. Despite knowing better, Obama kowtowed before this propaganda event. Instead of confronting Netanyahu and the Israel Lobbyists head-on with the political consequences  >>>

 

Will US rescue Israeli pilots? - Ron Ben-Yishai - Ynet - "Netanyahu knows that Obama needs him on a presidential election year and apparently attempted to leverage this fact to the maximum." >>>

 

Top U.S. army official: Mideast peace stalemate endangers American interests in region  - Marine Corps Gen. James Mattis, head of U.S. Central Command, says non-resolution of Israel-Palestine conflict exacts 'steep price'; says Iran poses greatest threat to U.S. regional interests. - Amir Oren - During an annual briefing Tuesday in the U.S. Congress, Marine Corps Gen. James Mattis, head of the Central Command, issued a warning about a continued impasse in the Israel-Palestine conflict. >>>


Sonderseiten zum Iran >>>
Iran - Collagen von Carlos Latuff >>>

7.3.2012 - Hamas will Iran im Kriegsfall nicht unterstützen - Sollte es zum Krieg mit dem Iran kommen, will Hamas ihrer Schutzmacht nicht mit Angriffen auf Israel helfen. Es gebe keine militärische Allianz mit dem Iran.

Hamas denies it intends to stay out of Israeli war with Iran >>>
 

Kriegspläne - Israel will zusätzliche US-Bomben und Tankflugzeuge für Angriff auf Iran


Erklärung: Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt
- Mit der Bitte um Verbreitung und Unterstützung. Die Erklärung als PDF mit Rückmeldecoupon zum Ausdrucken: http://www.friedenskooperative.de/themen/iran-erklaerung.pdf  oder gleich online unterzeichnen.  - Liste UnterzeichnerInnen

Friedens- statt Kriegspolitik im Irankonflikt - Sanktionen und Kriegsdrohungen sofort beenden - Eine Erklärung aus der Friedensbewegung und der Friedensforschung Der Konflikt mit Iran spitzt sich gefährlich zu. Das vom Westen geplante Ölembargo und der Boykott der iranischen Zentralbank sind gefährliche Interventionen. Schon einmal verhängten Großbritannien und USA in den 1950er Jahren ein Ölembargo gegen Iran, das zum Sturz der demokratisch gewählten Regierung Mossadegh führte. Die heute eingeleiteten Öl- und Finanzembargos treffen vor allem die Menschen im Iran. Obendrein liefern sie dem gegenwärtigen Regime die Rechtfertigung, sich mit Hinweis auf die historische Parallele als Opfer westlicher Aggression und als legitime Verteidiger und Beschützer der Unabhängigkeit des Iran, eines für alle Iraner vorrangigen politischen Ziels, darzustellen. Die militaristischen Strömungen in der Islamischen Republik fühlen sich so geradezu legitimiert, mit der Schließung der Straße von Hormuz im Persischen Golf zu drohen. Die Sanktionseskalation ist auf dem besten Wege, in einen Krieg einzumünden. Er würde nicht nur für die Menschen im Iran katastrophale Folgen haben, sondern auch die gesamte Region auf weitere Jahrzehnte destabilisieren. >>>

 

Will US rescue Israeli pilots? - Ron Ben-Yishai - Ynet - "Netanyahu knows that Obama needs him on a presidential election year and apparently attempted to leverage this fact to the maximum." >>>

 

Top U.S. army official: Mideast peace stalemate endangers American interests in region  - Marine Corps Gen. James Mattis, head of U.S. Central Command, says non-resolution of Israel-Palestine conflict exacts 'steep price'; says Iran poses greatest threat to U.S. regional interests. - Amir Oren - During an annual briefing Tuesday in the U.S. Congress, Marine Corps Gen. James Mattis, head of the Central Command, issued a warning about a continued impasse in the Israel-Palestine conflict. >>>

7.3.2012 - Nicht mehr warten - Netanjahu drängt auf baldigen Krieg gegen Iran. Vorstandssitzung der Atomenergiebehörde in Wien -  Knut Mellenthin - Premier Benjamin Netanjahu rührt in Washington die Kriegstrommel - Tel Aviv hat erneut mit einem militärischen Alleingang gegen Iran gedroht. In seiner Ansprache auf der Jahreskonferenz der US-amerikanischen Pro-Israel-Lobby AIPAC erklärte der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu am Montag abend in Washington, es dürfe »nicht mehr viel länger gewartet werden«. >>>


Israels Regierung erpresst mit Kriegsdrohungen gegen den Iran die US-Regierung
- Florian Rötzer - Die israelische Regierung klammert sich an den Feind Iran und versucht immer stärker, die Weltgemeinschaft als Geisel zu nehmen, während das iranische Regime den Druck von außen nutzt, um nationale Einheit zu erzwingen und die Opposition ruhig zu halten. >>>


Krieg im Iran statt Frieden in Palästina - Monica Fahmy - Benjamin Netanyahu beschwor die Gefahr eines nuklearen Holocaust durch den Iran. Einmal mehr gelang es ihm, Barack Obama seine Agenda aufzudrücken. Der Palästina-Konflikt ist in den Hintergrund gerückt. >>>
 

Obama hält sich alle Optionen offen - (...)  Das Wort von der Schlüsselbegegnung macht die Runde, vom wichtigsten Treffen der beiden Politiker ist die Rede, von einer Weichenstellung im Konflikt mit Iran. Für den Gastgeber ist es vor allem eines: ein verbaler Balanceakt zwischen Sicherheitsgarantien für den jüdischen Staat und der Mahnung, es nicht zum Krieg kommen zu lassen.  - Es sind Sätze, die allenfalls andeuten, was sich hinter den Kulissen an Differenzen auftut. Zwölf Stunden Vorlaufzeit will Netanjahu seinem wichtigsten Verbündeten geben, so sollen es israelische Politiker US-Generalstabschef Martin Dempsey mitgeteilt haben. Falls es stimmt, dann ist die Frist so knapp bemessen, dass Obama den Angriffsbeschluss nicht mehr ernsthaft infrage stellen könnte. (...) Es ist das Szenario eines Hasarspiels, ein Albtraum für das Oval Office. So diplomatisch es der Gastgeber vorm Kamin formulierte, so schnörkellos hatte er es tags zuvor auf einem Kongress der stärksten pro-israelischen Lobbygruppe der USA gesagt. Es gebe schon viel zu viel "loses Gerede" über die Möglichkeit eines Krieges gegen den Iran, warnte Obama >>>
 

Amerika und Israel Es gilt die Agenda des Gastes - Für die sind Sie der Große Satan“, sagt Netanjahu an Obama gerichtet, „und wir sind der Kleine Satan. Für die sind Sie wir, und wir sind Sie. Und wissen Sie was, Herr Präsident: Wenigstens in diesem einzigen Punkt haben sie recht: Wir sind Sie, und Sie sind wir. Wir sind zusammen.“ Und dann bekräftigt Netanjahu abermals, dass Israel die Fähigkeit und das Recht haben muss, sich zu verteidigen. „Denn dies ist letztlich der Sinn und Zweck des Judenstaats: Dass das jüdische Volk die Kontrolle über sein eigenes Schicksal wiedererlangt.“ >>>

Netanyahu trifft Obama >>>

Netanyahu Addresses AIPAC 2012 (3.5.12)

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